Warum ich täglich koche
Shownotes
Willkommen zum Podcast von Steffi Gericke!
Machen kommt von Tun. Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion, für Bodenständigkeit statt Social-Media-Schein.
Warum ich täglich koche? Weil ich Hunger habe ;-) und weil es einfach zu meinem Alltag gehört. Ist wie Zähneputzen, schreibst du in keinen Plan, machst du trotzdem jeden Tag und so ist das auch mit dem Kochen. Wenn Kochen ein Teil deines Alltages ist und nicht ein Punkt auf deiner ToDo Liste, dann wirds einfach. Der Rest ist Rhythmus, Routine und Wiederholung. Dass dann auch Dinge eintreten, die überhaupt nichts mit dem Kochen per se zu tun haben, dass ist dann die besagte "Kochmagie: "Warum täglich Kochen, oft meine Antwort ist!"
Guten Start in die Osterwoche Steffi
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast.
00:00:05: machen, komm von tun.
00:00:06: Dieser Podcast steht für ein echtes Leben statt Perfektion für Bodenständigkeit statt Social Media scheint kein Jammern sondern alltagstaugliche Lösungen.
00:00:15: und warum täglich kochen?
00:00:16: meine Antwort auf so viel es ist wir die hier nicht in der Großstadt unterwegs sind, sondern meistens im Land und in der Kleinstadt die Verantwortung tragen für Familie, für Unternehmen.
00:00:31: In Alltag leben und ihren eigenen Weg gehen.
00:00:34: Ehrlich humorvoll mit beiden Füßen fest im Leben!
00:00:37: So herzlich willkommen.
00:00:38: jetzt habe ich mich selber in meinem Vorspann wiederholt den ich jedes mal neue einspreche.
00:00:43: wir wollen uns heute darüber unterhalten warum ich täglich koche was das in meinem Leben macht, ob es jetzt Lust, Zwang, Motivation oder ähnliches ist sondern einfach etwas dahinter ist.
00:00:56: Wenn du mich so ganz erlaubt fragst dafür warum kochst du diesen würde ich sagen ja weil ich Hunger hab.
00:01:01: tatsächlich Ich bin ein Mensch der klar sich planbar Hunger hat.
00:01:06: also ich kann keine Wollzeiten auslassen weil mich hungrig pünktlich Mittag und mich auch pünklig abends wieder.
00:01:13: Und wenn du das irgendwann mal realisierst, dann musst du das natürlich auch in dein Lebensrhythmus ein bisschen mit hineinbringen.
00:01:23: Wenn du nicht immer überrascht sein willst, ist eine gewisse Routine wirklich gut!
00:01:30: Denn... Du hast nicht jeden Tag Bock zu kochen oder dir was Vernünftiges zu koachen oder vielleicht den Salat noch extra zu machen?
00:01:38: Nein, das hat man nicht.
00:01:41: Aber wenn du halt einfach beschließt, dass es zu deinem Alltag gehört und dann ist das so eine Geschichte.
00:01:48: Dass es nicht noch ein zusätzliches To-do ist, so einen Haken, den man abhaken muss, sondern... Das sind diese Dinge wie Zähne putzen oder Betten aufschütteln.
00:01:59: Da bin ich jetzt nicht der richtige Ansprechpartner dafür!
00:02:03: Oh, mehr culpa!
00:02:06: Keine Ahnung, ich glaube das sich ein Hundebesitzer auch nicht in seinen Kalender schreibt Gassigin mit Wauzi.
00:02:13: Nein!
00:02:13: Das passiert einfach im Rhythmus der Zeit.
00:02:16: Er schreibt ja auch keine Mama die den Kind stillt sich im Plan sondern ah Kinder hat Hunger.
00:02:21: okay jetzt wir genau.
00:02:23: und so läuft es mit dem Kochen auch.
00:02:25: Es ist einfach im rhythmus.
00:02:27: es ist kein punkt den ich ab hake sondern er gehört einfach in diesen Alltag mit dazu.
00:02:33: Ich glaube, das ist schon mal der ganz große Unterschied.
00:02:37: Wenn du kochen als Aufgabe siehst Etwas was Zeit kostet dann ist es natürlich anstrengend.
00:02:45: wenn ich das eher als Teil meines Tages erlebe und nicht getrennt davon Dann ist es halt einfach ein Rhythmus um den Es in dieser stelle Einfach an der es einfach geht ja und ich glaube dass es das diese dieser wunderschöne Vergleich, warum es halt für den einen so läuft geht und für den anderen halt so eine anstrengende Geschichte ist.
00:03:12: Also am Anfang des Tages ist es einfach eine Entscheidung, es zu tun in seinen täglichen Rhythmus einzubauen.
00:03:23: Und am Ende des Tages geht es nicht jeden Tag darum, was du ist und wie du isst.
00:03:30: Und ob das ausgewogen und ob du irgendwelche Ernährungsregeln befolgen oder so weiter.
00:03:34: ja?
00:03:34: Es geht am Ende des Tages muss es dich satt machen und es nähert dich manchmal wohlwollender und manchmal hast du dir halt vielleicht auch den Burger mit Pommes reingepfiffen.
00:03:47: Das finde ich ja absolut okay und auch absolut wichtig diese Dinge immer zu tun!
00:03:51: Ich kann es immer nur wieder sagen dass das am Ende die zwei Plus im Leben ausmacht.
00:03:58: Wenn wir aber essen, und das ist etwas... Das hat sich einfach so entwickelt.
00:04:11: Dieses Essen, dieses gemeinsame Essen ist tatsächlich auch ein Punkt wo man eben als Familie zusammenkommt.
00:04:20: Und nachdem es in meinem Umkreis halt immer dieses Abendessen ist, hat tatsächlich glaube ich das Abendessen bei uns noch einen höheren Stellenwert wie das Mittagessen.
00:04:35: Salopp würde ich jetzt mal sagen naja so ein Mittag Essen kann man aber runter schlampen.
00:04:38: ja also da kann dann auch schonmal die Gemüse oder der Salat wegfallen oder so.
00:04:43: Ja es gibt trotzdem eine näherende oder sättigende Mahlzeit.
00:04:48: Aber dieses Abend-Essen Das ist so dieser Moment wo wir als Familie zusammenkommen.
00:04:54: Mein Mann kommt relativ spät nach Hause, das heißt es sind auch alle wach.
00:04:59: Wir essen nicht um siebzehn Uhr dreißig oder sonst wie ja sondern wir essen halt manchmal erst um neunzehundert dreißiger und dann halt mit so dass es Spaß macht an dem Tisch zusammenzusetzen.
00:05:10: Nicht perfekt, net immer als sag ich jetzt mal wer wird dann am Dienstagabend einen Braten servieren wenn du nicht vom Sonntag übrig hast?
00:05:21: Sondern das ist dieser Moment wo wir zusammenkommen.
00:05:26: Und ich weiß nicht, ob man so immer ... Also wenn du zehn oder zwölf Stunden gabert hast und mir geht es an solchen Tagen, hättest du nicht Bock, Lust, so Elan zu kochen?
00:05:39: Du hast einen brutalen Hunger!
00:05:41: Du hast im Zweifelsfall Kindermann und sonst was den ganzen Tag eigentlich nett gesehen.
00:05:45: Ja die Tage gibt's meine Lieben und zwar seitdem die Kinder ganz klein sind.
00:05:50: ja weil da war ich halt bei der Oma von war noch immer nach der Schule morgens.
00:05:54: Und ich habe halt einfach einen langen Arbeitstag gehabt, ja?
00:05:59: Und dann ist es schön wenn man am Ende des Tages zusammenkommt und wie gesagt da ist die Lust nicht hoch.
00:06:10: aber weil ich einfach weiß das ist dieser Tagesabschluss für uns der uns wieder zusammenbringt nach diesen vielen Stunden des Nicht-Sosammenseins ist das einfach eine Entscheidung.
00:06:23: Und es ist keine Entscheidung, die jedes Mal neu treffe sondern ich habe einfach entschieden.
00:06:27: Es ist mein wie Zähneputzen gehört in den Alltag einfach mit dazu und ich glaube dass das am Ende des Tages das ist was viele unterschätzen.
00:06:39: denn und das sagen ja auch die Frauen immer wenn nicht weiß was sich kochen soll dann ist es ja gar kein Thema.
00:06:46: also Selbst diejenigen sagen, geh mir weg mit Kochen und sonst wie tun sie ja dann trotzdem.
00:06:53: Also wenn ich mich mit Händen und Füßen und gegen alles also keiner will doch sterben.
00:06:58: jeder akzeptiert doch das irgendwie Nahrungsaufnahme.
00:07:02: Und selbst derjenige der sagt Ich betrete keine Küche es wird der Mut des Hausverlassen oder den Telefonhörer nicht handeln.
00:07:08: wir muss sich darum kümmern dass irgendwas zum Essen zu einen kommt wenn man alles fertig kauft, also aber es ist trotzdem dieser Aufwandsmoment mit dem hat ja niemand ein Thema.
00:07:22: Das Kochen selber ist tatsächlich... das stelle ich auch immer wieder fest.
00:07:27: Es ist überhaupt eine Detymatik!
00:07:28: Also das stellt auch gar keiner infrage dass das dazugehört und das finde ich eigentlich so spannend.
00:07:34: Aber dieses täglichen Neuentscheiden vorne weg dieses was koche ich, haben wir alles da für das, was sich kochen will.
00:07:44: Reicht es dann, was ich gekocht habe und ist es dann passend?
00:07:48: Also passend im Sinne von passt es für Hänzchen und Mäuschen und Mexien oder... Und diese Fragen im Vorfeld sind des, was alle so kürremacht würde ich sagen.
00:08:01: also das denke ich darüber dass das übel ist weil wie gesagt niemand diskutiert mit mir oder auch in diesen Frauen, die sagen, ich war ganz durcheinander und dann habe ich mir das und das gemacht.
00:08:17: Und dann sagt ja niemand was das kochen und das Karotten schälen.
00:08:21: Ich könnte schon kotzen wenn nicht nur ein Ei abschälen muss oder so.
00:08:25: Das erzählt ja niemand.
00:08:27: Aber es erzählt jeder dass dieses Was soll ich kochen?
00:08:31: Habe ich es dann daheim, muss ich noch mehr zum Einkaufen.
00:08:34: Dass das quasi diese nervigen Komponenten sind.
00:08:37: aber wenn du grundsätzlich die Entscheidung getroffen hast dass du kochst Dann ist schon mal klar, dass du es tust und dann rollen alle anderen Dinge quasi hinten nach.
00:08:54: weil was wie mit dem Zähne putzen oder wie mit einem Hund Du kaufst automatisch Hundefutter, wenn es leer ist.
00:09:03: Es ist klar, dass du diesen Hund versorgen musst und ich nehme dieses Hundebeispiel immer so gern weil das auch Punkte in diesem Hundeleben- und Hundepesitzerpunkt gibt wo du einfach sagst oh Hagel Schnee Schiedwetter Regen von links und rechts Und du musst trotzdem raus mit dem Hund.
00:09:24: Das ist ungefähr vergleichbar Mit dem Kochen würde ich sagen Die Lust ist nicht jeden Tag gleich groß, aber du hast Hunger.
00:09:31: Die anderen haben Hunger und am Ende des Tages brauchst halt was, was dich satt macht.
00:09:38: Also ich finde den Vergleich eigentlich immer ziemlich gut!
00:09:41: Wenn du einen schöneren Neuren für mich hast dann gib mir den dann sind wir weg vom Hundebeispiel.
00:09:45: aber weil ich ja selber kein Hund besitze und auch mit Hunden keine Ahnung habe, finde ich das immer ein sehr schönen... Vergleich, weil das wären meine Argumente für oder gegen einen Hund.
00:09:57: Bin ich bereit alle diese Dinge hinterher ganz selbstverständlich in meinem Leben zu integrieren.
00:10:03: und ich sage es ganz ehrlich ehrlicherweise jeder der Kinder in die Welt gesetzt hat hat diese Entscheidung eigentlich auch getroffen dass er mit dem Ich setze ein Kind in die welt Auch diese entscheidung trifft dieses kind großzubringen ist zu versorgen Und zwar täglich.
00:10:19: ob und wie gut Portal lässt sich vortrefflich drüber streiten und da weißt du wahrscheinlich auch mehr wie ich, denn ich habe noch nie einen Beikostkurs oder ähnliches für irgendeinen Kind meiner drei besucht.
00:10:29: Ich hab sie nach Besten gewissen mit dem er nähert was auf den Tisch stand und ich habe mir nie Gedanken gemacht ob das vielleicht nach A B oder C irgendwie etwas Falsches sein könnte.
00:10:37: ja?
00:10:39: Nein!
00:10:40: Ich war nicht leichtsinnig.
00:10:41: Ich habe mir einfach nur gedacht die Oma und die Uramas haben es auch so gemacht und die haben fünf und zehn und war wie viele Kinder groß gebracht.
00:10:46: also... Ich glaube, es wird schon irgendwie laufen.
00:10:50: Ein Selbstvertrauen in das Ganze zu entwickeln!
00:10:52: So jetzt sind wir ein bisschen abgeschwungen.
00:10:53: Das ist auch gar nicht unser Thema heute wobei Kinderernährung wirklich ein schönes Thema wäre.
00:10:58: aber ich weiß in der heutigen Zeit verbrennt man sich da sicher die Finger was man alles tun und nicht tun soll.
00:11:04: Ich sag's einfach nur so, ich habe innerhalb von zehn Jahren vom gleichen Kinderarzt bei drei Kindern unterschiedliche Ernährungsentführungen gehört.
00:11:12: Also bevorzugt war das Thema Fisch bei Kind eins, ja bei Kind zwei nicht.
00:11:17: Bei Kind drei war es schon rutscht.
00:11:20: Meine Lieben wisst ihr die wissen doch auch nicht was sie da wollen.
00:11:23: und ich glaube so wie die Weltmarktlage ist wenn Fisch knapp ist ist es schlecht und wenn fisch über ist dann weg.
00:11:31: damit Ja?
00:11:31: Und dann denke ich mir mal in Japan wären alle mit Fisch groß Die essen auch dann schon Rohnfisch, wenn sie sehr klein sind und die sterben dann auch nicht.
00:11:38: Also ja, sagt du wieder, der ist anders konzipiert und alles auf den Weg, aber weißt du was?
00:11:42: Wenn dein Kind Bock auf Sushi hat, dann wird das mit zwei das in den Mund stecken Und wer kein Bock darauf hat, wird es ausspucken und wahrscheinlich hat es dann seine Begründung in dem Ganzen.
00:11:50: Das ist also meine Geschichte weil Es ist zum Beispiel interessant dass Menschen Dinge oft nicht mögen Und dann oft viel später raus kommt, dass sie dagegen auch irgendwie so eine leichte Allergie oder eine Unverträglichkeit oder was auch immer haben.
00:12:03: Also oft hängt ihr nicht mögen einfach mit so einem Selbstschutz zusammen und bei Kindern ist es tatsächlich glaube ich noch ein bisschen stärker ausgeprägt weil sonst wären wir evolutionstechnisch quasi gar nicht groß geworden sondern hätten uns schon vorher vernichtet durch giftige Beeren und ähnliches.
00:12:19: ja also habt einfach ein bisschen mehr Vertrauen in das Ganze.
00:12:22: Ich glaub das kann man einfach somit geben was ordentliches kocht.
00:12:30: Ohne Backel, ohne Büffel und eine Scheiße, was sei denn im Kind dann großviel?
00:12:33: Es wird ausspucken wenn es nicht mag!
00:12:36: Okay das hat's gleich entschieden.
00:12:38: Also wir sind zurück zu dieser Entscheidung.
00:12:42: Wenn du einfach entscheidest es zu tun, dann ist dieses... Dann ist einfach Ruhe im System Und dann entsteht Rhythmus weil du dann einfach sagst okay Das ist nicht, mein Anspruch ist nicht immer perfekt.
00:12:59: Es ist auch nicht der Anspruch immer kreativ zu sein aber es muss verlässlich sein.
00:13:03: Es muss verlesslich sein dass du sagst okay ich brauche um zwölf oder dreißig oder um dreizehn-dreißig essen auf den Tisch.
00:13:08: Ich muss später so um dreizehn Uhr etwas beginnen zu kochen weil mit weniger wie dreizig Minuten ist es einfach schwer.
00:13:15: ja also wir reden von etwas was den Anspruch hat, in weiten Strecken frisch gekocht zu sein.
00:13:22: Also natürlich kannst du eine fertige Kartoffelsuppe vielleicht in fünf Minuten aufwärmen Das ist auch okay.
00:13:28: aber es gibt tatsächlich und da stehe ich auch voll dazu nicht wirklich viele Gerichte die wirklich geil sind wenn wir sie aufwähmen.
00:13:35: Da bleibe ich einfach dabei.
00:13:37: Und Ich weiß dass viele sagen ja und das geht nicht anders und überhaupt und sowieso Es ist euer Leben und ihr werdet das wissen weil ihr das halt auch lang genug ausprobiert habt.
00:13:48: Ich glaube, es wäre nicht mein Leben und nicht das was ich gerne möchte.
00:13:52: Das muss man halt auch immer dazu sagen.
00:13:53: aber wirtschaftliche Notwendigkeit sein Leben zu erhalten seinen Job zu erhalten die Kinder großzubringen Die sind natürlich an der Stelle vor Anspruch.
00:14:07: Es muss man einfach sagen ja genau Und ich glaube dass das einige auch wirklich extrem gut hinbekommen in ihrem leben.
00:14:18: trotzdem bleibe ich dabei.
00:14:20: Ich finde aufgewärmtes Essen ist halt aufgewirmtes Essen, ja?
00:14:24: Also das ist und Samia nicht böse deshalb.
00:14:27: Das ist vollkommen okay wenn du das so machst oder machen musst Ja!
00:14:32: Ich möchte halt nicht.
00:14:33: jetzt habe ich da vielleicht einen Punkt aufgemacht der mir wichtig ist.
00:14:39: Ich sag es einfach mal so der Mir wichtig ist.
00:14:43: Und Wenn ich halt koche heute und das zeige, dann ist es für den einen eben auch ganz normal so zu kochen.
00:14:56: Und vielleicht sieht's aber für den ein oder anderen von außen auch nach sehr viel aus weil es viele Komponenten sind, weil da viele Schüsseln stehen, weil zum Gemüse auch noch der Salat kommt.
00:15:10: Aber für mich ist das quasi nicht Aufwand- oder Anspruch Es so zu tun, sondern es ist einfach das was ich schon immer gemacht habe.
00:15:23: Was meine Oma schon so gemacht hat, was meine Mama so gemacht und was ich einfach normal übernommen habe.
00:15:31: Und das ist dann kein Anspruch an mich, sondern das ist halt Gewohnheit!
00:15:37: Gewohnheiten kann man sich antrainieren.
00:15:39: Dann nehme ich jetzt etwas wo ich keine Gewohnkeit bisher im Leben entwickelt habe, dass es sich zu bewegen oder ausreichend genug zu bewegen.
00:15:48: Also es gibt einfach... und ich stelle das immer wieder fest, hier bei uns im Dorf, das darf ich positiv erwähnen.
00:15:56: Es gibt einfach so ein paar Ehepaare die siehst du jeden Tag laufen.
00:16:00: Jeden Tag!
00:16:01: Also haben Sie ganz sicher für sich eine Gewohnheit entwickelt nach dem Mittagessen oder vor dem Abendessen oder was auch immer eine dieser Runden zu drehen?
00:16:12: Und klar, die haben jetzt halt Wahrscheinlich im Rentner ist auch wurscht wie, aber auch Ehepaare die beruflich noch aktiv sind sehe ich manche halt regelmäßig laufen und andere weniger.
00:16:26: Und zwar so, wo ich mir denke, super Scheherty haben sich da eine Gewohnheit entwickelt und ich denke immer jup!
00:16:31: Da ist es immer nur weg von der Gewohnkeit ja?
00:16:34: Aber das ist halt tatsächlich so.
00:16:36: wenn ich einfach beschließe dass es zu meinem Leben dazugehört AK in jedem Fall kochen Dann ist es eine Gewohnheit und dann kriege ich das unter.
00:16:45: Und dann ist das auch keine Diskussion, ob das heute ausfällt oder ob ich das vielleicht nicht mache oder ob Ich das wegdelegiere sondern Es ist einfach... Ist es einfach dabei?
00:16:56: Das ist diese Gewohnkeit!
00:16:58: Und dieses... Dieses Miteinanderessen Also dieses auch Sich einfach gemeinsam einen Tisch zu setzen und auch wenn's oft nur Ich sag jetzt mal, über Mittagessen sind das vielleicht mit meinen Kindern zehn Minuten Viertelstunden.
00:17:16: Dann sind die wieder weg weil sie haben alle im Kopf voll von der Schuhe noch.
00:17:21: Aber man ist quasi nach diesem Punkt erstmal zusammengesessen ja ein bisschen ausgetauscht.
00:17:27: wenn einer Sorgen und Nöte hatte dann rückt er da vielleicht raus oder nicht?
00:17:32: also ich bin zum Beispiel nicht die Mama die dann im Stunt wie war es in der Schule?
00:17:36: War sein Totschläger Satz!
00:17:39: Also die wollen doch einfach auch nur ihr Ruhe.
00:17:41: Die denken mir immer Geh doch dummessig, Stunden arbeiten und dann können sie sagen, wie war's in der Arbeit?
00:17:45: Da denkst du ja halt, bitte.
00:17:47: Genau so geht es mit den Kindern auch.
00:17:49: also frage ich meine Kinder nicht, wie es in der Schule war sondern ich frag einfach so wie ist die Lage was habt ihr Zeit vor?
00:17:55: Wie ist... Also wir unterhalten uns quasi über das was kommt und nicht über dass was war.
00:18:00: Und wenn dann quasi jemand über das erzählen will was war weil ihn da was polert dann kommt er schon.
00:18:05: Aber net dieses So.
00:18:08: Ich erzähle auch nicht wie mein Vormittag war.
00:18:11: Also es würde aber helfen.
00:18:13: Eine Erzieherin hat mir mal den Tipp gegeben, wenn man selber als Mutter anfängt darüber zu berichten wie der eigene Vormittag war dann berichten alle anderen auch und da gibt's verschiedene Rituale die man als Familie durchaus einführen kann um da ein Gespräch oder ähnliches am Laufen zu halten oder überhaupt aus diesem was halt gar nicht geht.
00:18:40: bei uns muss ich jetzt auch gleich dazu sagen.
00:18:42: Es tut aber auch keiner von den Kindern, ich glaube dass ich da die Foto-Mamme für das was zum Essen gab... Die einzige bin, die der Telefon am Tisch liegen hat.
00:18:56: Aber umgedreht, muss ich dann auch zu sagen, dass ich es ganz bewusst dann zur Seite schiebe.
00:19:01: Aber keins der Kinder setzt irgendwie während oder vor oder nach des Essens mit einem Genau.
00:19:07: Das ist sehr schön.
00:19:09: Ich kann ja auch gar nicht sagen, warum das so ist.
00:19:12: Wir haben es auch nicht aktiv unterbunden oder so sondern die tun das einfach nicht.
00:19:19: Das ist eine sehr schöne Geschichte und ich denke immer bei uns ist es so extrem ruhig.
00:19:30: also wir haben keine großen Aufreger wir haben keinen knallenden Türen wir haben kein Kinder die miteinander so wirklich groß streiten.
00:19:41: Bei uns ist es eigentlich eher so, dass mich die Menschen, die immer kommen, Frank sind deine Kinder zu Hause.
00:19:49: Aber sie sind somit sich selber glücklich und zufrieden irgendwie Und ich kann ja ganz ehrlich nicht sagen, dass ich irgendwas Besonderes mache.
00:20:02: Das einzige was ich besonders halte ist das die Verpflegung einfach läuft Mittags, abends.
00:20:09: Nachmittags mal so ein bisschen nicht regelmäßig aber schon so dass ich mir denke auch heute wäre so einen Tag für Kuchen oder wass auch immer.
00:20:17: das ist aber der meisten so dass sich mir denke ich doch gerne ein Stück Kuchen also mein Abgesehen davon dass ich ja dann nur ein stück essen sollte.
00:20:25: Ja ich mache mir dann schon meine Gedanken wie viel man sich da reinpfeifen kann Aber drauf verzichten und auf dieses kleine stück zu verzichten das halte ich für völlig unnötig im Leben.
00:20:38: Ich glaube, dass das viel weniger macht wie als andere.
00:20:43: und dieses Kochen, dieses verlässliche, diese Rhythmus ich komme nach Hause es gibt was zum Essen... Es gibt auch morgens bei uns schon immer die Ansage, was es zu essen gibt.
00:21:01: Weil wenn ich meine Kinder frage, was hättet ihr gerne zum Essen?
00:21:04: Dann krieg auch ich irgendwie so eine Antwort wie meine Tochter sagt immer Säbelzahn-Tiger.
00:21:08: Ja, Säblzahnzieger sind jetzt seit vierzigtausend Jahren ausgestorben.
00:21:11: das heißt auf gut Deutsch Ich hab keine Ahnung Mama.
00:21:18: Also komme ich mit einem konkreten Vorschlag ums Eck und fragt dann maximal nur so Was ist euch lieber dazu Reise oder Nudeln?
00:21:25: Dann ist es auch Wenn die mittags nach Hause kommen kein.
00:21:29: Das mag ich nicht.
00:21:31: also dann ist schon mal Das muss kein Wochenplan sein.
00:21:37: Wenn ich sage, ich bin kein Fan vom Wochenplan doch es gibt berechtigte Konstellationen für einen Wochenplan.
00:21:47: Ich empfinde persönlich einen Wochen plan unheimlich anstrengend.
00:21:50: Ort zu erstellen wie einzuhalten ziehe dann auch exakt genau da noch einzukaufen.
00:21:54: also ich bin in meinem System viel viel glücklicher und das ist auch das was sich den Mädels in der Academy beibringe dass die keinen starren Plan brauchen, aber die brauchen ein Konzept wie das Ganze läuft.
00:22:06: Und dann ist es vielleicht so einen Ort planen als ich sage immer du musst halt morgens wissen wieder Tag laufen soll weil sonst ist er schon auch bisschen harakiri.
00:22:15: Aber je besser Du kochen kannst desto einfach ist es am Ende des Tages.
00:22:18: aber Das ist dann halt die Routine und die Gewohnheit und weil man's halt immer macht und vielleicht macht man halt genau an dem Tag das gleiche was es letzte Woche genau gegeben hat.
00:22:28: Das ist an der Stelle aber nicht so dein, heute habe ich versagt oder so.
00:22:32: Sondern hey!
00:22:32: Ich hab das auch noch gewuppt und hab das heut' auch noch in den Tag... Also das ist diese Selbstkasteilung an dieser Stelle ist dann einfach weg Und dieses Kochen ist immer das einzige was am Ende des Tages für mich überbleibt wo ich mir mal denke warum es bei uns so eine relativ große Ruhe im System ja?
00:22:54: Und das ist tatsächlich dieses miteinander sitzen, miteinander kurzen Moment genießen, miteinander wissen dass wir also als eine Familie agieren.
00:23:07: und das ist tatsächlich glaube ich das was einfach diese Stabilität gibt für das was am nächsten Tag oder dann noch kommt ja.
00:23:16: Und es gibt Abendessen.
00:23:18: da sitzen wir halt zum Abendessen zusammen und dann verschwindet jeder.
00:23:22: Es gibt aber viel mehr Abendessen wo unsere Teenager einfach sitzen bleiben und dann auch das Gespräch suchen an diesem Zeitpunkt des Tages.
00:23:33: Weil da ist für sie auch der Tag zu Ende, ja?
00:23:36: Und jetzt habe ich natürlich – das sage ich auch gleich für alle – einen großen Vorteil!
00:23:41: Ich habe tatsächlich keine so... Kinder mit drei Sport-Events unterschiedlichen Zeiten und dann, wenn sie älter werden also über diese Abendstunden weg.
00:23:51: Also ich sage immer, bei uns ist es immer um achtzehn, achtzehnt, dreißig Mitaktivität auch Schluss.
00:23:59: Würde das so schwanken und wangen können?
00:24:03: Da müsste man sich ja nochmal ein neueres System überlegen oder halt dann sagen Es gibt vielleicht nur noch zwei Abende wo wir das in diesem Rhythmus zelebrieren können Und dann gibt's vielleicht auch genügend Abende, wo man vielleicht als Ehepaar schon alleine sitzt weil alle drei Kinder oder wie viele machen hat.
00:24:23: Unterwegs in irgendwelchen Sport-Events.
00:24:25: Ja mal dazwischen vielleicht auch noch vom Tisch aufspringen und irgend einen abholen oder hinbringen... Das ist alles Realität.
00:24:32: ja das ist mir schon auch bewusst.
00:24:33: ich sage halt nur Ich habe den Vorteil dass ich das jetzt sieben Mal in der Woche zelebrieren darf.
00:24:39: Das kann morgen anders sein.
00:24:40: Ja, das weiß ich schon.
00:24:41: Ich glaube es ist auch keine Frage der Häufigkeit sondern eher ein... ...der Verlässlichkeit und dass es dann einfach so ist ja?
00:24:50: Und deshalb ist es eben auch so schön wenn man dann einfach sagt hey!
00:24:55: Der Event ist halt jetzt einfach Sonntag Mittag da sind alle daheim und dann ist es halt dieser Sonntagsmittag der zelebriert wird.
00:25:01: Und dann ist auch Wurst, ob es ein Frühstück ist oder im Mittagessen oder wie auch immer Sondern des wo man halt sagt da hat man so den den persönlichen Dingen.
00:25:11: Und es ist am Ende des Tages nicht dieses wie besonders koche ich, also wie viele Schüsse stelle ich da jetzt hin?
00:25:18: Sondern was ist einfach der Alltag?
00:25:23: und mein Alltag oder meine Gewohnheit sind halt einfach viele Schüsseln.
00:25:28: Das ist mein System mit dem es für mich am besten funktioniert und wo ich sicherstelle dass das Ruhe im System ist.
00:25:37: genau Das zeige ich den Mädels in der Kitchen Queen Academy, was das für Vorteile hat.
00:25:48: Weswegen es einfach diese Ruhe dann am Ende des Tages in das System bringen kann.
00:25:56: und dass ist eigentlich das weswegen ich täglich koche weil es ist wie die Gassirunde mit dem Hund.
00:26:06: Es gehört einfach dazu.
00:26:08: Ich habe einfach beschlossen ist, passiert in meinem Leben täglich.
00:26:12: Und wenn du diese Geschichte einmal hast und das einfach nicht jeden Tag besonders machen willst oder besonders gut machen willst, sondern es einfach jeden Tag tust – diese Wiederholung.
00:26:31: Diese Wiederholungen bringt dir diesen Rhythmus und diese Abwechslung am Ende des Tages auch ein bisschen eine Routine ist.
00:26:40: Klar, dass man wenn man zwanzig oder dreißig Jahre kocht natürlich Dinge anders vielleicht oder ohne Rezept oder keine Ahnung.
00:26:51: aber ich denke mir oft wenn man in jungen Jahren Dinge schon einfach gut vorgelebt bekommen hat dann ist das einfach das was am ende des tages auch der normal wieder ist.
00:27:03: und es gibt ja diesen schönen auch manchmal sehr hart diskutierten Ersatz, dass unser Alltag ist die Kindheit unserer Kinder.
00:27:18: Und ob man jetzt den Besonderes gestalten muss damit die kindheit irgendwie toll war und so weiter.
00:27:26: aber ich sage es dir ganz ehrlich Ich bin Anhänger davon das man diesen Alltag konstant im Rhythmus mit Verlässlichkeit gestaltet dass jemand, der klein ist einfach auch übernimmt.
00:27:40: Ah!
00:27:40: Mittags möchte ich was warmes essen oder mittags essen ist mir wichtig, abends essen ist es mir wichtig.
00:27:45: Das ist ein guter Rhythmus für mich, der ordnet meinen Tag ein.
00:27:50: Das is keine Panik das zu tun sondern das gehört einfach mit dazu.
00:27:53: und diese Sicherheit und Verlässlichkeit um diese Normalität einfach vorzuleben würde ich sagen, in den heutigen Zeiten mit all dem Wahnsinn und all diesen... Und was koche ich?
00:28:07: Und überall ist Panik.
00:28:09: Einfach diese Konstanz und diese Ruhe zu bringen.
00:28:14: Dann übernehmen das alle!
00:28:16: Ich muss es einfach so sagen, bei mir ist es so, bei meinen Brüdern ist es auch so.
00:28:23: Überall da wo dieser Rhythmus ganz normal war wird es ganz normal irgendwie weitergeführt.
00:28:33: Also, lassen wir die Kirche im Dorf... Die alltagstauglichste Lösung ist es einfach zu beschließen.
00:28:39: Es gehört mit dazu und alles andere wird sich dann fügend.
00:28:44: Und wenn man halt zu diesem ist, wird sie sich dann wügen noch ein paar Hilfestellungen und Tipps will oder sagen ah da wisst vielleicht jetzt schon ein bisschen cool dass du sagst ich muss jetzt nicht zwingenden Wochenplan haben und trotzdem läuft das.
00:28:56: Es läuft bei mir jeden Tag und ich habe kein Plan.
00:29:01: Wir essen auch immer mal wieder das gleiche, einfach was Oli gern mögen.
00:29:08: Aber ich glaube schon dass es auch ganz viel Abwechslung gibt die tatsächlich einfach passiert weil man heute ja in der Routine drin steckt und halt vielleicht nur eine Kleinigkeit verändert und schon hat nach außen hin das Gefühl was neues geschaffen hat.
00:29:30: Und das ist das Spannende, dass es dann wirklich relativ schnell und einfach einem auch in Fleisch und Blut übergeht.
00:29:40: Aber am Ende des Tages bleibt diese Entscheidung.
00:29:44: Mache ich es oder mache ich es halt nicht?
00:29:47: Und die darf jeder Gott sei Dank selber treffen!
00:29:52: Ich sage einfach nur wenn man diese Entscheidung trifft passieren im Hintergrund Dinge mit denen man gar nicht gerechnet hat, dass sie damit zusammenhängen Und ich freue mich auf alle, die es ausprobieren wollen oder die diese Erfahrung genauso gemacht haben.
00:30:08: Ihr dürft gerne berichten!
00:30:09: Wir hören uns zum nächsten Mal was dann schon Karfreitag ist?
00:30:14: Nein, Karfreittag... Was dann schon Oster Sonntag ist auch nicht.
00:30:17: Oster Montag wäre dann die nächste Folge.
00:30:19: so jetzt aber wir sind schon ganz durcheinander.
00:30:21: Aber wir haben schöne Events rund um Ostern.
00:30:23: also wenn du da noch Interesse hast dann findest du alles heute In den Show-Nots.
00:30:31: Und jetzt wünsche ich dir einfach wieder mal eine wunderschöne Woche und allen, die Ferien haben schöne Ferien.
00:30:38: Macht's es gut!
00:30:38: Ciao ciao.
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