Social Media - Fluch und/ oder Segen?

Shownotes

Willkommen zum Podcast von Steffi Gericke!

Machen kommt von Tun. Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion, für Bodenständigkeit statt Social-Media-Schein.

Was es mit diesem "Social Media" auf sich hat, warum es für mich persönlich am Ende des Tages mehr Segen als Fluch ist und warum "Social Media" auch immer eine Reise zu dir selbst ist, darüber sprechen wir in dieser Folge!

1 Stunde 20 Minuten - okay nächstes Learning - ich brauche einen sichtbaren Wecker der mir zeigt, wie spät es schon ist!

Viel Freude beim Anhören! Deine Bügelwäsche ist sicher hinterher erledigt!

Liebe Grüße Steffi

Kochbuch https://stefaniegericke.de/kochbuch/

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Datenschutz https://stefaniegericke.de/datenschutz/

**Impressum: ** Stefanie Gericke Zollbruckerstraße 22 84155 Bodenkirchen E-Mail: konktakt@stefaniegericke.de

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge.

00:00:06: machen, komm von tun.

00:00:08: Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion für Bodenständigkeit statt Social Media.

00:00:15: Kein Jammern, sondern alltagstaugliche Lösungen.

00:00:18: und warum täglich kochen oft meine Antwort ist und wie man gelassen bleibt im medialen Wahnsinn dieser Zeit.

00:00:25: Für Frauen vom Land, das der Vorstand der Kleinstadt, für Mädels vom Land, die Verantwortung tragen, ihren Alltag leben und ihren eigenen.

00:00:35: Weg gehen wollen.

00:00:37: Ehrlich, humorvoll und mit beiden Füßen fest im Leben.

00:00:43: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge, die wir unter den Titel stellen werden.

00:00:49: Social Media, Fluch und oder Segen.

00:00:53: Denn meine ganz eigene Geschichte zu diesem Thema ist tatsächlich eher etwas, was ich als Segen bezeichnen würde.

00:01:00: Trotzdem verschließe ich natürlich nicht meine Augen.

00:01:03: Mir ist schon sehr bewusst, dass dieses Thema Social Media uns umtreibt und das ist auch total egal, ob du vierzehn oder vierundfünfzig oder vierundsechzig bist.

00:01:13: Es ist einfach Fluch und Segen an einer Stelle.

00:01:16: Gut genutzt ist es unheimlich hilfreich.

00:01:20: Wenn du dich dieser Maschinerie hingibst und dein Hirn ausschaltest, dann ist es aber auch einfach fluch.

00:01:27: Und viele Frauen, die mir auch folgen, die in Berufen arbeiten, die mit Menschen zu tun haben, die erkrankt sind aufgrund diesen wahnsinnigen medialen Konsums, die berichten mir das natürlich auch.

00:01:43: Und deshalb... braucht es natürlich wieder ein bisschen mehr Text, ein bisschen mehr Kontext, um diese ganze Geschichte einzuordnen.

00:01:51: Bevor ich aber starte, möchte ich mich bei allen bedanken, die den Start, die erste Folge des Podcasts gehört haben, ihn sich vielleicht noch anhören werden.

00:02:01: Ich danke euch für dieses phänomenale Feedback.

00:02:05: Damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet.

00:02:07: Es freut mich so sehr, dass ihr sagt, ja, endlich, ich fühle mich, ich fühle das, was du da sagst, ich fühle mich abgeholt.

00:02:16: Denn und da werden wir heute noch ein bisschen drauf kommen, dieses Rumeiern mit den Zielgruppen.

00:02:22: Das ist ein Thema, das mich seit meines Staats auf Social Media begleitet.

00:02:27: Und das finde ich nämlich total schön, dass mir Frauen geschrieben haben, Steffi, ich wohne in der Großstadt, aber ich höre dir trotzdem gern zu.

00:02:35: Wisst ihr, für mich ist dieses Eingrenzen zu sagen, für wen etwas genau richtig ist völlig gegen meine Natur, weil ich über mein Ganzes tun, einfach feststellen dürfte, dass es Frauen unterschiedlichen Alters gibt, die trotzdem gut finden, was ich tue, auch wenn ich in deren Lebensphase nicht bin.

00:02:57: Aber man berichtet am einfachsten daraus in der Phase, in der man eben steckt.

00:03:02: Und wenn jetzt jemand sechzig plus ist, dann kann ich einfach nicht mitreden, weil ich nicht weiß, wie das ist, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wenn es auf einmal weniger wird, wenn man wieder andere Themen hat.

00:03:13: Darüber kann ich heute noch nicht berichten, aber ich bin mir ganz sicher, wenn ich hier weiter am Ball bleibe, dann werden wir uns auch zu diesem Thema irgendwann hören.

00:03:20: Und ich kann auch nicht mehr sagen, wie es ist mit Und genau, aber ich kann sagen, okay, wie ist es, wenn man eine Familie gründet, wenn die ersten Kinder da sind, wenn die Nächte schlafen?

00:03:29: Also deshalb habe ich gesagt zwischen, dreißig und fünffünfzig.

00:03:33: Und es freut mich aber unheimlich, wenn du dich trotzdem angesprochen fühlst, aus welchem Grundach immer sei.

00:03:39: Ganz herzlich willkommen und ich bin ganz ehrlich im Innersten meines Herzens.

00:03:47: würde ich mir wünschen, dass viel mehr jüngere Frauen sich angesprochen fühlen.

00:03:51: Aber, und da sind wir gleich bei einem solchen Social Media Fluch, die fühlen sich von mir nicht angesprochen.

00:03:58: Denen bin ich zu laut, zu alt, zu schnell, zu wenig beige, zu... Alles das, was ihre Generation verkörpert, verkörper ich nicht.

00:04:07: Und trotzdem sage ich immer, du könntest aber so viel Lernenmedel von mir.

00:04:11: Das ist halt so, oh ja, das ist auch keine Selbstüberschätzung oder wie auch immer.

00:04:16: Aber das ist ja genau das, warum heute jemand sagt, hey, Steffi, ich habe es gemacht wie du und schön, dass du es heute auch so machst und ich fühle mich besser.

00:04:24: Das ist quasi diejenige Frau, die schon durch ist mit allen dieser Kindergeburtstages in Kantien.

00:04:29: Für mich sind Kindergeburtstage ehrlicherweise auch Kantien.

00:04:32: Trotzdem kann ich drüber sprechen.

00:04:35: Was ich anders tun würde, was ich lassen würde, was ich eine gute Idee finde, was ich von Freundinnen gehört habe, wo ich sage, hey, das ist wirklich, vielleicht machen wir mal eine Kindergeburtstagsserie.

00:04:44: Und diejenigen, die dann Enkel haben, die dürfen die Sendung weiterleiten.

00:04:49: Danke, dass du mir auch zuhörst, wenn du nicht, dass der Kleiner vorstatt und so weiterkommst.

00:04:55: Et cetera.

00:04:55: Was ist denn das genau?

00:04:56: Da müssen wir auch noch mal eine eigene Folge darüber machen.

00:05:00: Aber ich sage halt immer, Für uns ist es irgendwie normal, dass wir mit dem Auto auf einen Supermarktparkplatz fahren und dort einkaufen.

00:05:10: Für uns sind Diskussionen darüber, ob der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden muss, wenn du genau zwei Busverbindungen am Tag in die nächste größere Stadt hast.

00:05:20: Irgendwie etwas über das wir schmunzeln.

00:05:22: Trotzdem verschließen wir uns ja diesen Themen nicht.

00:05:25: Aber ich glaube einfach schon, dass es ein bisschen einen Unterschied gibt.

00:05:31: In der Art, wie man leben kann.

00:05:33: In dem Platz, den man zur Verfügung hat.

00:05:36: Wenn wir hier am Land irgendwie sagen, wir stellen uns einen zweiten Kühlschrank in den Keller oder so weiter, dann haben wir alle einen Keller.

00:05:43: Da ist unsere eigene Steckdose.

00:05:44: Wir haben kein Problem.

00:05:45: Wenn du in einer Mieteinheit wohnst, wo das vielleicht gar nicht möglich ist, dann... hilft dir dieser Tipp halt einfach nicht im Leben.

00:05:52: und an solchen Stellen würde ich die Großstadt von dem ländlichen.

00:05:56: und ich sage jetzt auch mal so, auch wenn du, nehmen wir mal die großen Vorstädte des Hütens, wenn du jetzt in Freising wohnst, es ist so kurz vor München, Freising ist für mich eine Kleinstadt.

00:06:09: Es ist immer noch... Überschaubar, kompakt und trotzdem wohnen natürlich alle bei München.

00:06:14: Das ist auch vollkommen okay, das darfst du auch.

00:06:16: Freising hat aber außenrum ganz viel Land und ganz viel kleine Dörfer und irgendwo dazwischen ist die Wahrheit.

00:06:24: fühle ich mich geährt, wenn du sagst, die Themen sind trotzdem spannend, auch wenn du nicht aus der Großstadt berichten kannst, weil das ist wie mit diesen, ich kann nicht über twenty-fünf Berichten und auch nicht über sixty-fünf.

00:06:36: Ich kann auch nicht darüber berichten, wie es in der Großstadt mit Kindern ist, denn ich bin ganz bewusst aus der Großstadt raus, habe ich schließlich gearbeitet in München, meine Lieben.

00:06:46: Als die Kinder kam, es war eine ganz bewusste Entscheidung, weil ich das eben nicht wollte, weil ich mir das nicht vorstellen könnte und andere.

00:06:52: können sich das Vorstellen und genießen genau das und auch hier, wie gesagt, wir werden unseren Weg finden.

00:06:57: So, jetzt aber zum eigentlichen Thema des heutigen Tages.

00:07:01: Social media, Fluch oder Segen oder beides.

00:07:06: Ich sehe es tatsächlich, es ist ein Und.

00:07:09: Denn für mich selber und jetzt müssen wir ein paar Jährchen zurückgehen.

00:07:14: Ich hatte bis zum siebenundzwanzigsten zwölften, zwei tausendneunzehn keinen einzigen Kontakt mit Social Media bis dato.

00:07:24: Ich hatte nicht mehr einen alten stillgelegten Facebook Account, ich hatte eigentlich gar nichts.

00:07:30: Klar, ich wusste, es gibt das Internet, das habe ich auch genutzt.

00:07:32: Ich kannte Pinterest und an der Stelle nie Werbung für irgendeine, ihr wisst schon Bescheid, das ist einfach, sonst kann man die Geschichte nicht erzählen.

00:07:41: Dann habe ich, dann sind verschiedene Sachen zusammengekommen.

00:07:48: Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch schon einen Online-Shop, wenn du so bist, weil damals gab es da Wanda.

00:07:56: Also da Wanda war der deutsche Vorgänger vor Etsy.

00:07:59: Wer nicht weiß, was das ist, das waren zwei Deutsche tatsächlich, die das gegründet haben, die eine Plattform gebaut haben, an der Menschen, die kreative Hobbys haben, die Produkte, die da hinten rauskommen, ganz easy verkaufen konnten.

00:08:14: So ein bisschen wie, ja, über die kleinen Anzeigen für Kreative.

00:08:18: Und das ist wahnsinnig durch die Decke gegangen.

00:08:21: und viele Frauen sind mit diesem Format durch die Decke gegangen, weil es auf einmal möglich war, von zu Hause vom Küchentisch aus, teilweise mit und mit den Kindern und allem, ein Publikum zu bekommen.

00:08:35: Denn am Ende des Tages ist dieses ganze Online-Thema, dieses Social Media wie auch immer, ja, es ermöglicht dir vor einer größeren Menge von Gruppen zu sprechen, deine Produkte zu zeigen, was auch immer.

00:08:49: Was halt früher auf den Stadtplatz, deine Heimat oder den Dorfplatz beschränkt war und nur wer da vorbeiging, konnte wissen, dass du dieses tolle Produkt in deinem Schaufenster hast.

00:09:00: Das war die Möglichkeit, eine Nummer größer zu denken.

00:09:03: Es war vor allem halt die Möglichkeit, Dinge zu starten, die halt früher tatsächlich einfach nur durch ein lokales Geschäft möglich gewesen werden.

00:09:13: Und ja, wenn ich diese Wörter in den Kopf nehme, dann muss ich an ganz bestimmte Frauen denken, die diese lokalen Geschäfte immer noch haben in unseren Innenstädten, die das mit Leib und Seele und sehr viel Engagement aufrechterhalten, denn sechsmal in der Woche zehn Stunden aufzusperren, das musst du managen, das musst du als Frau managen.

00:09:34: Das ist einfach nicht easy peasy.

00:09:37: Und dieses Online gab uns quasi die Möglichkeit, unser Können zu präsentieren.

00:09:43: ohne dieses sechs Tage, zehn Stunden ohne aufsperren zu müssen, mit allen Problemen.

00:09:50: Und ja, wir wollen belebte Innenstädte und so weiter, ja.

00:09:55: Aber wir kaufen gerne auch online oder mancher kauft gerne online und mancher sagt ganz bewusst, nein, ich gehe weiter ins Geschäft.

00:10:02: Ich sag es euch einfach so, wie es ist.

00:10:05: Es gibt einfach Dinge, die kann ich in einem Geschäft hier nicht beziehen, auch wenn ich wollen würde.

00:10:10: Es gibt es einfach nicht mehr.

00:10:11: Und dann ist für mich online eine Lösung.

00:10:14: und man kann sich aber auch ganz bewusst, ganz oft fragen, hätte ich das jetzt online bestellt und gehe ich wieder zurück ins Geschäft, weil ich möchte, dass die Innenstädte beliebt werden.

00:10:22: Ein sehr komplexes Thema, bei dem es auch kein richtig oder falsch gibt, aber man musste zusagen, dass viele Geschäfte auch die einen stationären Handel haben, gewonnen haben, weil sie online mit dazu gepackt haben und auch kleine Anbieter gewinnen, weil sie ihre Wahrheit deutschlandweit anpicken können.

00:10:44: Also auch hier ist es halt bisschen grau und nicht schwarz-weiß und man muss mit der Zeit gehen.

00:10:49: Und ich glaube, dass viele das sehr, sehr gut lösen.

00:10:53: Und wie immer, das ist aber nichts, wo wir sagen, das ist schlecht, sondern wenn ich selbstständig bin, ist es meine Aufgabe, mich ständig zu entwickeln.

00:11:02: Und genau an diesem Punkt steige ich wieder ein mit meiner Social Media Reise.

00:11:08: Da wurde von Etsy aufgekauft.

00:11:14: Mein Hauptumsatzkanal quasi ist über Nacht weggebrochen.

00:11:22: Zu dem Zeitpunkt ein Jahr vorher ist mein drittes Kind zur Welt gekommen.

00:11:28: Es war einfach ein bisschen too much.

00:11:30: Diese Umstellung auf eine neue Plattform auf Etsy, das sich darum kümmern, das ist quasi über Nacht der Umsatz weggebrochen.

00:11:40: Man musste irgendwie ein bisschen was tun.

00:11:43: Und in meinem Jammertal, in dem ich vielleicht so ein bisschen saß zu dem Zeitpunkt, wusste ich, dass ich was ändern musste.

00:11:54: Und dann hatte ich großes Glück, dass eine Cousine gesagt hat, hey, wollen wir uns selbst mal so einen Nachmittag zusammensetzen und mal so ein bisschen ausloten, wo die Reise denn für dich hingehen konnte.

00:12:09: Ich habe das so ein bisschen gelernt und ich würde das anbieten.

00:12:14: Ich habe das gemacht, weil wenn dir jemand sowas anbietet, das ist einfach eine riesen Chance.

00:12:18: Da investiert jemand sehr viel seiner persönlichen Zeit in deine Probleme.

00:12:23: Also das musst du immer mitnehmen, wenn jemand sowas.

00:12:25: Und ich hatte da ein gutes Gefühl.

00:12:28: Und wir haben dann natürlich so ein bisschen über die allgemeine Situation gesprochen und ich weiß nicht ob ich diesen Zettel noch mehr finde, aber da stand schon verdammt viel drauf, ja, ohne dass ich das ganze Social Media gemacht habe.

00:12:41: Und dann hat sie mir so einfach nur als Möglichkeit berichtet mit dem schönen Nebensatz.

00:12:46: Also ich bin ja nett auf Social Media, aber ich habe eine Freundin und die macht den und den Account und die läuft ziemlich gut und erfolgreich und die sind da schnell groß geworden und so, hab ich ja gedacht.

00:12:57: Das klingt ja zu schön, um wahrzusehen.

00:12:59: Ja, man muss dazusprechen, es war im Jahr two-tausend neunzehn.

00:13:03: Ja, das war dann... Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich habe es nicht mehr recherchiert.

00:13:09: Da gab es dann ungefähr Instagram so drei, vier, fünf Jahre.

00:13:13: Das heißt, diese Anfangseuferie und Welle haben natürlich einige mitnehmen dürfen und haben davon profitiert.

00:13:20: Profitieren bis heute davon und... Dann haben wir, dann hat sie das einfach nur so erzählt.

00:13:28: Es kostet nix und du kannst ja da deine Kissen verkaufen, denn das war ja, du weißt, ich komme aus diesen Kreativen, da wandert sie macht etwas.

00:13:40: Da kannst du deine Kissen verkaufen.

00:13:42: Da denke ich mir, ja okay, gut.

00:13:44: Also das war wahrscheinlich im Spätsommer, kurz bevor die Ferien zu Ende waren von den Kindern.

00:13:51: Und dann... war Weihnachterung und der normale Wahnsinn.

00:13:56: und dann lag ich da auf der Couch und hab diesen Kanal eröffnet und ich weiß noch, dass die eine weitere Kussine mir dann so, ich sag jetzt mal, über die ersten Hürden geholfen hat.

00:14:12: Was ist eine Story?

00:14:13: Wie macht man Post?

00:14:14: Wie kommt da draußen Highlight?

00:14:16: Ja, also vielleicht Begrifflichkeiten, die dir jetzt viel sagen oder wo du sagst, Helfern, was erzählt sie denn?

00:14:20: ist auch egal.

00:14:21: Jede Plattform, du präsentierst etwas, egal in Form, als Video, als Bild, was auch immer.

00:14:27: Und dann gibt es natürlich noch immer den Möglichkeit, sich mit den Menschen, die dir folgen, ein bisschen enger zu verbinden.

00:14:33: Das ist dann immer Story.

00:14:35: Und am Ende des Tages kannst du aus diesen Dingen, die du geteilt hast, auch nochmal so thematisch, ich sage immer, so Boppels zusammen machen, wobei immer viele lachen über den Begriff Boppels, aber es sind halt mal runde Kreise und dahinter ist ein bisschen Kontext.

00:14:49: So, siebenundzwanzigste, zwölfter, zweitessenneunzeln, mein Start in Social Media.

00:14:54: Mit dem Gedanken, hey, da poste ich jetzt so ein paar Bildchen und dann werde ich schnell erfolgreich.

00:14:59: So.

00:15:01: Du siehst anhand dieser Pause, dass es nicht ganz so funktioniert hat, aber mein Ärger jetzt war gepackt.

00:15:09: Und ich habe ja, wie soll ich das jetzt sagen, nicht an Selbstüberschätzung gelitten, aber ich habe jetzt auch gewusst, dass das, was ich mache, Ja, auch nicht.

00:15:23: Entschuldigung, nicht ganz so schlecht war.

00:15:28: Aber was natürlich schlecht war, waren meine Bilder dazu.

00:15:32: Denn die waren nicht medial aufbereitet, sondern die Warnheit aus dem echten Leben.

00:15:40: Also habe ich da gestartet und habe auch gleich gelernt, dass Social Media oder Instagram auch Ja, eine Zehn-Nummer sein kann, dass man halt nett über Nacht Zehntausend Follower hat und das ist auch nicht reicht, wenn man ein paar so Bildchen hinschickt, sondern dass man sich da schon irgendwie engagieren muss.

00:16:04: Da kamen dann ein paar Dinge zusammen, aber ich habe dann erst mal begriffen, dass dieses Social Media nicht das ist, was ich bisher eigentlich dachte, also mein Bild war bis dato eher so, bloß kein Facebook, weil wenn du da mal das falsche Post hast, hast du tausend Menschen im Garten.

00:16:23: Also da gab es ja zu dem Zeitpunkt diese Schreckungsnachrichten, dass irgendwelchen Jugendlichen gesagt haben, hey, heute ist Party.

00:16:30: Und dann waren da auf einmal tausend Leute da.

00:16:34: Ja, das kann natürlich bis heute passieren.

00:16:41: Aber das war so ein bisschen meine Haltung zu diesem Social Media.

00:16:44: Und dann gab es eben Und dann gibt es eben halt so viel mehr.

00:16:50: Und ich habe in diesen ersten Wochen gemerkt, wow, da ist ja so viel mehr.

00:16:55: Das sind Menschen, die sagen mir, hey, so geht's schneller.

00:16:58: Auf Instagram, so wirst du, ich sage mir, schneller, reich und schön.

00:17:04: Da gab es aber auch Themen, wo ich gesagt habe, hey, voll krass, wie die das spielen, wie das machen und wie die da drin aufgehen und so weiter.

00:17:11: Und es war wirklich so so.

00:17:12: ein erster Touchpoint mit diesen Social Media.

00:17:17: Und ich erzähle dir heute ein bisschen über meine Reise und warum ich heute so entspannt damit umgehen kann oder auch ein bisschen, ich glaube, ich muss es so hart formulieren, auch milde Lächeln, wenn manche einfach mit dieser Plattform so hardern, denn wenn du dieses Social Media Spiel nennen wir es jetzt einfach mal so.

00:17:44: entspannt spielen möchtest, also aus Sicht von Steffi, die halt einfach diese ganzen Kanäle bespielt, dann wird es umso leichter, je mehr du bei dir selber angekommen bist.

00:18:00: Jemand hat mal formuliert, wenn du Social Media täglich machst, ist es wie eine Reise zu dir selbst.

00:18:06: Und das bringt so auf den Punkt, denn Du kannst nur täglich tun, was du wirklich aus Überzeugung tust, was du leisten kannst, was dich gesund hält.

00:18:23: Je mehr du dich verbiegst, weil du glaubst, du musst so sein.

00:18:28: Und da sind wir eben bei diesen Social Media Warn und bei diesen Vorstellungen, wie was zu sein hat, wie beige die Couch-Einrichtung sein muss und nichts, weil du eine beige Couch hast, verstehe mich nicht falsch.

00:18:40: sondern diese durchgestalten und durchgetünchten Wohnungen und Gärten, wo du dir denkst, du erzählst mir doch immer, da sind zwei Kinder, wo sind denn deine Kinder in dem Ganzen?

00:18:53: Und das geht mir heute nicht darum.

00:18:57: Ich möchte das an der Stelle ganz deutlich erwähnen, irgendeiner Kollegin an den Sack zu fahren.

00:19:03: Ich habe großen Respekt davor, wenn ihr das durchzieht.

00:19:06: Ich habe für mich festgestellt, dass es nicht mein Weg sein wird und sein kann, weil es nicht meiner Realität entspricht.

00:19:14: Und wenn du versuchst, jemand anderer zu bist und einen anderen Schein zu perfektionieren, das ist das, was bei dir im Alltag abläuft.

00:19:23: Das geht irgendwann schief.

00:19:25: Das sind dann Menschen, die mit psychischen Erkrankungen aufgrund von Social Media enden.

00:19:30: Und das wollte ich nicht.

00:19:34: Deshalb habe ich in dieser ganzen Reise, zum einen hat es mich quasi gezogen und so nach dem Motto, da ist doch was, da muss was sein, da willst du hin, da ist, da ist das alles.

00:19:51: Und auf der anderen Seite habe ich mit jedem halben Jahr auch gelernt, okay, das kommt nicht an, das will man nicht sehen, da regen sich die Menschen auf, da ist das... Wobei das am Anfang überschaubar war, wer sich aufregen kann, denn ich habe dreieinhalb Jahre daran gearbeitet, dreieinhalb, zweieinhalb, um die ersten tausend Follower vollzumachen, um das einfach mal in den Kontext zu rücken.

00:20:25: Es hat weitere achtzehn Monate gedauert, bis da wieder Bewegung hineinkam.

00:20:31: Und diese große Zahl, die da heute steht, ist immer noch eine kleine im Verhältnis.

00:20:38: Aber ich kann halt einfach sagen, ich habe in der ganzen Zeit nie Follower gekauft.

00:20:44: Ich habe auch viele, wenn ich sage Fehler, dann es schien mir nicht richtig, es zu tun.

00:20:54: Und habe meinen eigenen Weg gemacht, der halt jetzt eben ein langsamerer Weg ist.

00:20:59: Auch diese Themenvielfalt, die mein Leben bewegt, die ist nicht Social Media tauglich.

00:21:05: Denn, und das wirst du selber auch einfach feststellen, es gibt die Fitnesskanäle, es gibt die Wohnkanäle, es gibt die Bastelkanäle und es gibt vierzig tausend andere Möglichkeiten.

00:21:17: Und es ist natürlich cool, wenn du auf dem Account drauf schaust und du siehst sofort, ah cool, das ist so dunkel-schwarz-männlich, body-gestailed Proteinshake und hier geht es um quasi Pumpen, also Muskelaufbau.

00:21:34: ganz bewusst markant und aufgrund der Bildsprache und so für Jungs.

00:21:39: Und dann so, wenn er noch irgendwie über ein Sportwagen liegt oder so, so zwischendzwanzigunddreißig, weil da wollen wir quasi testen.

00:21:47: Das ist der rundgesteuerte Bulliden.

00:21:52: Das ist total klar.

00:21:54: Da weißt du, gefällt mir, gefällt mir nicht.

00:21:57: Dann gibt es die schönen Wohnaccounts.

00:22:00: Und auch hier an der Stelle kein Bashing für irgendwelchen, sondern das ist einfach schön, das anzuschauen.

00:22:05: Das ist dein Stil.

00:22:07: Da gibt es die Schlichten.

00:22:08: Da gibt es die mit den Designerartikeln.

00:22:11: Da gibt es die im Landhaustil.

00:22:12: Dann gibt es die, die im Schloß wohnen.

00:22:13: Und irgendwas fasziniert uns heute daran.

00:22:16: Das ist ja auch genauso, wie wir früher Mondzeitschriften durchgeblättert haben oder vielleicht auch immer noch heute, weil ja, wir mögen immer noch Papier.

00:22:24: Also ich würde sagen, ich mag immer noch Papier.

00:22:27: Ich hab hier so viel Papier um mich rumliegen.

00:22:30: Ich brauche das.

00:22:31: Ich kann nicht alle meine Gedanken in so eine Datei speichern.

00:22:35: Da werde ich wahnsinnig... Ich brauche diesen Zettel.

00:22:38: Ich brauche auch heute für diesen Podcast einen Zettel.

00:22:40: und für die, die jetzt das Video gucken, hier ist einfach... Hand geschrieben nicht.

00:22:46: Ich kann das nicht.

00:22:47: Ich muss das mit der Hand machen.

00:22:49: Ich bin so ein Mensch, der die Hände braucht im Leben und andere brauchen die Hände weniger.

00:22:53: Die sagen, hey, ich finde es total toll, dass ich kein Papier mehr verschwende und ich mache das alles im PC.

00:22:57: Und dann denke ich mir, okay, gut.

00:23:00: Und wie kriege ich jetzt mein Skript?

00:23:02: Dann brauche ich einen zweiten Bildschirm und schaue ständig nach links.

00:23:05: Ich muss ja irgendwann mal da drauf schauen.

00:23:07: Und die gute alte Moderationskarte ist halt bis heute eine Moderationskarte.

00:23:14: Oder halt ein Teleprompter.

00:23:16: Aber ja, Leute, wir wollen es ja nicht übertragen, Elisabeth.

00:23:19: Wo war wir hängen geblieben?

00:23:21: Dieses Social-Media-Spiel.

00:23:23: Diese Möglichkeiten, die da durch sind.

00:23:25: Und aber auch dieses, wer bist du für, was stehst du?

00:23:29: Und so.

00:23:32: Und ich bin ja auf Social Media gestartet, weil ich mehr Kisten verkaufen wollte.

00:23:36: Wer es nicht weiß, ich bin seit vierzehn Jahren selbstständig quasi mit der Wander und diesem ganzen selber machen Hypes ein bisschen begonnen, wobei ich halt schon zwanzig Jahre zuvor genäht habe.

00:23:48: Ich habe es nur wieder reaktiviert und nicht so als, ach, schau, ich habe ein neues Hobby gefunden und es ist ein tolles Hobby.

00:23:54: Aber für mich hat das halt so ein bisschen, es war so eine Möglichkeit, aus einer Phase rauszukommen.

00:24:02: habe ich das gemacht, bin dann so losgelaufen, hat der großes Glück an der Stelle auch.

00:24:09: Und dann brachen aber diese Kanäle weg, also Social Media.

00:24:14: So, dann habe ich dann meine Kissen gepostet und so weiter.

00:24:16: und nein, meine Lieben, das hat nicht gleich auf Anhieb funktioniert.

00:24:23: Aber ich hatte jemanden, dort ist mir über den Weg gelaufen und Sie hat Wortwörtlich gesagt und ich habe ihr das auch schon ganz oft selber gesagt, deshalb darf ich das hier jetzt auch einfach kundtun.

00:24:38: Sie hat damals in so einer Story gepostet.

00:24:41: Ja, also dieses ganze Instagram und Social Media mache ich halt vor allem auch deshalb, weil ich zeigen möchte, was mir Freude bereitet.

00:24:50: Ich habe nur Jungs, die finden das jetzt mit dem Wohnen und Dekorieren nicht so spannend und hier kann ich mich ausleben.

00:24:58: Dann haben wir gedacht, wie geil.

00:25:01: Ich habe ja auch so eine Sache, mit denen ich mich eigentlich so in meinem privaten Umfeld nicht so austauschen kann, weil halt diese Leidenschaft so ein bisschen auf mich alleine gestellt ist.

00:25:14: Und dann habe ich mir gedacht, hey, da kannst du endlich darüber über deine Freude berichten, wie du gerne Gäste bewirrt hast, wie du gerne kochst, wie du gerne Tische machst und so weiter.

00:25:28: Und ich dachte, hey, das ist super.

00:25:30: Und dann habe ich natürlich begonnen, gezielt für Social Media solche Events zu kreieren.

00:25:40: Schöne Fotos bis heute.

00:25:41: Ich mag sie.

00:25:43: Aber es war natürlich dieses erste Tun.

00:25:47: Zu dem Zeitpunkt war es üblich nur Fotos zu posten, keine Videos.

00:25:52: Also mussten erstens schon mal schönere Fotos her und schon damals gab es Video.

00:25:57: weil ich damals schon meine Rezepte vertont habe und dann gab es quasi vorne das Startbild und hinten nach kamen die Videos, wie ich es gekocht habe.

00:26:06: Phänomenal, ja.

00:26:07: Ich war halt leider einfach nur fünf Jahre zu früh dran.

00:26:10: Wieso häufig in meinem Leben, ja?

00:26:12: Also der Trendsetter, Steffi.

00:26:15: Und ich denke mir, ich bin so das untrendigste Kind überhaupt, ja.

00:26:18: Aber ich mache halt einfach Mainz.

00:26:20: Und Mainz kommt halt dann immer erst später, wo ich mir dann denke, was hatte ich jetzt schon, was nochmal denn jetzt neu ist, ja.

00:26:26: ist auch vollkommen egal.

00:26:28: Also habe ich begonnen, das, was mich fasziniert zu tun und das ist etwas, wo ich sage, diese Möglichkeit hatten wir bis dato und jetzt spreche ich schon ein bisschen stärker über Frauen, denn wir haben oft mit den Kindern einfach aufgehört, berufliche Ambitionen zu haben.

00:26:49: Also, ich war einfach für viele froh, dass sie dann hinterher Halbzeit arbeiten könnten, also Teilzeit oder dass sie das überhaupt.

00:26:56: Aber dass man so sagt, ich will jetzt eigentlich noch mal was eher nicht.

00:27:02: Dieses Social Media hat das möglich gemacht, das hat für mich diesen Weg möglich gemacht, weil sind wir ganz ehrlich, hätte ich dieses Gespräch mit meiner Kursine zu diesem Zeitpunkt nicht gehabt.

00:27:15: Wir wissen nicht, ob es ein Buch Ob es diesen Podcast, ob es überhaupt irgendwas von mir zu hören und zu sehen gibt.

00:27:22: Und dieses Social Media ist natürlich auch eine Prüfung täglich regelmäßig immer wieder, ob du das wirklich willst.

00:27:31: Denn Social Media ist einfach fleißig sein.

00:27:34: Und da sind wir bei dem Thema der ersten Folge.

00:27:37: Fleißig sein kann ich.

00:27:38: Deshalb hat mich das wahrscheinlich angesprochen, wenn mir gedacht wird fleißig sein.

00:27:42: Geht.

00:27:43: Fleiß allein hilft natürlich nicht.

00:27:46: Du brauchst schon auch eine Message.

00:27:48: Und ich bin ehrlich, meine Message ist heute klarer denn je zuvor, aber sie dürfte auch gern noch ein bisschen schärfer sein.

00:27:58: Deshalb freue ich mich so über den Podcast, denn er gibt mir die Möglichkeit zu verschiedenen Themen einfach ein bisschen auszuholen und dann diese Schärfung auch über einfach das tun zu finden.

00:28:16: Das ist so schön und ich mich freut es dann immer, wenn Profis sagen, das kann auch ein Weg sein.

00:28:21: Ich habe mal eine erfolgreiche Blockerin, die es auch Frauen beibringt, wie man blockt, also ganz klassisch noch auf Webseiten Artikel veröffentlicht und so gesagt.

00:28:32: Du musst einfach mal loslaufen, du musst anfangen, etwas zu tun über etwas zu berichten und dann stellst du fest, wo die Resonanz kommt, woher das ist.

00:28:43: Bei mir ist es ja auch so.

00:28:45: Mir war das mit diesem Restethema und dem gar nicht so sehr bewusst.

00:28:48: Er hat dieses mit dem vielen Gemüsekrocken und so weiter.

00:28:51: Das kam, weil die Frauen gesagt haben, Hey Steffi, es ist schon außergewöhnlich, wie viele Gemüse es bei euch gibt.

00:28:57: Und ich dachte mir halt, nur ist aber mein Normal.

00:28:59: Und schahert, an der Stelle ist es angenehm, es zu tun, weil es ist mein Normal und ich berichte dir einfach darüber.

00:29:07: Ich habe aber auch in diesem Tun so sehr mit mir gehadert.

00:29:12: Ich habe darüber gehadert, warum ich keine Follower bekommen habe.

00:29:16: Ich habe darum gehadert, mit allem und jeden.

00:29:19: Ich habe Diskussionen geführt, ob man die Videos vom Kochen schöner drehen müsste, ob ich meinen... Jetzt muss ich schnell sagen, weil für alle Bayern das ohrreidige Tupper Schüssel da überhaupt in dieses Video stellen darf.

00:29:36: Also die Übersetzung lautet ein bereits älteres Benutz des Plastikschüsselchen, in dem man schon ansieht, dass es ein paar Jahre auf dem Buckel hat, überhaupt auf den.

00:29:43: Und ich denke mir immer, ja, aber das mache ich so.

00:29:47: Und ich schmeiß doch jetzt nicht mein halbes Küchen-Equipment weg, nur weil jetzt halt alle was in Rosé-Gold-Gold und in, ich sage jetzt mal, beige-memoriert in die Kamera halten.

00:29:58: Das habe ich nicht, das würde ich mir nicht kaufen, das empfinde ich nicht als praxistaglich und das bin ich nicht.

00:30:05: Und diesen Prozess zu sagen, ich mache es genau so.

00:30:09: Ich bleibe bei meinem Stief, ich ändere mich nicht, ich ändere meinen Stiel nicht.

00:30:14: Das macht mich dann am Ende des Tages zufrieden.

00:30:17: Denn wenn ich jetzt, ich sage jetzt mal, für die Videos einfach ein anderes Küchen-Equipment hätte, wie für mein normales Tun.

00:30:27: Das wird es auf Dauer aber ganz schön anstrengend machen und nicht alle Videos sind toll.

00:30:33: Manche Videos sind bei schlechten Licht gedreht.

00:30:39: Ich mache ganz viele Dinge, die sich ganz viele nicht trauen würden.

00:30:45: Das schreibt dann auch manchmal jemand drunter und sagt, hey, schlechter Ton, schlechte Glichtqualität, du sprichst zu schnell, whatever.

00:30:53: Es wird immer jemanden geben, aber es wird auch jemanden geben, der in diesem perfekten Video einen Fehler findet, der dann sagt, die Blumen harmonieren aber nicht zum Geschirr heute, ja?

00:31:06: Ist so.

00:31:06: Damit kann man leben, da drüber kann man stehen, das kann man fast aufmachen, was sonst ist.

00:31:11: Ich habe das erst in den letzten vierzehn Tagen wieder gesehen.

00:31:15: Ich habe so ein schlecht gedrehtes Video mit schlechten Licht und so weiter hochgeladen.

00:31:20: Es performt mega.

00:31:22: Es war mir gar nicht bewusst, dass es so ein Thema ist, aber es kommt an.

00:31:25: Es spricht ein Thema an, das scheinbar ein Thema ist.

00:31:29: Und ich stelle in diesem ganzen Tun fest, dass genau das diese Echtheit, diese Bodenständigkeit, dieses Reihen in dieses echte normale Leben.

00:31:41: Und ja, deine Küche ist in den vielen Fällen schöner wie meine.

00:31:45: Wenn du ein bisschen jünger bist, schaut auch dein Küchen-Equipment ein bisschen cooler aus.

00:31:49: Und es gibt auch Freundinnen, die sagen, Steffi, mein Monk will schon, dass das als Gleiches macht es.

00:31:56: Für mich ist das vollkommen okay.

00:31:58: Mich stört es nicht und ich nehme es so und entweder du nimmst die gute Idee und das gute Rezept daraus oder du störst dich daran, dass das Schüsselchen schon ein bisschen älter ist.

00:32:10: Ich kokitiere heute damit, aber es hat seine Zeit gebraucht.

00:32:13: Das meine ich damit.

00:32:15: Social Media ist eine Reise zu dir selber.

00:32:17: Du musst hinter dem, was du tust, stehen.

00:32:20: Und nein, das war nicht ab Tag einzu.

00:32:22: Aber ich kann heute sagen, nach fünf Jahren Social Media, und ja, wir sind jetzt fünf Jahre voll, ich habe mit vielen Dingen meinen Frieden geschlossen.

00:32:31: Weil ich lernen durfte, dass nur, weil man viel Zeit und viel Perfektionen was steckt, es nicht unbedingt erfolgreich wird und Dinge, die so, das kann ich sagen, auf der linken Ausspacke daherkommen.

00:32:46: einfach einfach gut sind.

00:32:47: Und warum sind die gut?

00:32:49: Weil die sind echt, die sind aus dem Leben, die sind aus dem Moment.

00:32:52: Das ist oft so, dass ich in der Küche stehe und denke, das machst jetzt, da machst jetzt ein Video.

00:32:56: Hey, da habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie mein Make-up ausstattet, wie meine Haare sind, ob ein Fleck auf dem Pulli ist oder sonst wie.

00:33:02: Da denke ich mir oft noch, okay, hosten Schal, damit du das verdecken kannst oder ziehst ne Schürze drüber.

00:33:07: Das ist aber das Höchste der Gefühle.

00:33:09: Und dann hau ich das Ding einfach raus.

00:33:12: Und dann ist Social Media einfach und läuft.

00:33:17: Und dann gibt es mal eine Themen, wo du dir so viel Mühe machst und dieses Mühe machen.

00:33:22: Da müssen wir noch meine eigene Folge drüber machen.

00:33:26: Und dann läuft es einfach nicht so gut hinterher.

00:33:29: Vielleicht wollen wir es zu perfekt machen.

00:33:31: Ich glaube, das passt zu gut in diesem Podcast.

00:33:33: Ich möchte dir einfach schildern, dass das echte Leben einfach aus dem Moment ist und du musst den Moment mitnehmen.

00:33:42: Ich kann gut damit leben, wenn jemand sagt, bei mir ist das immer so.

00:33:47: Ich mach das nur so.

00:33:50: Das sind so Sachen wie Frauen, die sagen, ohne Wimperntusche gehe ich nicht aus dem Haus.

00:33:57: Das ist okay.

00:33:58: Aber es macht natürlich bis zum Punkt des Leben anstrengend.

00:34:02: Wenn ich aber sage, okay, das ist so mein Wohl-Fühl-Level, damit ich mich gerne aus dem Haus bewege, aber ich kann auch mal zum Bäcker gehen und hab's vergessen.

00:34:13: Hab dann hinterher nicht drei Tage ein schlechtes Gefühl.

00:34:16: Dann lebst du sehr viel in Spannte.

00:34:20: Jetzt habe ich also begonnen.

00:34:21: Wir müssen wieder mal ein bisschen in die Geschichte zurück.

00:34:23: Diese schönen Tische und dieses Wie kann ich es für Gäste machen?

00:34:27: Und ich habe das wirklich durchgezogen, meine Lieben.

00:34:30: Ich habe jeden Monat ein Event gemacht.

00:34:34: Heute finde ich das sehr geil.

00:34:36: Sehr viele Amerikanerinnen machen das mittlerweile und zeigen einen Monat zu einem Event.

00:34:40: Und es gibt auch mittlerweile habe ich schon eine deutsche jüngere Frau.

00:34:45: Und die macht aber nicht diese Events in den Vordergrund, sondern die kommt über das Thema, was alle suchen.

00:34:53: Ich habe abgenommen.

00:34:54: Ich war schon immer eine schöne Frau und sie ist wirklich eine bildhübsche Frau.

00:34:59: Aber sie hat ja die über ihre Abnehmerreise berichtet und wie sie sich dazu ernährt, damit sie das jetzt auch hält.

00:35:04: Und in diesem Kontext macht sie in einem Monat einen schönen Event.

00:35:09: Und ich neige mich respektvoll darüber.

00:35:14: Vielleicht hätte ich es auch so tun sollen.

00:35:15: Aber nochmal.

00:35:17: Ich habe keine Recherche betrieben, wie man das auf Social Media macht.

00:35:20: Ich habe mich mit eingekluft und was man tun muss, damit man erfolgreich wird.

00:35:24: Sondern ich habe einfach begonnen, es zu tun und ja, ich habe meine Erfahrungen gemacht, ja, ich habe Fehler gemacht, ja, ich würde vielleicht manches heute anders tun.

00:35:31: Aber ja, es ist Teil meiner Geschichte, sonst könnte ich dir ja heute nichts erzählen.

00:35:36: Denn... Und das ist so ein Grundübel der Zeit, wenn ich erst alles wissen will, wenn ich erst perfekt sein will und dann starten es funktioniert nicht.

00:35:47: Ja, wie wird dein Nervenkostüm sein?

00:35:51: Das ist nicht so entspannt wie wenn du einfach losläufst und schaust, was passiert und Dinge nacheinander justieren kannst.

00:35:58: Ja, das ist wie bei meinem Lieblingsbeispiel.

00:36:02: Wenn du zu viele Ratgeber über Kindererziehung liest, dann weißt du nicht mehr, was du tun sollst, sondern kann es am Ende des Tages nicht so gut sein wie wenn du es einfach aus deinem Bauch heraus machst.

00:36:11: Und es trifft sich so gut auch für diesen Social Media Geschichte.

00:36:16: Trotzdem, unumwunden Frauen, die zum gleichen Zeitpunkt ziemlich genau im gleichen Jahr begonnen haben, schwirren heute um mich rum mit hunderttausend und mehr Followern.

00:36:26: Und ich hab's immer noch nicht.

00:36:28: Ich wollte mir immer treu bleiben, ich wollte immer ich bleiben und ich habe einfach bei manchen Dingen festgestellt, dieses Spiel werde ich nicht mitspielen, es ist nicht meins.

00:36:39: Mit aller Konsequenz, weil hätte ich es vielleicht mitgespielt, hätte ich mich gebogen und verbogen, ja vielleicht wäre es dann erfolgreicher.

00:36:46: Aber wir werden es sehen, wie dieses Jahr endet, wie viele Follower am Ende des Tages auf den Kanälen stehen, ob das, was ich tue, diese Echtheit ankommt.

00:36:57: oder eben auch nicht, oder halt einfach fünf Jahre wieder mal zu früh ist und ich mir dann in fünf Jahren denke.

00:37:02: Das hatten wir schon, aber dann habe ich schon viel Vorarbeit geleistet und ich werde es einfach nur noch aus der Schublade ziehen, denn das habe ich heute auch gelernt.

00:37:10: Ich muss die Welt nicht immer neu erfinden.

00:37:11: Ich darf sie auch wieder erfinden und wieder erzählen und immer wieder machen, aber auch das ist ein Prozess.

00:37:18: Ich habe also jedes Monat einen gigantischen... Zinober gemacht.

00:37:22: Und zwar genauso, wie ich mir das vorgestellt habe.

00:37:24: Ich sage immer, das ist so ein kleines Wohnen- und Garten-ID-Ausschnitz-Ding gewesen.

00:37:30: Ich habe einen schönen Tisch gemacht.

00:37:31: Ich habe dazu durch dir Self-ID-Innen gezeigt und habe immer auch noch fünf bis fünf Rezepte.

00:37:41: Mit Ton, mit Bild, alle.

00:37:44: Also, falls du mal ein tausend, siehundert, kleiniger... Sag ich jetzt hier einfach, wenn ich das sage, weiß ich, dass das gefährlich ist, weil wenn du dir das alles anschaust, dann willst du nicht mehr meine Kurse kommen.

00:38:00: Es ist aber so, dass es so schön ist, das anzuschauen.

00:38:05: Am Ende des Tages musst du es auf die Strecke kriegen.

00:38:07: Und dafür sind meine Kurse da, damit du es auf die Strecke kriegst, wenn du es willst, weil vom nur anschauen passiert halt eben nichts.

00:38:14: Aber es ist schön.

00:38:15: Wir hatten einen schönen Austausch.

00:38:17: Ich habe zu dem Zeitpunkt durfte ich auch Frauen kennenlernen, die das genauso gerne machen und die unter den gleichen Themen leiden, wie ich leide bis heute.

00:38:28: Und da machen wir Themen darüber, denn wenn du das mit dem Kochen und den Gästen und dieses Zelebrieren so gerne machst, dann bist du Ja, dann bist du so im Wind.

00:38:41: Da gibt es wenige, die es toll finden und sich freuen, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast.

00:38:45: Da gibt es die meisten, die sagen, ach, komm, so viel Arbeit hättest du nicht mehr habe.

00:38:49: Doch, weil ich wollte, weil es meine Umarmung für dich ist.

00:38:53: Aber wir sprechen da ausführlich darüber.

00:38:55: Also auf jeden Fall habe ich es gelernt.

00:38:56: Dieses Thema bringt mich auf Dauer nicht weiter.

00:38:59: Und dann war ich zum hundertsten Mal an dem Zeitpunkt, wo ich mir gedacht habe, komm, ich höre auf.

00:39:04: Es bringt eh nix, es wird nix.

00:39:06: Das sind die Prüfungen des Universums.

00:39:08: Bleibst du dabei oder nicht?

00:39:10: Und da hören manche auf und sagen, hat sie ihn nicht rendiert.

00:39:15: Und ich habe mir immer gedacht, ich bin schon so weit gegangen.

00:39:19: Ich habe schon so viel ausprobiert.

00:39:20: Das kann es doch nicht sein.

00:39:21: Und in diesen Momenten ist es halt immer total gut, wenn dir jemand über den Weg läuft, der sagt, komm, Steffi, hau das nicht aus.

00:39:29: In die Tonne, was du dir da erarbeitet hast, Mach's halt jetzt einfach grad so, wie du glaubst, dass es leicht zu machen ist.

00:39:38: Oh, ne, hab ich mir gedacht.

00:39:40: Ja, von diesen Reste-Geschichten und wie man halt aus Lebensmitteln noch was Neues zaubert und so weiter, das zeige ich ja bisher immer nur in der Story.

00:39:47: Also für Menschen, die ein bisschen größeres Interesse haben, wie sich nur das Bild oder das Video reinzuziehen an mir, dann hab ich gedacht, komm, mach's halt mal Videos und stell's die quasi so für alle.

00:39:57: Und dann, das war der Punkt, das war der Durchbruch.

00:40:00: Ich habe... ein paar gute Restevideos gehabt.

00:40:04: Das war mein Dreiber.

00:40:09: Und that's it.

00:40:13: Es hat sich entwickelt.

00:40:15: Ich habe doch bis heute nicht den Anspruch zu sagen, ich bin hier so ein Zero-Waste-Typ und mache hier irgendwie, das will ich gar nicht.

00:40:22: Aber wenn wir uns im Alltag über Küche und Kochen und wie es leichter geht unterhalten, dann sind diese Themen die wichtigsten.

00:40:32: Denn wenn du nicht weißt, wohin mit deinen Doofen resten aus dem Topf, dann wird es komplex, dann ist es schwierig, dann riecht es dich auf, dann nervt es.

00:40:39: Also brauch mal Lösungen und ich bin halt einfach, du weißt schon, Problemlösung.

00:40:44: Es ist immer nur Problemlösung.

00:40:48: Ich kann tatsächlich nicht die weiße Wand bemalen.

00:40:51: Ich kann es nicht.

00:40:53: Aber leg mir zwanzig Lebensmittel vor mir hin und dann sage ich dir, wir machen das, das, das und das daraus und hier da und wenn dann was überbleibt, dann geht das.

00:41:01: Das ist meine Welt.

00:41:02: Das kann ich perfekt.

00:41:04: Deshalb kann ich auch ehrlicherweise mit Wochenplänen nicht.

00:41:07: Das ist aber auch ein eigenes Thema, weil das ist so die weiße Wand beschreiben.

00:41:14: Aber Das bringe ich dir in der Academy bei, weil die Mädels brauchen alle kennenwochenplanen mir und die sagen, das ist gut, was du machst.

00:41:22: Wenn ich dir also quasi beibringen, Lösungen zu denken, dann läuft dein Leben.

00:41:27: Und das muss ich nicht verkomplexieren und das muss ich nicht komplex machen und so weiter.

00:41:33: Aber in diesem Social Media ist es natürlich so, die komplexer und die aufgeblähter ich ein Thema mache, dass du mehr erscheint bei dir die Nötigkeit, Oh ja, ich glaube, den Kurs brauche ich, sonst kann ich das nicht.

00:41:47: Das schaffe ich alleine nicht.

00:41:50: Und das ist ja heute ihre Glaube, etwas nicht alleine schaffen zu können, denn du kannst eiskugeln.

00:41:58: Es gibt eine KI, es gibt... also es gibt schon alles irgendwo.

00:42:04: Die Frage ist, hast du Zeit, es dir zusammen zu googeln?

00:42:07: Oder ist es schön, dass es jemand schon quasi komprimiert, die er aufbereitet?

00:42:11: Und am Ende des Tages will ich jemanden an meiner Seite, der mich mitzieht.

00:42:16: Und zwar nicht nur über diese Anfangsäuferung hinaus, sondern länger.

00:42:20: Und deshalb bin ich über dieses Länger in eine Branche eingestiegen, dieses ganze Frauen, die dir etwas beibringen.

00:42:34: Coaching im weitesten Wind, das habe ich als erstes durch Social Media kennengelernt.

00:42:38: Da habe ich gute Sachen mitgenommen, da habe ich schlechte Sachen mitgenommen, da habe ich viel Geld in den Wind geblasen, da habe ich manchmal ganz wenig Geld bezahlt und mir gedacht, das war genau das, was du in dem Moment gebraucht hast.

00:42:52: Das ist aber, wie gesagt, auch etwas, was sich als damit entwickelt hat, wo ich unheimlich froh bin, denn Ich war es noch, ich stand im Büro von meinem Mann und bin so rumgetiegt und sagte, ich brauche irgendjemand, der mir jetzt sagt, wie es weitergeht im Leben.

00:43:08: Weil alle meine Ziele waren erfüllt.

00:43:10: Haus, Kinder, Garten, Mann, verheiratete, das war alles erledigt.

00:43:13: Und ich saß dann da und dachte mir, bist du das jetzt weiter?

00:43:17: Wisst ihr, für mich war Social Media in dem Zeitpunkt eine Option, eine Möglichkeit und dass ich mich so ausprobieren konnte.

00:43:28: Ja.

00:43:28: Kostenlos, einfach nur durch Engagement.

00:43:31: Wo hätte es denn das gegeben?

00:43:33: Die positiven Seiten.

00:43:36: Die positiven Seiten sind auch sicher, dass ich heute ein Kochbuch habe, dass ich diesen Podcast machen darf für dich, aber natürlich auch für mich, denn es ist ein weiteres Ausprobieren.

00:43:52: Ein weiteres Schärfen, ein noch besser werden, ein noch in die richtige Richtung gehen und diese Perfektion.

00:44:02: Und das ist jetzt nämlich genau das Thema.

00:44:06: Manche Dinge, die ich tue, die sind sehr perfekt vielleicht für jemanden aus der Sicht oder aus der Außenwirkung.

00:44:14: Und dann möchte ich jetzt ein paar Sätze zu diesen schönen Tischen sagen, die mich wie gesagt von Anfang an begleiten.

00:44:24: Das ist ein Teil von mir, weil ich das schon immer gerne tue.

00:44:28: Ich habe aber in diesem Tun auch festgestellt, dass es halt einen Unterschied gibt zwischen dem medial gemachten Tisch, also der, der sich gut fotografieren lässt und das, was die Realität ist.

00:44:46: Und du holst natürlich die Menschen ab durch dieses bombastische, ja, durch diese Schönheit.

00:44:56: Am Ende des Tages bin ich aber in dem Zwiespalt, dass ich sage, Wenn du diese Perfektion haben willst, dann wirst du an diesem Tun keine Freude haben.

00:45:12: Denn, und das sind wir jetzt wieder bei diesem Thema, wenn du etwas total gerne tust, wenn du in einem Thema aufgehst, wenn es dann, dann kannst du fast gar nicht anders wie in eine Perfektion streben.

00:45:28: weil sonst hätte es keine Stradivari-Galge hinterhergegeben.

00:45:32: Es waren Menschen, die für ihr Thema losgelaufen sind und an diesen Stellschrauben justiert haben.

00:45:40: Und ich bewunder das.

00:45:42: Und ich glaube, da geht es dir auch so.

00:45:44: Es gibt Frauen, die sind immer top angezogen.

00:45:47: Und wenn man aber ehrlich ist, das ist denen eher ein Ding, die stöbern gern, die haben ein Händchen dafür, die wissen genau, Das ist vielleicht ungefähr genauso wie wenn ich sage, ja, da gehe ich einkaufen und dann greif ich zielstrebig auf Produkte, mit denen man gut kochen kann.

00:46:03: Ja, so machen die, dass die kaufen Produkte, mit denen man gut kombinieren kann oder Eyecatcher oder die haben ein Händchen dafür, weil sie sich halt damit, wenn du so ein Wohntyp bist, dann liest du ja auch ständig und ständig und ständig und wenn du vielleicht In der glücklichen Lage bist, dass die Kinder dann schon ein bisschen größer sind und dir nicht immer alles zerstören und du vielleicht einen Mann hast dir mitmacht und ein bisschen Budget hast, um das umzusetzen, dann gibt es einfach Häuser, die einfach wunderschön eingerichtet sind, die perfekt sind.

00:46:37: Das Haus war beim Einzug mit zwei kleinen Kindern auch nicht perfekt.

00:46:42: Aber es wurde so.

00:46:43: Und heute ist es aber das Problem, dass wir in Häuser einziehen wollen, die ab Tag eins perfekt sind.

00:46:50: Wir gestehen uns diesen Prozess des Entwicklungs nicht mehr zu.

00:46:56: Und das ist sehr, sehr schade, weil es dich so in so Leitblanken.

00:47:03: Aber ja, ich hätte auch gerne so ein Haus gehabt, das so perfekt war.

00:47:09: Ja, wir hatten aber schon zuvor Mietobjekte.

00:47:12: Ich hatte schon möblich, konnte nicht alles wegschmeißen.

00:47:15: Das wäre budgettechnisch schon gar nicht gegangen.

00:47:17: Es musste manches auch um den Schrank herum gebaut werden.

00:47:21: Mit allen Problemen.

00:47:24: Es gibt nur einen einzigen Raum, der wirklich komplett neu möbliert wurde.

00:47:28: Das ist das Badezimmer.

00:47:30: Und ja, das Badezimmer ist so ein bisschen wie erst im Katalog.

00:47:34: Und alle anderen Räume sind es nicht.

00:47:36: Und ich habe heute auch keine Zeit, es zu ändern.

00:47:40: Es ist mir gerade nicht wichtig, aber wenn der Punkt kommt, da muss ich es anpacken.

00:47:45: Und dieses mit den schönen Tischen.

00:47:48: Und diese Perfektion dahinter ist etwas, was diesen Zwieh spalt, auf Social Media für mich immer wieder hervorbringt.

00:47:58: Du bist... Du wirst gesehen, deine Videos werden ausgespielt, wenn deine Aussagen entweder Mainstreaming sind, also du Themen aufgerast, also ich sage jetzt mal, wenn du irgendwo zuckerfrei draufstrest, wenn du irgendwo hochstrafst, hohe Proteinanteile

00:48:12: usw.,

00:48:14: das ist so dieses perfekte richtige, das will man hören.

00:48:19: Und ich sage immer, jup, das ist schon schön, aber es ist in der Praxis nicht machbar.

00:48:23: Es ist in der Praxis nicht umsetzbar, es bringt dich nicht weiter, es ist eine Perfektion, die dich abhält, ins Tun zu kommen.

00:48:30: Wenn ich aber sage, dascher Herr, Montags essen wir Fleisch und Mittwochs essen wir Geflügel und dazwischen machen wir das und das und hier kannst du deine hohen, pflanzlichen Proteine einbauen, dann ist das nicht mehr so sexy.

00:48:44: Also wenn ich hergehe und sage hey und ich zeig dir, wie du dich pflanzlich genauso cool mit Albers ernähren kannst, Perfektion, genau, catcht.

00:48:54: Und das echte Leben, catcht weniger.

00:48:58: Macht's aber am Ende des Tages lebenswert.

00:49:01: Und deshalb dieser Podcast, damit ich dir sagen kann, da ist die Perfektion und hier ist die Realität und das könnte der Weg sein.

00:49:12: Und nicht immer werde ich den Weg dir natürlich aufzeigen.

00:49:15: Aber manchen reicht es, wenn ich sage, schau her.

00:49:18: Und anderen sagt, da würde ich gerne mehr wissen.

00:49:20: Und bei diesen Tischen ist es auch so.

00:49:22: Und ich kann euch gar nicht sagen, wie schön das ist.

00:49:27: wenn meine Mädels im Dinnerclub, der Dinnerclub ist quasi das Produkt, das da draußen entstanden ist, aus diesen schönen Tischen.

00:49:34: Ich wollte und will immer noch diese Freude am Tun mit dir teilen und es praktikabel machen und es in unseren Alltag übersetzen.

00:49:47: Denn Es hilft mir nichts, wenn ich coole Rezepte mit Sitzunge verarbeite, wo die Hälfte einfach sagt, ja, wo bekomme ich jetzt eine frische Sitzunge am Dorf her?

00:50:00: Wir haben keine Fischhändler mehr.

00:50:02: Und der Süden ist sowieso fischtechnisch ein bisschen diasporaier.

00:50:06: Also muss ich mit den Fischen arbeiten, an die wir kommen.

00:50:10: Das heißt, ich übersetze diesen perfekten Anspruch in den Alltag.

00:50:17: Und das ist auch bei den Tischen so.

00:50:19: Es gibt die Fotos und falls du schon ein bisschen dabei bist, dann hast du vielleicht den Weihnachtstisch dieses Jahr gesehen.

00:50:26: Der Weihnachtstisch, der war perfekt fürs Foto.

00:50:32: Trotzdem ist er fast zu seventy-fünf Prozent unserer realer Weihnachtstisch geworden.

00:50:39: Und ja, es ist mir ein Ansinnen, dir zu erzählen, was macht ein Fototisch zu einem praktikablen Tisch?

00:50:46: Was sind die Gadgets, mit denen du auch zu Hause das hinbekommst?

00:50:51: Und zwar sind wir ehrlich in einen Alltag, der schon voll ist.

00:50:56: Denn an der Stelle erlaube ich mir jetzt den kleinen Hinweis, Ich bewundere diese Do-it-yourself Kanäle ohne Ende, weil ich mir allein schon denke, wenn die hundert mal irgendwas in die gleiche Form rollen müssen, da wäre ich beim dritten Staber schon innen.

00:51:13: Und dann basteln die da super.

00:51:16: Und dann basteln die da sehr Wertenringe mit Kordl umwickelt und was weiß ich immer und ich denke mir immer nur üb.

00:51:21: Also wenn du jetzt nicht so ein bastelwütiges Kind hast wie ich, dem du die Aufgabe eventuell delegieren könntest, das hat übrigens meine Mutter mit mir gemacht, das Team hat super funktioniert und so mache ich es heute ein bisschen auch mit meiner Tochter, wenn sie den will, das ist ganz wichtig, nicht weil ich dieses erwähnten Ringe will, muss sie sie basteln, sondern wenn sie Bock auf das Projekt hat, aber hat sie dann auch Bock, acht oder zehn Stück davon zu basteln, weil das ist das der Punkt, wo du den Kindern quasi schon so beibringen kannst, dass manches auch nicht immer nur schön und easy-peasy ist, sondern dass manches dann auch ein bisschen zäh wird.

00:51:56: Genau.

00:51:58: Also diese Bastelarbeiten braucht niemand im Alltag.

00:52:01: Aber trotzdem kann ich unheimlich schöne Tische machen.

00:52:05: Trotzdem kann ich einen Wau-Effekt saubern.

00:52:10: Und das zeige ich dir dann, wie das Alltagstauglich geht.

00:52:13: Wie man dann mit den Sachen, die wir hier am Dorf, am Land bekommen.

00:52:17: Und da trennt sich halt vielleicht schon die Spreu vom Weizen, weil Vorsicht, Werbung an der Stelle, bei uns gibt es kein Blume, wo ich mal schnell rein marschieren, mir irgendwas hole.

00:52:26: Nein!

00:52:27: Wir haben die Supermärkte mit Blumen, wir haben Floristen und Gärten rein mit Blumen.

00:52:32: Wir haben den eigenen Garten.

00:52:35: Und wir haben vielleicht auch mal Waldwiese und Busch.

00:52:38: Das sind aber andere Möglichkeiten, wie wenn ich eben in der Innenstadt von München lebe.

00:52:43: Da habe ich weniger Wald und Busch, dafür habe ich sehr viele Geschäfte, die mir halt mehr Möglichkeit bieten, vor allem mehr Auswahl bieten.

00:52:51: Der Unterschied zwischen Stadt und Land zum Beispiel.

00:52:55: Und das ist das Schöne daran.

00:52:58: Und ich sage es euch wirklich, was das aller, aller, allerschönste für mich an der Stelle ist.

00:53:03: Wenn ich anhand der Fotos, die die Mädels dann präsentieren, sehe, wie es wirkt.

00:53:11: Wenn du zwanzig oder dreißig Jahre in Hausstand hast, dann musst du erst mal nichts Neues kaufen.

00:53:18: Das will ich auch gar nicht.

00:53:19: Wenn mir jemand schreibt, Steffi, jetzt war ich bei dir im Club und jetzt habe ich beschlossen, mir neues Besteck zu kaufen, dann freue ich mich.

00:53:27: zwar, dass du, aber das ist nicht die Intention, die ich dir geben will.

00:53:30: Du brauchst erst mal nichts Neues.

00:53:32: Du musst nichts Schönes, du musst nichts Trendiges, du musst nichts Zeit gemäßes Perfektes kaufen, sondern du kannst mit den Dingen, die du zu Hause hast, schöne Dinge erschaffen.

00:53:42: Und ich habe Gott sei Dank, ja, aufgrund meines Tuns schon aus meiner jungen Frau sein Zeit Fotos von meinen Tischen gemacht, ja.

00:53:54: Und da stehen Gläser.

00:53:56: Windlichter, Besteck, die ich heute, fünfundzwanzig Jahre später immer noch verwende.

00:54:01: Sie sind Klassiker.

00:54:02: Sie sind zeitlos.

00:54:03: Sie sind immer wieder gut.

00:54:05: Warum soll ich sie wegschmeißen?

00:54:06: Und ich gehe auch davon aus, dass es in deinem Haushalt Dinge gibt, die du immer noch schön findest.

00:54:11: Und ich kann mich so freuen mit den Frauen, wenn sie sagen, da bin ich mal in meinen Keller gegangen und habe das und das wiedergefunden.

00:54:19: Und ich wusste gar nicht, dass wir das haben.

00:54:20: und du hast mich auf die Idee gebracht.

00:54:21: Und weißt du?

00:54:24: weil es eben dann alltagstauglich ist.

00:54:27: Weil ich dir nicht erst mal die neue Etagiere für einhundertzwirrendfünfzig Euro hin wedle und sage aber nur mit der wirst du diesen tollen Look kreieren, sondern ich bring dir bei, wie du zur Perfektion kommst.

00:54:39: Ich bring dir den Weg dahin bei.

00:54:41: Und das ist das, was ich einfach genial finde.

00:54:45: Und wenn ich dann diese Fotos sehe, wie sich das entwickelt, wie die Frauen sich auch freuen, wenn sie auch einmal sagen, okay, ich verstehe jetzt, warum du immer Tischsets willst.

00:54:55: Wo krieg ich denn welche?

00:54:57: Tischsets kann man für einen Euro kaufen, man kann aber auch welche für fünfundzwanzig Euro kaufen.

00:55:01: Aber mir, ehrlicherweise.

00:55:06: darf das egal sein, ob du dir welche kaufst oder nicht, aber ich labe mich an diesen Bildern, wenn ich sehe, dass das Konzept funktioniert, dass es ihnen genauso viel Freude bereitet wie mir, weil ich nicht sage, du musst es tun, um einen schönen Abend zu haben, sondern ich kann sagen, das sind Dinge, die es unterstützen, die es leichter machen.

00:55:25: Und das ist tatsächlich halt, was spiele ich denn jetzt auf Social Media?

00:55:31: Die ist Perfekte.

00:55:33: Das, was schön anzuschauen ist, weil das, was im Alltag real ist, das sind nicht immer die schönsten Fotos.

00:55:38: Das ist nicht stimmig fürs Auge oft.

00:55:40: Das ist nicht etwas, wo ich gerne hinschaue.

00:55:44: Ich liebe diesen Podcast so sehr, weil er mir die Möglichkeit gibt, dir genau dieses Noirs, dieses dazwischen eben, dieses Grau ständig mit dir zu teilen.

00:55:56: Denn dieses überbordene Schöne.

00:56:01: Und es ist egal, ob das jetzt Gärten Wohnzimmer, Wasser immer sind.

00:56:09: Ich kann es nicht immer.

00:56:11: Ich lebe in einem Haus mit Familie und ich kann meine Küche nicht zudekorieren.

00:56:18: Ich habe es ein paar mal probiert, aber ganz ehrlich, ich bin nicht die einzige, deren Küche vor Fett trifft.

00:56:24: Also wenn ich mir überlege, dass ich da mehr wie drei Dekorationsartikel regelmäßig abwischen müsste, Ich bin es nicht bereit zu tun.

00:56:33: Ich sag es euch einfach so wie es ist.

00:56:34: Dafür liege ich dann zu gerne im Liegestuhl oder sitze einfach länger am Tisch.

00:56:38: Aber ich habe kein Putzfimmel.

00:56:40: Denn das müsste ich aber haben, wenn ich das Ding so schön für dich herrichte.

00:56:43: Also es ist spartanisch und ich kann auch mal sein, dass ich ein Dekoobjekt hinstelle, wo ich mir denke, ja und dass wenn dann Fettig ist, dann war es wie im Blumenstraß, dann darf es einfach weg.

00:56:55: Ja, Wegwerfgesellschaft darfst du mir angreiden, aber wenn ich davon eine halbe Stunde Wasser drüberlaufen lasse, habe ich es auch nicht besser gemacht.

00:57:05: Das ist tatsächlich immer diese, so.

00:57:08: Und jetzt hat darauf heraus, sind viele Dinge einfach entstanden, bei denen ich am Anfang nicht wusste, dass die ein Thema sind, dass die ein Thema bei dir sind, bei euch, weil es meinem normal war.

00:57:22: Und wenn etwas für dich normal ist und du das nicht erarbeiten musst, sondern einfach hier ist, dann ist es auch schwierig darüber zu berichten, wie der Weg war.

00:57:32: Ja, ich habe das schon immer gemacht und jetzt zeige ich dir halt, was ich schon immer mache.

00:57:36: Wah, total sexy.

00:57:37: Wenn ich aber sage, hey, ich war total am Ende.

00:57:40: Ich war so zerflettert in meinem Tun und überhaupt.

00:57:43: Und dann habe ich entdeckt, das Rest des... Hey, das ist eine ganz andere Story.

00:57:47: Schon bist du gecatcht.

00:57:48: Schon funktioniert Social Media.

00:57:50: Aber wenn man das mal so ein bisschen raus hat, wie Social Media funktioniert, was die Aufgabe ist, dann wird man innerlich ruhiger.

00:57:59: Wenn es Frauen gibt, die am zehnten Januar ihren Grissbaum rausschmeißen und dann die Höhezehnten hinstellen, dann ist das Teil ihres Jobs.

00:58:10: Die müssen Bilder bringen, die dir gefallen, die dich weiter am Ball halten.

00:58:17: Die würden das privat weiß ich nicht.

00:58:21: Ich gönne mir gerne nach Weihnachten eine Phase der Ruhe.

00:58:24: Machen wir auch eine eigene Podcast-Folge dazu, weil ich das sehr spannend finde.

00:58:28: Du musst dich deshalb nicht getrieben fühlen.

00:58:30: Man muss aber trennen, dass vermeintlich normal wirkende Frauen an der Stelle einfach ihren Job machen.

00:58:37: Sie sind Content Creator.

00:58:39: Das heißt, sie liefern Bilder, Informationen, Ideen, damit du sechs Wochen später sein kannst.

00:58:44: Meistens habe ich doch bei der was gesehen.

00:58:46: Das mache ich jetzt auch.

00:58:48: Nur sie muss es sechs Wochen eher machen, weil du sonst in sechs Wochen nicht dran denkst.

00:58:52: Und es funktioniert tatsächlich so.

00:58:55: Das bringt nichts, wenn du Adventsgrenze ab dem ersten Dezember zeigst, sondern du musst halt vier, sechs, acht Wochen vorher Adventsgrenze zeigen.

00:59:04: Und das du dann aber dann sagst, ja, aber die sind alle so früh dran, nur nicht.

00:59:08: Leute, das ist das Spiel.

00:59:10: Wenn du, ich sage es euch ganz ehrlich, in meiner Werkstattzeit Habe ich jahrelangen Kindermützen genäht?

00:59:18: Ja, meinst du, wann du Kindermützen nähst?

00:59:20: für den Winter?

00:59:21: Nicht ab Dezember, sondern ab September habe ich gefütterte Wintermützen in Wintermotiven für, weil es musste fertig sein, wenn der Kunde es will.

00:59:29: Und so funktioniert auch Social Media.

00:59:31: Du musst fertig sein, wenn der Kunde danach sucht.

00:59:33: Der Kunde ist an der Stelle du und ich, weil wir dann Inspiration wollen, weil wir dann die Ideen wollen, weil wir uns inspirieren lassen wollen, wie denn der Frühlingsommerherbst und Winter wird.

00:59:43: Es funktioniert aber nicht, wenn ich das mit so.

00:59:46: Das ist der einen Punkt, wo ich dir mitgebe, hab das klar für dich, wann der Zeitpunkt ist, wer das ist, was die Aufgabe ist.

00:59:56: Auch wenn wir Mädels immer so wie die Freundin ums Eck oft wirken.

01:00:00: Aber nein, das ist unser Job.

01:00:02: Verdammt noch mal, es ist unser Job, dir zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge zu zeigen.

01:00:07: Und ich kann das nicht.

01:00:10: Ich bin... tatsächlich jemand, der ein bisschen in der Saison leben muss, um auch eine gute Idee in der Saison zu haben.

01:00:18: Deshalb bin ich mit vielen Dingen auch öfters mal ein bisschen spät dran.

01:00:23: Es gibt auch manche Dinge, die ich gar nicht spielen will.

01:00:25: Mach mal ein spannendes Beispiel noch mehr aus meinen Anfangszeiten.

01:00:30: Wir haben ganz viel Weihnachtsgebruhm zu uns gemacht und dann war für mich klar, okay, es ist wie immer Weihnachten ist vorüber.

01:00:36: Ich gehe jetzt vierzehn Tage in den Winterschlaf und dann beginnt das Neue.

01:00:38: Hey verdammter Mr.

01:00:40: Kam Silvester ums Eck.

01:00:42: Und alle um mich rum.

01:00:43: Silvester-Ideen hier und Tisch da und Bastel-Ideen da.

01:00:45: Und ich dachte mir, Scheiße, Steffi, du brauchst jetzt noch eine Silvester-Idee.

01:00:52: Silvester ist bei uns eine total entspannte, familiäre Angelegenheit ohne Wow und Wie, sondern wir machen einfach ein Racklet.

01:01:01: Meistens nur als wir, als Familie.

01:01:04: Und wenn sich jemand ergibt, dann auch gerne mit jemandem, aber auch teilweise so, dass wir sagen, wir gehen um zehn alle heim und machen das entspannter.

01:01:14: Weil dieser Silvester-Tag für mich, ich habe so viele geile Momente im Leben, ich muss nicht diesen ersten, ich muss nicht diesen ein und dreißigsten, wo dann alle mit Erwartungshaltung sind, musste diese Scheiß-Silvester-Idee her.

01:01:28: Also es ist dann ein wirklich schöner Kuchen entstanden.

01:01:33: Den ich dann tatsächlich aus dem Ärmelschüttel in so einem Moment, weil ich halt gut angerichtet bin, weil ich eine gewisse Liebe habe und damit einfach einen riesigen Fundus.

01:01:45: Das ist wie die Frau, die sich gern anzieht.

01:01:47: Die hat nicht nur einen Charlene Blau, sondern die hat einen in Blö und einen in Dunkel und Helblern.

01:01:51: Wenn man weiß, manchmal brauchst du die Nose.

01:01:53: Ist es jetzt schon Perfektion das zu haben?

01:01:57: Ja.

01:01:58: sich zu helfen, Wissen eine Lösung zu haben.

01:02:00: So, ich habe aber an dem Zeitpunkt festgestellt, okay, dieses Spiel, das will ich nicht spielen, ich will nicht Dinge spielen, die nicht in meinem Alltag passieren, ich will nichts vorgaukeln müssen.

01:02:14: Und ich glaube auch, dass diese Frauen nichts vorgaukeln, aber die haben sich halt auf den Plan geschrieben, sie machen die drei Ideen und die zeigen sie.

01:02:22: Und das kann sein, dass die Idee schon Mitte Dezember fertig war.

01:02:29: Das kann sein, dass die Silvester ganz ganz anders feiert oder viel viel stiller wie es auf dem Foto ausschaut oder so weiter.

01:02:36: Wir wissen es ja nicht.

01:02:37: Das ist nämlich so ein Thema bei Social Media.

01:02:39: Du weißt ganz viel nicht.

01:02:42: Wenn ich heute ein Foto mache oder dir immer eine gewisse Ecke meines Hauses in die Kamera halte, dann ist halt immer diese eine Ecke schön.

01:02:50: Du weißt aber nicht, wie es in meinem Keller, in meinem Dachboden oder in meinem Kleineschrank aussieht.

01:02:54: Dann zeige ich dir nur, wenn ich irgendwie was Tolles damit angestellt habe.

01:02:58: Nur weil eine Ecke schön ist oder vielleicht weil ich viele Videoschnipsel von verschiedenen schönen Ecken hintereinander lege und es dann schon ausschaut, wie wenn das Haus immer perfekt ist, dann muss das in Wahrheit gar nicht perfekt sein in diesem Moment.

01:03:15: Social Media ist so, soll ich sagen, so ein Charme, weil ich so echt und natürlich bei dir bin.

01:03:26: Aber du musst dir immer bewusst sein, dass ich dir immer nur das zeige, was ich dir zeigen will.

01:03:32: Ich zeig dir nicht, wenn ich mich in den Schlaf hol.

01:03:34: Ich zeig dir nicht, wenn ich meine Kinder zusammenscheiße.

01:03:38: Ich zeig dir nicht, wenn ich in meinem Garten stehe und mir denke, verdammt, du kommst das ganze um grad her.

01:03:46: Du siehst es nicht.

01:03:47: Und ich, mir ist daran gelegen, diese Momente manchmal zu zeigen.

01:03:53: zu zeigen, dass es unaufgeräumt ist.

01:03:56: Das ist... Ja, aber... ist klar.

01:03:58: Mir hat mal ganz klar eine Frau geschrieben.

01:04:01: Also sie ist doch hier nicht auf Social Media, um sich den Treck anzusehen, den sie zu Hause auch hat.

01:04:08: Wunderbar.

01:04:09: Tüncht dich zu mit dem schönen Schein, dass es woanders besser ist, wie bei dir zu Hause.

01:04:14: Macht es.

01:04:14: Das ist sicher hilfreich fürs Leben.

01:04:18: Ich verstehe das, dass wir das Schöne wollen.

01:04:20: Deshalb blättern wir ja auch Wohnzeitschriften und... Kochzeitschriften, was immer, weil wir wollen ja dieses Schöne.

01:04:27: Aber wie wäre es denn mal, wenn wir aus diesem nur das Schöne angucken, einfach mal das Schöne machen oder halt einfach mal Klartext reden oder uns einfach damit arrangieren, dass es bei uns so ist, um eine große innere Zufriedenheit zu gelangen?

01:04:40: Und das ist das Hauptproblem von Social Media und ich nehme mich da nicht aus und auch ich muss manchmal Menschen entfolgen, weil ich es nicht ertrage, wobei ich sagen muss, es wird besser, aber in dieser Anfangsphase, ich musste Menschen entfolgen, weil ich es nicht ertragen habe.

01:04:57: Dieses immer schön, immer... Ich habe es nicht.

01:05:01: auch dieser Reichtum, auf der gezeigt wird.

01:05:04: Ich glaube wirklich, dass ich ganz ruhig sein muss auf den Punkt, weil ich mich sehr behütet und auch wohlhabend in verschiedenen Hinsicht fühle.

01:05:15: Aber... Es gibt schon Steigerungsformen.

01:05:17: Es gibt in Amerika Häuser, wo du dir denkst, wie machen die es?

01:05:20: Ja, okay, wir wissen es, wie es Amerika macht.

01:05:22: Es ist hochverschuldet.

01:05:23: Es ist ein Riesenproblem.

01:05:25: Die normale Bevölkerung leidet.

01:05:26: Es ist auch nicht alles Gold, was kennst.

01:05:28: Aber du musst es jeden Tag für dich neu ordnen.

01:05:31: Und bevor du dich damit immer piekst und trinkst, es ist besser, was geht.

01:05:36: Und macht ein Haken dahinter und sagt, das er trage ich gerade nicht.

01:05:40: Mir ist es auch lieber, mir schreibt jemand, Steffi, ich habe dir echt gut zugehört, aber grad trickerst du mich so, ich muss jetzt mal gehen.

01:05:49: Dann habe ich wenigstens die Chance zu sagen, was ist es, weil?

01:05:52: dann ist es vielleicht ein gutes Thema.

01:05:54: Das wäre schön, wenn wir das oft wüssten, was sie wegen jemand geht, weil es gute Themen wären.

01:06:01: Aber das sagt ihr.

01:06:02: Es stelle ich aber auch fest, dass viele Menschen zurückkommen.

01:06:05: Und das freut mich dann unendlich, weil ich mir denke, Okay, vielleicht ist es jetzt passender oder vielleicht bist du jetzt wieder mehr du selber und sprichst die Menschen wieder mehr an.

01:06:16: Sich darüber Gedanken zu machen, wer kommt, wer geht und ob das Spiel ist, das muss man ablegen irgendwann in dem Zeitpunkt, denn das macht dich krank, das macht dich mürbe, das macht dich auch zum unzufriedenen Menschen.

01:06:31: Und ich habe immer gelernt, immer wenn ich nicht mehr wollte, immer wenn es mir egal war, dann ist Bewegung passiert.

01:06:38: Und selbst bei riesigen Accounts mit hunderttausend Follower gehen jeden Tag welche, das kommen jeden Tag welche.

01:06:45: Der Vorteil ist natürlich, wenn du Größe bist, kommen immer mehr, wie gehen.

01:06:49: Aber auch da gibt es Phasen des Stillstands.

01:06:51: Und das stelle ich immer wieder fest auf diesem Social Media, wenn Frauen, ich sage jetzt mal, sehr schnell, sehr erfolgreich wurden.

01:07:00: Und dann der Erfolg, ich sage jetzt mal, net ausbleibt, aber halt langsamer wird.

01:07:08: Dann liest du immer so Posts wie, ja, ich muss mich neu sammeln und ich muss schauen, wie es weitergeht und so weiter, ja.

01:07:15: Und ich denke mir immer, ja, da trennt sich immer die Spreu vom Weizen, wer findet seinen Weg und macht weiter und wer sagt, na ja, wenn ich nicht ständig bejubelt werde, dann will ich das nicht mehr.

01:07:29: Aber das ist der Unterschied zwischen diesen, es ist immer easy-peasy, heile Welt und Social Media ist cool.

01:07:37: und nein, Es gibt halt auch einfach die Phasen, wo es nicht so cool ist, wo man durch muss und dieses Durchmüssen, dieses Aushalten können, dieses, das geht uns als Gesellschaft insgesamt natürlich sehr viel verloren, getrieben auch durch dieses Social Media.

01:07:56: Das heißt, am Ende des Tages musst du ein bisschen trennen, wer zeigt dir was, was ist die Aufgabe?

01:08:02: Und nur weil jemand so als die nette Tante vom Garten oder so kommt, hat die vielleicht auch einen Job, hat auch ein Haus, hat auch eine Familie, hat auch eine Geschichte.

01:08:13: Und ich finde es wirklich wichtig, so ein bisschen für sich zu zerpflücken und loszulassen, was einfach nicht hilfreich ist.

01:08:28: Und diese, wie soll ich sagen?

01:08:32: diese perfekt gestalte Geschichte.

01:08:37: Das ist halt eine Momenteaufnahme.

01:08:40: Und du weißt ja nicht, ist die Familie da drin glücklich?

01:08:44: Finden das die Kinder toll?

01:08:48: Das sind also Themen, die du nicht weißt.

01:08:51: Und nochmal am Ende des Tages sind das auch Frauen, die dreckige Wäsche haben, die einen Job haben, die eine Beziehung haben, die Kinder haben, die auch mal krank sind.

01:09:04: Das ist einfach etwas, was du nie vergessen darfst in diesem ganzen Content.

01:09:10: Und dieses Social Media ist ein Segen, wenn du das findest, was dich interessiert, wenn du quasi wie in Katalogen oder gegoogelt hättest oder was auch immer.

01:09:29: Und es ist eine absolute Gefahr, wenn du Das als gegeben nimmst, da ist deinen Status quo, wo du hin musst und alles, was du tust, was du hast, was du bist, ständig in Frage stellst.

01:09:43: Dann ist Social Media tatsächlich alles andere wie fördernd.

01:09:49: Wir machen hier nettes Fass auf Social Media und Kinder oder Jugendliche diesen ganzen Ernährung, Schönheit, Schlankheit und Optimierungswahn, der daraus kommt.

01:10:01: Das ist nicht mein Metier, das ist nicht meine Aufgabe darüber zu sprechen.

01:10:06: Ich sehe es so, dass wir einen gesunden Umgang damit brauchen, denn ich bin jetzt zum Beispiel kein Verfechter eines kompletten Verbotes, wobei ich es bis zu einer gewissen Altersgruppe wahrscheinlich ziemlich gut finden würde.

01:10:25: Wenn es denn umseitsbar wäre, sind wir doch auch mal ein bisschen realistisch.

01:10:30: Weil wir wollen medial aktive Menschen, die sich leicht mit Veränderungen, Neuerungen und Geschwindigkeit usw.

01:10:38: wollen.

01:10:39: Und dann ist dieses Social Media eben ein Teil davon.

01:10:42: Aber ich darf lernen, es gut zu nutzen und gut zu transportieren.

01:10:50: Es gibt Kinder, die sind unheimlich anfällig.

01:10:53: Und es gibt eben Kinder, die sind ... resistenter, weil ihr Umfeld quasi ihnen das besser vermitteln kann.

01:11:01: Und das heißt nichts davon, ob ihr gut oder schlechte Eltern sind, sondern das bringt ja jeder von sich selber mit.

01:11:05: Ich mache ein Beispiel.

01:11:07: Ich kann mir keine Horrorfilme anschauen.

01:11:09: Ich kann mir auch keine so Psycho-Thriller anschauen, weil das brennt sich in meine Seele ein, diese Bilder.

01:11:16: Und ich liege dann irgendwann nachts in den Bett und dann kommen diese Bilder hoch.

01:11:20: Also, ganz ehrlich, ich konsumiere es deshalb nicht, weil es mir nicht gut tut.

01:11:26: Das habe ich schon als junger Mensch begriffen.

01:11:28: Also ich habe auch schon mit achtzehn kein Stephen King geguckt, weil ich das einfach nicht konnte.

01:11:34: Und wenn jetzt jemand sehr reflektiert ist als junger Mensch und sich einfach feststellt, das macht was mit mir, ich will das nicht mehr und dann mit aufhört, es gibt aber auch genügend, die das nicht können.

01:11:48: Und da ist es auch egal, ob du vierzehn, vierundzwanzig oder fünfzig bist, diesen Moment, das selber reflektieren.

01:11:55: Den hat halt jeder unterschiedlich drauf.

01:11:57: Du bist deshalb nicht besser oder schlechter, aber wir gehen mit manchen Dingen anders um.

01:12:03: Manchmal braucht es auch nur jemand, der dir quasi das erklärt, was ich heute versucht habe.

01:12:10: Teil deren Jobs, es ist Aufgabe das zu tun.

01:12:13: Die verdienen ihr Geld damit.

01:12:16: Man muss das ein bisschen trennen.

01:12:18: Und dann hat man das für sich gut.

01:12:19: Und dann ist natürlich auch einfach wie viel konsumiere ich.

01:12:23: Wenn ich meine Statistik hier anschaue.

01:12:29: Das sind schon fünf oder sechs Stunden in der Woche mediales Tun drauf.

01:12:33: Fünf oder sechs Stunden.

01:12:35: Leute, auf sieben Tage ist es eine Stunde am Tag.

01:12:38: Es ist mein Job.

01:12:41: Content zu machen, medial präsent zu sein, finde ich halt drecklich.

01:12:46: Was ich ehrlicherweise nie mache, ist, also nie stimmt nicht.

01:12:50: Ganz, ganz selten.

01:12:51: Und wenn dann sehr bewusst, dass ich einfach sitze und zu wische.

01:12:55: Einfach von einem Video zum nächsten und einfach so zur... Und ich verstehe das, wenn manche Menschen zu mir sagen, ja, das ist, wenn die Kinder im Bett sind und wenn ich dann abends alles erledigt habe, dann ist das quasi meine Entspannung.

01:13:08: Aber dann... Ganz ehrlich, es liegt doch an dir, ob du dich fünfzehn Minuten, zwanzig Minuten oder zweieinhalb Stunden berieselne ist.

01:13:15: Und dann ist auch die Frage, was ziehst du dir rein?

01:13:18: Was konsumierst du?

01:13:20: Suchst du vielleicht ein paar tolle Tipps abends um den Kindergeburtstag?

01:13:25: Also, es ist ja auch immer die Frage, wie nutzig es ist, was ist der Zweck, was will ich damit zu tun?

01:13:30: Ja, weil wenn halt aus diesen zwanzig Minuten zwei, drei, vier, fünf Stunden werden oder quasi so eine Art Sucht.

01:13:38: Das ist ein bisschen grenzwertiger, weil es steht mir nicht zu, dein Behavior zu kritisieren, sondern ich sage einfach nur, dann ist Social Media vielleicht nett, das ist cool.

01:13:49: Vielleicht bist du aber in einer Phase, keine Ahnung, alleine.

01:13:55: Und da, glaube ich, kann man jetzt ein ganz eigenes Thema aufmachen, dass sehr viele Menschen einfach sehr einsam sind.

01:14:02: Angst haben, Freundschaften zu schließen.

01:14:05: ihre Wohnungstür zu machen und dann einfach für sich alleine sind.

01:14:09: Und dann ist natürlich Social Media vielleicht auch ein bisschen ein Tor zur Welt, etwas, was mich mitnimmt, was mir das Gefühl von Gemeinschaft gibt.

01:14:19: Aber es ist halt kein reales Gefühl dahinter.

01:14:25: Es ist halt wie von außen zuschauen und nicht mittendrin und dabei sein.

01:14:30: Und manche können das ganz gut.

01:14:33: und können sich damit auch.

01:14:35: und manche haben Entwicklungen dadurch, die halt einfach nimmer gesund sind, die auch gesellschaftlich nimmer gesund sind.

01:14:44: Aber das ist auch Social Media.

01:14:46: Wir wollen und dürfen die Augen davor nicht verschließen.

01:14:49: und wenn du dir heute wahrscheinlich schon über eine Stunde diesen Podcast anhörst, dann klau ich dir auch Zeit deines Lebens und ich hoffe aber trotzdem, dass du mich bei einer Tätigkeit hörst, wo du Ewas tust.

01:15:05: Also liebe Grüße an der Stelle, an meine Karin, die sagt, man macht halt ein bisschen länger, ich mach meine Etiketten so lang auf die Gläser, ja?

01:15:12: Die Etiketten macht sie sowieso auf die Gläser, es ist ihr Job, das zu tun.

01:15:15: Und wenn ich quasi wieder Radio im Hintergrund, es würde ja auch niemand sagen, Radio ist eine Volksverdumme oder so, ja?

01:15:21: Sondern Radio ist was Tolles und der Podcast ist an der Stelle auch so ein bisschen radio.

01:15:25: Du kannst es selber entschließen, ob du mich anhörst.

01:15:27: oder nicht.

01:15:28: Und so ist es auch bei Social Media.

01:15:30: Du kannst dir selber entscheiden, ob du mich konsumierst oder nicht.

01:15:34: Wenn du mich regelmäßig konsumieren möchtest, dann hoffe ich aus dem Grund, weil du sagst, ich nehme immer etwas für mich und meinen Alltag mit.

01:15:41: Und dann ist Social Media doch eine fantastische Geschichte.

01:15:44: Wenn ich dich ins Tun bringe dadurch, wenn sie sagt, hey, die Steffi hat jetzt auch gerade das Scheiß nacht hinter sich, aber die sagt jetzt, auf geht's, mach mal was.

01:15:53: Und es dir Motivationskick gibt, dann war es doch etwas Gutes.

01:15:58: Und es ist eben eine Riesenschance in meinem Leben gewesen.

01:16:03: Um ganz am Anfang, siebenundzwanzigste, zwölfte, zweitausend neunzehn, dieses Eröffnen, dieses Instagram-Accounts, hat all das in Bewegung gesetzt, was ich heute tue, mache, über das ich berichte, wo ich meine eigenen Synapsen schließen durfte.

01:16:20: Das ist der positive Teil.

01:16:21: Die negativen Sachen, das, was gefährlich ist daran, davor verschließe ich mich nicht, davor spreche ich auch, davor, da pieke sich auch immer rein, obwohl ich es selber tue, weil ich dich ermächtigen möchte, es besser zu trennen für dich.

01:16:39: Wer macht seinen Job?

01:16:40: Wer berichtet aus dem Alltag?

01:16:42: Wer hat vielleicht gerade eine beschissene Lebensphase und möchte darüber berichten, weil er sich besser fühlt, aber ganz ehrlich, am Leid der anderen sich ergötzen.

01:16:53: Das kann ich mitmachen.

01:16:54: oder ich kann auch jetzt auch einfach sagen, das ist eigentlich nicht meine Baustelle, es geht mich auch nichts an und ich gehe da jetzt raus.

01:17:02: Weil das ist immer eine eigene Entscheidung.

01:17:07: Und diese Selbstmündigkeit jemanden abzustreiten oder sagen.

01:17:15: Ja und das ganze böse Social Media.

01:17:18: Nein, ich bin ganz ehrlich, du, die den Podcast hörst, ist älter wie Ochzen.

01:17:25: Ich bin ja nicht hier irgendein netter Kinderkanal, der von irgendwelchen Eulen und Elfen und sonst was berichtet, sondern wir sind alle erwachsen und wir haben die Möglichkeit, selber zu entscheiden, was und wie wir wollen und wie viel wir davon in unser Leben lassen.

01:17:42: Und das ist in dieser ganzen Diskussion aus meiner Sicht halt auch einfach mal ein Thema, über das man noch ganz kurz sprechen muss.

01:17:52: So.

01:17:53: Das habe ich dir unheimlich viel über meinen eigenen Weg, über diesen Perfektion, über diesen Schein und Sein und über diesen Zwiespalt, der mich selber immer trägt zwischen dem schönen Zeigen, damit es gefällt oder diesen markanten Schlagwörtern benutzen und dann trotzdem aber zu sagen, nein, es entspricht nicht dem Alltag, es entspricht nicht dieser Bodenständigkeit.

01:18:17: Und das ist das, um was es in diesem Podcast einfach immer wieder gehen soll.

01:18:25: Wie schaut es bodenständig aus?

01:18:27: Wie kriegen wir die Themen gebacken im Alltag?

01:18:29: Was heißt es wirklich mit Familie im Kontext?

01:18:33: Familie heißt auch, ich habe nur einen Partner.

01:18:35: Du musst nicht unbedingt Kinder haben, um das nachvollziehen zu können, was ich dir erzähle.

01:18:40: Aber ich habe halt einfach mal Kinder.

01:18:41: Also ist es für mich leicht, da drüber zu erzählen, ich habe dieses und jenes.

01:18:46: Und dann sind halt immer noch die Kinder dabei.

01:18:48: Das darf aber auch, wie gesagt, ob du dich jetzt um Kinder kümmerst oder um Pferdhund oder pflegebedürftige Angehörigkeit.

01:18:54: Es ist einfach immer ein Zusatzbacker im Leben.

01:18:56: Einigen wir uns darauf.

01:18:58: Und dann hoffe ich dir, dass du mit dieser Folge Das nächste Mal ein bisschen entspannter gehst oder dir der eine oder andere Aspekt wie den Kopf gesagt, da war doch was.

01:19:08: Es muss mich gar nicht so angreifen, sondern nicht darf selber entscheiden, was ich möchte und was ich nicht möchte.

01:19:13: Ich möchte natürlich, bin ich auch ganz unumwunden, dass du mir noch lange zuhörst, dass du sagst, das ist gut, was du machst.

01:19:21: Und ich lade dich aber auch ein, wenn du andere Meinung bist, wenn du sagst, das war jetzt nicht so mein Soßein.

01:19:27: mit mir auch in Austausch zu treten.

01:19:29: Und nicht auf dem Dinger, so du, was du machst, sondern was war es genau?

01:19:34: Was hat dich genau gepiekt?

01:19:36: Denn immer, wenn ich dich piekse oder wenn wir gepiekt werden, das trifft für mich auch zu, da ist da was.

01:19:43: Da muss man ein bisschen hinschauen.

01:19:45: Und auch das dürfte ich in Social Media ganz extrem lernen.

01:19:50: Jetzt wünsche ich dir einfach eine fantastische Woche.

01:19:54: Mach es gut, machen kommt von Ton und du weißt ja täglich kochen für ein schöneres Leben.

01:19:59: Bis dahin, ciao, ciao!

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