Ich bin emanzipiert. Und trotzdem mache ich den Haushalt!

Shownotes

Die Türen zur neuen Runde der Academy und im Club sind noch bis zum 14.9.2026 geöffnet

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Emanzipiert und trotzdem altmodisch?

Ich glaube, diese Folge wird bei manchen von euch etwas auslösen. 😅

Denn ich spreche über Emanzipation, Familie, Rollenbilder, Hausarbeit, Kinder – und darüber, warum ich mich selbst an vielen Stellen ganz bewusst für ein vermeintlich „altmodisches“ Familienmodell entschieden habe.

Nicht, weil ich gegen Emanzipation bin. Ganz im Gegenteil.

Die Entscheidungsfreiheit, die wir Frauen heute haben, ist für mich ein riesiges Geschenk. Aber genau diese Freiheit bedeutet für mich auch: Wir dürfen entscheiden, wie wir unser Leben gestalten wollen.

Und wenn ich mich für Kinder, Familie, ein bestimmtes Arbeitsmodell oder eine bestimmte Aufteilung im Haushalt entscheide, dann gehört für mich auch dazu, die Konsequenzen dieser Entscheidung anzunehmen.

Denn im Familienalltag gibt es nun einmal 100 % Aufgaben.

Die Frage ist nicht, ob sie erledigt werden müssen.

Die Frage ist:

Wer übernimmt wofür Verantwortung?

Und das muss nicht immer 50:50 sein.

In meiner Ehe haben wir Aufgaben nicht deshalb verteilt, weil einer von uns „helfen“ muss. Wir haben geschaut, wer welche Dinge übernimmt, was zu unseren Arbeitszeiten passt und wer welche Verantwortung tatsächlich trägt.

Mein Mann macht Dinge, die ich nicht machen möchte. Ich mache Dinge, die für ihn nicht funktionieren würden. Und manchmal verschiebt sich das auch.

Entscheidend ist für mich nicht, dass alles mathematisch gleich verteilt ist.

Entscheidend ist, dass beide wissen, wofür sie verantwortlich sind.

Und dann geht es noch um einen zweiten Punkt, über den ich in dieser Folge sehr deutlich spreche:

Was passiert, wenn wir uns für ein bestimmtes Familienleben entscheiden – und anschließend ständig darüber jammern, dass genau dieses Familienleben Arbeit macht?

Kinder sind Arbeit. Ein Haushalt ist Arbeit. Kochen ist Arbeit. Familie ist Arbeit.

Das ist keine Wertung. Es ist schlicht eine Tatsache.

Und gleichzeitig kann genau darin unglaublich viel Schönes liegen.

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, mich in bestimmten Phasen stärker um Familie und Haushalt zu kümmern. Ich habe diese Entscheidung nicht als Niederlage empfunden, sondern als Teil des Lebens, das ich führen wollte.

Heute würde ich deshalb sagen:

Ich führe viele Dinge bewusst „altmodisch“ – aber mit einer sehr modernen Entscheidungsfreiheit.

Und vielleicht ist genau das die Frage, die du dir selbst einmal stellen solltest:

Lebst du eigentlich das Leben, das du leben möchtest – oder versuchst du gerade, gleichzeitig alle Erwartungen zu erfüllen?

Eine Folge über Entscheidungen, Verantwortung, Familie und die Freiheit, das eigene Leben auch tatsächlich so zu gestalten, wie es zu einem selbst passt.

Und ja: Es darf dabei auch mal unbequem werden. 😉

Schöne Woche Steffi


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Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge machen kommt von Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion, für Bodenständigkeit statt Social Media Schein.

00:00:13: Kein Jammern sondern alltagstaugliche Lösungen.

00:00:16: warum täglich kochen?

00:00:17: oft meine Antwort ist und wie man gelassen bleibt im medialen Wahnsinn!

00:00:22: Für Frauen vom Land und fast der Kleinstadt die beruflich und familiär Verantwortung tragen ihren Alltag leben und ihren eigenen Weg gehen und dabei trotzdem einen entspannten Alltag haben wollen ehrlich humorvoll mit beiden Füßen fest im Leben.

00:00:37: Ein herzliches Willkommen zu dieser Folge, in der ich über ein Thema sprechen muss, das mich diese Woche wirklich ein bisschen verfolgt, trickert... Ich weiß es gar nicht!

00:00:48: Ich glaube, ich stehe eigentlich wie so ein kleines Auto mit so großen Scheinwerfen da irgendwie da und guckt nur und denkt mir, ich glaube bin die einzige, die sich in diesem Spiel nicht irgendwie falsch fühlt.

00:00:58: Es geht um Begriffe wie Emanzipationen, wie altmodisch sein, wie Werte, wie Familie Einfach alles, was heute scheinbar so viele Menschen prickert.

00:01:09: und ich gefühlt für mich einfach.

00:01:11: mir denke... Ich weiß nicht.

00:01:13: Ich habe das Leben dass ich mir ausgesucht habe genauso wie es mir aus gesucht habe Und ich bin sehr glücklich damit obwohl ich viele Dinge tue die vielleicht in den Augen mancher vermeintlich von sich behauptener emanzipierter frau altmodisch oder rückständig erscheint.

00:01:29: Mir geht es gut damit.

00:01:30: Mein Alltag läuft, ich habe entspannte Kinder.

00:01:33: Ich kann ein gutes Gespräch mit meinem Mann auch nach über twenty-fünf Jahren Beziehung finden.

00:01:39: Ich mag meine altmodische Art an dieser Stelle.

00:01:42: Bevor wir da aber tiefer einsteigen, möchte ich dich gerne daran erinnern dass du am Montag noch, wenn dieser Podcast rauskommst sowohl in die Academy als auch in den Dinnerclub einsteigen kannst.

00:01:58: Zwei Dinge, die du vielleicht herrlich altmodisch empfindest aber genau das ausmachen was ein ruhiges Leben nämlich mit sich bringt die Zeit beides entspannt zu tun.

00:02:08: In diesem Sinne fühl dich frei!

00:02:10: Du findest den Link zum Buchen jeweils unter diesem Podcast heute also Es geht um diese Schlagwalt der Emanzipation.

00:02:18: Und bevor mir jetzt irgendeiner auf die Füße schmeißt, ich sei rückständig oder sonst wie!

00:02:24: Das, was die Emanzipation grundsätzlich einmal für uns Frauen bedeutet hat gleiche Rechte wie für Männer, Wahlrecht, Entscheidungsfreiheit, freie Berufswahl und was als damit verbunden war Zugang zu allen politischen Ämtern.

00:02:41: Und was es alles gibt?

00:02:41: Ich sag heute zu meinen Mädelsen mehr könnt alles werden außer Popst aktuell.

00:02:45: ja das ist eine geile Entwicklung.

00:02:49: Das sind bahnbrechende Entwicklungen gewesen, in keinster Weise schmälern möchte.

00:02:58: Was mich persönlich in der Zeit einfach so irritiert, ist diese ewige Unzufriedenheit.

00:03:08: Ich glaube es ist ja tatsächlich eine Unzufredenheit die eine gewisse Generation Frauen mitbringt weil sie jetzt immer einzipiert ist und auf einmal müssen alle Aufgaben im Haushalt gleich verteilt werden Muss immer lachen dabei, weil was gleich verteilt ist haut nicht hin.

00:03:28: Wenn Sie warum es in Betrieben seit seit hunderten von Jahren Betriebsteilungen gibt?

00:03:33: Warum es Arbeitsteilung gibt, warum es verantwortlich gibt?

00:03:36: Wieso ist jeder mittelständische Betrieb einen kaufmännischen Geschäftsführer eine Produktionsgeschäftsführerin und einen Vertriebsgeschäftspführer geteilt?

00:03:43: ja?

00:03:44: Warum ist das so?

00:03:46: Ja Weil wenn die Schoße einfach größer wird, ist es schönes.

00:03:49: Wenn sich jeder auf seinem Bereich konsultiert heißt das dass der andere grundsätzlich keine Verantwortung hat für das große Ganze?

00:03:55: Nein!

00:03:56: Aber er muss sich aufgrund der geteilten Verantwortlichkeiten darauf verlassen dürfen, dass der anderen Bereich läuft und dass er eben soweit integriert ist, dass am Ende des Tages seinen Kopf dafür hinhalten will.

00:04:06: und ehrlicherweise Familie läuft nicht Anders!

00:04:11: Es gibt hundert Prozent.

00:04:12: dann Aufgaben, die müssen gleichmäßig verteilt werden.

00:04:15: Da ist es erst einmal scheißegal ob der Mann gern kocht oder die Frau gerne kocht.

00:04:20: Es ist im Alltag eben ein Mix weil es kommen zwei drei Dimensionen hinzu und ich möchte in dieser Folge bitte auch nett von irgendeinem unten drunter hören ja Aber wir Frauen, wir sind ja unterbezahlt.

00:04:34: Also ehrlicherweise in meinem Berufsleben hatte ich sicher Männer die mehr verdienen hat aber auch Kolleginnen die auf dem gleichen Job saßen und tausend Euro mehr verdient haben.

00:04:42: Leute Ungerechtigkeit passiert immer.

00:04:44: du kannst dich nur selber dagegen auflehnen aber nicht jammern weil das bringt dir gar nichts Ja?

00:04:50: Und für alle anderen die heute in einem durchschnittlich großen Betrieb organisiert sind mit Betriebsrat genau Die Sorgen dafür dass gleich ist überall.

00:05:01: Und wenn du dich trotzdem unberechtigt behandeln wirst, sag was.

00:05:04: Geh oder such dir etwas Besseres!

00:05:06: Oder sei glücklich weil du sagst ne aber so nah mit dem Arbeitsplatz und dem flexiblen Chef von den netten Kollegen ist geworden.

00:05:12: So gut also nein will ich gar nicht hören dass die Kehrarbeit schlecht bezahlt wird.

00:05:19: das hat nichts mit Mann oder Frau zu tun weil wenn der Mann Zuhause bleibt kriegt er auch keine Bezahlung vom Start.

00:05:27: an der Stelle ist die Gerechtigkeit oder die Ungerechtigkeit gleich groß egal, wer sie ausführt.

00:05:32: So und jetzt nochmal heute kannst du als Frau nicht sagen ich konnte nicht arbeiten weil ich hätte meine Kinder nicht betreuen lassen können.

00:05:42: Die Zeiten sind vorbei.

00:05:44: ja also das konnten die Frauen in den Achtzigern noch von sich sein aber heute, zwidausendsechsundzwanzig kannst du dich über alles aufregen und wenn ich ein zweitausend sechsundzwantig kann es nicht sein dass ein Mann das und das nicht tut.

00:05:56: er ist scheißegal.

00:05:57: Also, in den Jahresjahren haben wir festgestellt, dass du als Frau in Deutschland einen Anrecht auf Kinderbetreuung hast.

00:06:03: und das wenn du arbeiten gehen möchtest.

00:06:07: Nirgends steht geschrieben, dass wenn du nicht dafür entscheidest, dir jeder den ganzen Scheißdreck abnimmt der mit Familie zu tun hat Dass du mehr tust wie alle anderen die sich es vielleicht mit Teilzeit ein bisschen elegante eingerichtet haben.

00:06:20: Aber am Ende des Tages lachst du die aus, die dann in der Teilzeit falle mit fehlenden Rentenpunkten weniger und du hast halt vollem Bezug.

00:06:28: Ganz knallhart!

00:06:29: Also wir wollen sie wirklich mal... Das ist das was ich heute nicht verstehe.

00:06:34: Ich habe als Frau heute hundert Prozent Entscheidungsfreiheit.

00:06:40: Will ich Kinder ja oder nein?

00:06:41: Will ich weiterarbeiten ja oder Nein?

00:06:43: Wie viel will ich weiter arbeiten ja oder Nein?

00:06:47: Das mit der Karriere ist so ein Thema.

00:06:50: Ganz ehrlich, die Frauen, die wollen.

00:06:52: Die machen Karriere.

00:06:54: Die, die nicht wollen, machen keine Karrieren.

00:06:58: und am Ende des Tages muss man auch immer sagen... Man muss das auch wollen!

00:07:02: Ich kenne genügend Männer, die sagen, ne?

00:07:04: Das will ich nicht, ich will meinen guten Job.

00:07:06: Ich bleibe auf Projektebene, das taugt mir.

00:07:08: Und es gibt andere, die sind ganz scharfer.

00:07:10: Verführungspositionen Ja volle Verantwortung bei hundert Euro mehr in der Tasche vielleicht ein Auto Aber glücklicher?

00:07:17: Na ja da kenn'n ihr ja Genügen.

00:07:18: So also jetzt Sag mir was Sache ist.

00:07:21: Sagt mir, was Sache is, was das jetzt erst einmal... Das ist das, was uns die Emanzipation gebracht hat.

00:07:27: Gleiche Möglichkeiten für alles!

00:07:29: So und jetzt sage ich es euch aus wie vor keine Ahnung, wie alt die Emenzipation jetzt ist und wir das als dürfen.

00:07:36: also sagen wir mal fuchtsicher vielleicht?

00:07:39: Also bis so.

00:07:39: diese ganzen Wahl- und Gleichberechtigungs- und Gedönsgeschichten ja hätte man vielleicht vorherlesen können aber Google's wenn du es wissen willst.

00:07:50: Ich glaube ganz sicher, dass da die Männer im Hintergrössich... Gibt ihr noch doch das Recht?

00:07:54: Wir müssen so jetzt scheinen wir es mit dem Rechtsrecht kommen.

00:07:57: Ja also ich glaube nicht, dass die davon ausgegangen sind nur weil die jetzt den Frauen des Wahlrechts gegeben haben, dass sie Frauen dann auf einmal sagen ja aber wieso bei den Kindern und im Haushalt musst du jetzt schon helfen?

00:08:16: Also ich glaub tatsächlich, dass das nicht auf ihnen radar war.

00:08:19: Seien Sie auch mal dahin gestellt was die dachten oder so?

00:08:22: Also heute sehe ich's einfach ganz easy.

00:08:25: Es gibt hundert Prozent Aufgaben, wenn du eine Wohngemeinschaft gründest.

00:08:29: Jetzt machen wir das Thema mal ohne Kinder damit wirklich klar ist, weswegen mein Hirn immer aussetzt bei diesen Sachen?

00:08:40: Wenn ich keine Kinder habe und zusammen lebe!

00:08:44: Ähnlich in Partnerschaft.

00:08:46: Von mir das auch nur in einer WG, wo man sagt Das ist nicht ein Untermietezimmer sondern gleichberechtigt jederzeit.

00:08:55: Also nennen wir es Ungemeinschaft.

00:08:57: Dann fallen in diesem Haushalt Hundertprozent Tätigkeiten an und im besten Fall teilt man die hundert prozent der Tätigkeit so auf dass Jeder sich das nimmt was er sowieso leichter tut.

00:09:16: Das ist auch bei der Berufswahl hinterher so, dass der, der lieber ins Büro geht und besser mit Kindern spielt, besser im Kindergarten.

00:09:25: Oder in Therapieentwicklung – was auch immer!

00:09:31: Also es fällt mir leichtes zu tun als ich habe da Lust mich damit zu beschäftigen.

00:09:41: Niemand hat Bock Fenster zu putzen, niemand hat Bock dreckige Wäsche einzuräumen.

00:09:46: Aber es sind einfach Tätigkeiten die also im normalen Alltag als Singel, als Zusammenlebender ohne Kinder, als zusammenlebender Mitkinder passieren.

00:09:55: So oder muss ich das mir irgendwie aufteilen?

00:10:00: Und ich frage mich immer haben alle Frauen zu der Zeit Also hatten sie entweder Männer die genau fünfzig Prozent oder Partner die Aufgaben miterledigt haben Und haben die dann alles bügeln verlernt, weil jetzt auch mehr Kind da ist?

00:10:15: Fragezeichen.

00:10:17: Oder wo es erst mal grundsätzlich... oder war das Problem vielleicht schon vorher und ist bloß nicht so aufgefallen, weil's halt insgesamt nicht zu früh zum Dorf war?

00:10:26: I don't know!

00:10:27: Aber ich weiß nicht.

00:10:29: Als mein Mann und ich zusammengezogen sind hat halt jeder Seins gemacht.

00:10:36: Ich hab mich ums Kochen gekümmert, weil das mir halt leicht fiel in den Ablauf unseres Alltages gut gepasst hat.

00:10:45: Also war auch ich einkaufen, aber mein Mann ist jederzeit einkauft und gefahren.

00:10:49: wenn ich gesagt habe du scher, da ist die Zettel kannst du schnell fahren.

00:10:52: Ohne Moon weg!

00:10:55: Dafür hat sich mein Mann um viele andere Dinge gekümmert in unserem Zusammenleben, wo ich vorher froh bin dass ich da keinen Finger rühren muss.

00:11:02: Autoreifen wechseln, Rosenmähen... Keine Ahnung Zwar ist es ein Altöl, Heizöl damals bestellen.

00:11:11: Pellets, Gase was auch immer.

00:11:13: Sich um die Telefonverträge Versicherungen und keine Ahnung um die Flugbuchung für den Urlaub zu greifen.

00:11:18: Sei's nicht meins ich finde das gefährlich wenn man sich da als Frau nicht drum kümmert.

00:11:23: ja ganz ehrlich Es gibt Nerds Die haben keine ahnung wie man Wasser kocht für Nudeln die überleben trotzdem irgendwie.

00:11:33: Also nur weil ich Dinge vielleicht ein Zeit lang in meinem Leben nicht voll ins den Überblick hatte, heißt das net, dass sich mir den Überblicknet verschaffen kann.

00:11:41: Ist es leicht?

00:11:42: Gläubig ja!

00:11:43: Das kann schon sein.

00:11:44: aber ob ihr jetzt weiß was wir für Telefonverträge haben oder nett?

00:11:46: also davon hängt jetzt das Kluck net ab und so ein gewisses Grundvertrauen Ja Aber Ich meine Es wäre net von Hundert Frauen hundert Beschissen.

00:12:01: Und wenn du kein Geld hast Wo soll der Beschiss herkommen?

00:12:07: Wenn gleiche viel, gleich nix.

00:12:10: Ich weiß es nicht.

00:12:11: Vielleicht bin ich blaueig gegangen der Stelle aber manche Dinge laufen einfach vor sich hin.

00:12:17: die Stromabbuchung läuft vor sichhin die Wasser abbuchen läuft.

00:12:25: Dann sind die Aufgaben zu erledigen.

00:12:27: und wenn du dann und dann möchte ich dazu hinzufagen zu dieser Zeit hatte ich einen zwölf Stunden Tag.

00:12:36: Ich bin um sieben Uhr vier gegen der Zug, da bin ich eingestiegen und um achtzehn oder vierundzwanzig ist das mein Lieblingszug gewesen wo ich nach Hause gefahren bin.

00:12:46: Das heißt er fuhlte dann irgendwie noch auf fünf oder vierzehn Minuten.

00:12:49: also kurz nach sieben war ich wieder dort.

00:12:51: Das sind zwölf Stunden.

00:12:53: Anschließend habe ich gekocht.

00:12:55: Habe ich sonst noch viel getan bis den Fernseher geschaut sich vielleicht Gedanken macht in natürlich im Zug gelesen geplant sich Gedanken gemacht Wenn du die Folge mit meinen Erfahrungen, wie man Gäste bewirtet und so wäre.

00:13:14: Ich hatte da einfach viel Zeit.

00:13:15: Ich konnte viel denken in diesem Zug.

00:13:17: Aber ich habe auch nichts vermisst in der Zeit.

00:13:23: Ja das war viel.

00:13:24: Das hätte vielleicht jemand anderer nicht gewollt aber... ...ich hab die Dinge, die mir wichtig waren im Wochenende gemacht und es war okay!

00:13:33: Ich hatte auch nicht so das Gefühl dass er das nicht erfolgreich war, was ich getan habe.

00:13:40: Ich wollte es ja so.

00:13:41: Hätte ich diesen Job und diese Dauer und ich hätte das alles nur selber ändern können.

00:13:45: Hätt mir einen Job vor Ort suchen können.

00:13:46: Ich hätte schauen können, dass ich von acht bis um fünf Uhr arbeite oder arbeiten werde dann plus bis um vier keine Ahnung je nach Vertrag halt.

00:13:55: Kurze Wegstrecken.

00:13:57: Das mache ich jeden Tag auf Nacht noch keine Ahnung.

00:13:59: Eine Stunde Radelfonko.

00:14:01: Es war mir gar nicht wichtig.

00:14:02: also wie gesagt ich war glücklich in dem weil ich das so wollte Und für meinen Mann war es ähnlich.

00:14:12: Mein Mann ist halt ein bisschen später losgefahren in der Früh, wie ich und ein bisschen später bin nach Hause gekommen damit er gegen den Strom fuhr bei der Fuhr im Auto.

00:14:23: Für alle die Richtung Großstädte pendeln wissen wir was auf der Autobahn los ist.

00:14:26: Das ist nicht so wie übern Land da wo's wurscht ist ob du um Simi oder um Xenivost immer der gleiche Bulldog Traktor hingekommt, sondern also da ist richtig Tank auf der Straße!

00:14:39: Wenn ich jetzt mich Dafür entscheide eine Familie zu gründen.

00:14:44: Dann habe ich doch heute als Frau wirklich Entscheidungsmöglichkeiten!

00:14:50: Ich kann sagen, ich gehe ganz schnell wieder arbeiten.

00:14:55: Also theoretisch ist das möglich.

00:14:57: aber sagen wir mal so es gibt ganz ganz wenige Einrichtungen die die Kinder bereits mit sechs Monaten nehmen.

00:15:02: also sagen wir ich bleibe das Jahr zu Hause.

00:15:08: Das löhnt der Staat immer noch gerade mit sehr viel Geld Und dann gibt dir die Möglichkeit auf Anrecht eines Betreuungsplatzes, egal ob das toll ist oder nicht.

00:15:18: Ob du das gut findest oder nicht Die Möglichkeit ist da und anschließend könntest du wieder relativ viele Stunden arbeiten.

00:15:26: Du bist auch nicht gezwungen Teilzeit zu arbeiten.

00:15:29: Also wann ist Teilzeit?

00:15:30: also als zwischen sechzehn bis zwanzig stundenes Teilzeit?

00:15:33: Und alles was drüber isst.

00:15:34: Fünfer zwanzich dreißig oder mehr stunden finde ich als frau einfach schon mit Kindern und vielleicht mehr doch aus.

00:15:40: es ist sportlicher.

00:15:41: Das ist etwas für was ich mich entscheiden kann heute, manchmal auch entscheiden muss.

00:15:50: In der Welt in der ich lebe haben viele die Wahl sich zu entscheiden ob sie das wollen oder nicht, ob Sie ihren Job so strukturieren wollen oder Nicht.

00:16:03: Manche Frauen haben keine Wahl, die brauchen diese Kohle damit es funktioniert.

00:16:07: im Monat ja?

00:16:09: Ah noch mehr ganz andere Geschichte.

00:16:11: Aber Heute Gibt es eine ganz, ganz große Unzufriedenheit in dieser Entscheidung die man für sein Leben trifft und ich frage mich immer woher kommt denn die?

00:16:24: Und dann kommen immer so Sätze wie Ja.

00:16:25: aber das kann ich ja heute als emanzipierte Frau von meinem Mann verlangen dass er sich im Haushalt engagiert.

00:16:34: Verlangen ist aus meiner Sicht an der Stelle.

00:16:37: schon mal das vollkommen falsche Wort Du bist ein Team hundert Prozent der Aufgaben und diese Aufgaben gehören verteilt.

00:16:47: Wenn du jetzt aber deine Arbeitszeit reduzierst, um mehr Zeit für die Kinder zu haben und mehr Zeit fürs Kind unterliegt das erste Fehler aus meiner Sicht heißt nicht dass du sechs Stunden für das Kind da sein musst sondern dass du Zuhause bist um dem kind eine wie sage ich sagen komfortable Umgebung zu schaffen weil ehrlicherweise Auch Kinder, die vollzeit betreut werden, wären hinterher vernünftige Erwachsenen und haben nicht all ihren Schaden.

00:17:20: Und auch überbetreute Kinder werden groß.

00:17:23: Aber dieses Normal an ich habe dann sechs Stunden am Nachmittag Zeit für Kind und die Tätigkeiten, die anfallen.

00:17:31: das verschwindet weil.

00:17:32: man macht hundert Prozent kind und fragt sich dann um fünf warum er nichts geschafft hat.

00:17:39: Diese Frage stellte man sich früher nicht, weil es war normal dass die Kinder im Alltag mitliefen.

00:17:47: Ich glaube da liegt heute wirklich ein Grundverständnis... Du hast keine Kinder und nur Kinder, weil kein Kind braucht hundert Prozent Beaufsichtigung!

00:17:58: Sondern ein Kind braucht das Gefühl, dass du da bist.

00:18:01: ob du aber nebenbei des Umkreis aus deinem Beet zupft und es im Sand kastet.

00:18:04: Du musst nicht in dem Sandkasten sitzen Und das ist, finde ich heute die große Gruß.

00:18:12: Dann kommen die Väter nach der Zeit heim und dann wird ihnen das Kind in den Handel.

00:18:17: Du weißt ja gar nicht wie schlimm er damit auch war!

00:18:19: Und du bist jetzt fürs Kind zuständig.

00:18:21: Ich denke mir immer, habt ihr alle nicht vorher Vollzeit gehabt?

00:18:25: Und wisst es, wie man so noch so am Arbeitsdag kommt und dass man eigentlich meistens Schuhebisselle auf die Kanten gestrichen hat und dass wir vielleicht erst einmal gerne sich zehn Minuten hinsetzt und dann... ...ich weiß auch, dass uns Müttern Wenn wir mittags heimkommen und sofort kochen sollen usw.

00:18:45: Ich sage mal das größte Geschenk, dass man mir gemacht hat seitdem ich früher gar nicht so lingere aber ist meine Kinder erst bis um halbe zu Hause kommen?

00:18:52: Ja Ist danach Mittag kurz oft?

00:18:55: Joa Mein Vormittag ist dadurch wesentlich länger Meine Zeit entspannt.

00:19:00: Also ich sage mich habe halt dann dreißig Minuten ja Aber ich kann von diesen dreizig Minuten halt einmal fünf irgendwie blöd gegen die Wand schauen oder solange die Nudeln kochen mit meiner Taskaffel mich hiesitzen, musste in der Zeit nicht schon fünfhundert andere Sachen machen.

00:19:15: Das Schöne ist doch mein Haushalt, meine Familie entscheide ich doch was das auch ist?

00:19:28: Wir sind jetzt den Punkt stehen geblieben und es ist das Kind da wenn hundert Prozent der Aufgaben zu erledigen sind.

00:19:36: Und diese Hundert Prozent setzen die meisten sinnvollerweise in Relation zum Einkommen.

00:19:45: Das heißt nicht, dass dein Job oder das was du machst weniger wert ist wie dein Mann.

00:19:49: Sondern am Ende des Tages geht es darum wer zahlt den Kredit des Hauses, des Autos oder was auch immer ab.

00:19:55: und das tun halt dann häufig die Einkommen, die sicher jedes Monat ein bisschen höher sind als der, der halt sagt er reduziert.

00:20:03: Noch mal!

00:20:04: Er muss sich ja nicht reduzieren in der heutigen Zeit.

00:20:06: Er kann ja vollgeist weiterarbeiten.

00:20:08: ich unterstelle einfach Es ist gesellschaftlich immer noch Ja, und ich rede jetzt hier für unserem Land eher so ja dann bin ich bloß vormittags weg.

00:20:25: Dann bin ich nachmittag für die Kinder da!

00:20:28: Okay?

00:20:30: Aber noch mal du machst damit auch weniger Familien Einkommen.

00:20:33: also musst Du von diesem hundert Prozent Aufgabenblock in der Zeit einfach auch diese Sachen erledigen, die dann da sind und zwar nicht fünfzig-fünfzig sondern vielleicht halt auch seventy-fünfezwanzig.

00:20:47: Also vielleicht auch mal Sachen machen, die du früher nicht gemacht hast.

00:20:51: Vielleicht hat früher dein Mangewäsche gewaschen und zusammengelegt?

00:20:55: Vielleicht machst du das jetzt in der Zeit!

00:20:58: Nicht weil die Aufgaben von dem Mann oder... Das ist immer das was ich nicht verstehe.

00:21:04: Du hörst in dieser Konstellation die freie Entscheidung Und bist trotzdem mit dieser freien Entscheidung nicht glücklich und jammert ständig dass nicht alle dir helfen Wo ich mir denke du hast einen ganzen Name-Doc Kind, Kinder und kannst Dinge erledigen.

00:21:22: Und es ist was anderes wenn du drei unter fünf jährige hast.

00:21:26: ja aber es gibt jetzt genau die gleiche Problematik weil ich habe drei zwischen sechs und vierzehn und ich komme trotzdem nicht.

00:21:34: also nochmal wenn du ganz ganz kleine kinderst und viele davon dass du da so eher ein Notfallprogramm abspulst Das ist hoffentlich auch jedem klar.

00:21:45: Und wenn es nicht klar ist, dann hast du ehrlicherweise medial gesehen eine ziemlich verbrellte Meinung von der Wahrheit und der Realität und dem Alltag und überhaupt.

00:21:53: Aber es ist auch nicht so dass man mit Kindern nichts mehr schafft!

00:21:56: Ich sage, denn man schafft mit Kindern alles was man schaffen will.

00:22:00: Wenn man eine gute Ausrede haben will das die Sachen nicht zu tun, dann sind Kinder immer eine gute aber nie einer die dich im Leben weiter bringen.

00:22:07: Ganz knallhart Hätte ich ein Buch geschrieben, hätte ich mein Geschäft gegründet?

00:22:14: Hätte das alles geknallt?

00:22:15: Nein!

00:22:17: Das ist alles passiert.

00:22:18: Ich habe alles gesagt, das kriegen wir schon hin und ich kriege den Rest auch irgendwo hin oder ich lasse ihn halt mal für eine gewisse Zeit.

00:22:24: Meinst du dass es irgendjemanden stört ob meine Fenster geputzt sind oder nicht?

00:22:29: tue ich irgendwie im Weh?

00:22:30: erfülle ich irgendein der zehn Gebote damit nicht oder sonst wie nahein Aber meine Kinder hören von mir nicht.

00:22:39: Ja, aber das ging ja nicht wegen euch und never ever!

00:22:45: Und das ist eben die Sache.

00:22:46: du entscheidest dich für Familie?

00:22:48: Du entscheidst dich für Kinder?

00:22:51: Wenn ich das tue dann weiß ich dass diese Arbeit mit den Kindern nicht bezahlt wird.

00:22:56: Respektive, du kriegst ein Rentenpunkt es ist schon mehr wie überhaupt.

00:22:59: Du kannst drei Jahre heimbleiben im Land.

00:23:03: Im Beamtenbereich jahrelang Stellen und Möglichkeiten und alles freikäuten.

00:23:13: Aber du jammerst, weil dein Mann nicht genügend im Haushalt macht?

00:23:18: Also nochmal!

00:23:21: Seid groß, wir sind groß... Und wenn ich ein Kind in die Welt sitze, dann ist meistens auch sehr bewusst.

00:23:30: Und da muss ich mich doch zusammensetzen und muss sagen hey regelt mir das jetzt mit den Aufgaben wer ist für was verantwortlich, wer kümmert sich darum?

00:23:38: Noch mal.

00:23:39: Es ist was ganz anderes, ob du vielleicht ein gesundes Kind hast oder ein Kind das ein bisschen Startschwürdigkeiten hatte.

00:23:46: Ob du ... Was auch immer!

00:23:50: Ja?

00:23:50: Also es gibt einfach doch Situationen die sind herausfordert und wenn ich mich jetzt als Frau heute dafür entscheide ein sehr klassisches Familienmodell zu fahren dann habe ich mich dafür entschieden.

00:24:08: Dann hab' ich mich dazu entschieden weniger zu arbeiten mehr für die Familie zu machen mehr von diesen hundert Prozent vielleicht auch zu übernehmen in der Zeit.

00:24:19: Weil Kinder sind nicht hundeprozent, ja?

00:24:21: Noch mal!

00:24:22: Dein Hund wenn du kaufst hörst du auch nicht aufzubügeln und wenn du dir einen Pferd kaufest dann kochst du dir trotzdem ein Abendessen.

00:24:28: wo ist denn?

00:24:28: nein der Unterschied ist wirklich das gleiche Wenn ich mich für das entscheide dann bringt es Pflichten mit dich zur erledigen habe.

00:24:36: da bin ich also... Das ist genau der Punkt, an dem ich Kopf schüttelnd vor all diesen Dingen stehe.

00:24:50: Ich hui mir denke so die.

00:24:52: der Fakt schaut anders aus wenn beide gleich viel arbeiten also eher drei Stunden sieh dreißig Stund Wenn du dann zwei Kinder hast unter Haus und was auch immer.

00:25:02: Dann können wir darüber reden wieviel Gleichberechtigung herrscht ja Und wer was tut und wie viel einbringt.

00:25:08: aber vielleicht ist das auch nicht vernünftig ausgeschnitten.

00:25:12: Und dann gibt's auch noch Fälle, wo du vielleicht etwas nicht gerne tust und es trotzdem im Familienalltag notwendig wird.

00:25:21: Zu Recht schreiben mir immer wieder Frauen ja, Steffi, du tust dich leicht weil du kochst dir auch gerne!

00:25:26: So mein scheiß Gegenargument.

00:25:29: ich gehe auch nicht gern zum Sport und habe es trotzdem schon ganz viel in meinem Leben ganz viel betrieben.

00:25:34: Auch deshalb ist nicht unbedingt die sportliche Ambition gestiegen aber Die Dinge, die ich dann gemacht habe sind immer leichter geworden.

00:25:43: Also war´s immer noch etwas, wo ich nicht gesagt habe, lass einen Sport machen.

00:25:48: Aber... Ich war nicht mehr so fertig, es hat mich nicht mehr belastet.

00:25:53: Ich hab auch die positiven Seiten durchgemerkt und hab es dann in den Kauf genommen.

00:25:57: Das Gleiche hast du mit ganz vielen Haushaltszeitigkeiten und bei mir immer explizit das Kochen.

00:26:02: Du musst nicht gerne kochen!

00:26:04: Wenn dein Mann Vollzeitberufstätig ist und du die Frau bist, die sich verteilt hat entschieden hat und deine Kinder Mittag nach Hause kommen, dann wirst du kochen müssen Ob du willst oder nicht.

00:26:16: Und wenn du das dann gut organisierst für dich, dann denkst du dir okay ist mit meiner Lieblingsleinschaft aber ich habe zwanzig Gerichte die koche einfach fertig auspasst des Habeengriffes.

00:26:26: Dann kann der Mann trotzdem abends kochen wenn es möglich ist Wenn er so nach Hause kommt Oder er kocht nur am Wochenende was auch immer.

00:26:34: Aber ihr müsst halt mal drüber reden wie das denn so laufen soll.

00:26:37: Vielleicht findest du es auch so abartig, dass dein Mann so erwarmt mit dir hat und sich am Wochenende dann sechs Stunden in die Küche stellt und von mir aus viele Dinge vorkocht.

00:26:47: Damit du halt nur noch das Superlauf gießen musst weil's eine... Das ist nie... Weißt du wie du's organisierst?

00:26:54: Wurscht aber in dem Moment kannst Du nicht aus wenn Du das so schlimm findest dieses Kochen Dann gibt's nur die Möglichkeit Deine Kinder über Mittag im Bedrohung zu geben.

00:27:01: Auch diese Möglichkeit gibt es heute.

00:27:04: Also nochmal wo ist denn der...?

00:27:07: Noch mal, wir Frauen haben die Möglichkeiten heute.

00:27:12: Sie zu nutzen!

00:27:13: Ob du das dann willst oder nicht?

00:27:15: Aber dann jammert nicht.

00:27:16: wenn du es tust weil du dich dafür entschieden hast dass du nicht willst dass deine Kinder mittags woanders sein müssen Dann kannst du nicht jeden Tag jammern und sagen Möwe Birgur!

00:27:25: Nein!

00:27:26: Entschieden klappe harten erledigen.

00:27:30: Und nochmal Du hast dich dazu entschieden.

00:27:32: Es hat nichts mit Emanzipation zu tun.

00:27:34: Dein Mann ist es nicht möglich mittags zu kochen also wirst du's tun müssen.

00:27:39: Ich habe mich dafür entschieden es so zu tun, dass ich meine Kinder nicht... Also es gab Zeiten wo meine Kinder mittags über in die Betreuung waren.

00:27:47: Es gab Tage wo sie's nicht war.

00:27:49: Das war halt dem geschuldet wie sich das alles mit Arbeit und allen Betreuungsoptionen einfach arrangieren lässt.

00:27:58: Obwohl ich Zuhause bin gingen meine Grundschulkinder alle in Mittagsbetreuung bis drei Uhr.

00:28:03: Warum?

00:28:04: Ja, weil die das auch gern tun.

00:28:06: Weil es kein... Ah!

00:28:07: Da muss ich in die Mittagsbetreuung?

00:28:09: Nein, das war einfach ganz normal.

00:28:11: Die gehen da total gerne hin selbst wenn sie nicht gehen müssen und du freckst sie dann.

00:28:15: Und es gibt Kinder, die das halt nicht so gern wollen und die müssen vielleicht trotzdem, weil ihr Mama vielleicht alleinerziehend ist und es halt einfach nicht anders geht.

00:28:25: Noch mal diese Überlegungen überhaupt ob ich das mache oder nicht Es doch alleine heute schon der größte Luxus und der größte Luxus als Frau, weil wie viele Frauen haben diese Entscheidungsfreiheit nicht?

00:28:38: Emanzipation scheiß hin oder her.

00:28:41: Und auch eine emanzipierte Frau mit einem geilen Führungssjob hat Haushalt!

00:28:48: Die muss auch kochen, Wäsche waschen, einkaufen ihre Fenster putzen Dreckel.

00:28:52: vielleicht kann sich die eine Putzfrau leisten wenn sie eine findet also eine Haushaltshilfe Anfallenden Reinigungstätigkeiten übernimmt, weiß ich nicht wie man das schön formulieren kann.

00:29:02: Aber einfach jemand der jede Woche den Arsch rettet, sagen wir es einfach mehr so?

00:29:09: Dann macht die das doch trotzdem!

00:29:13: Ich war mal sehr irritiert tatsächlich irritiert weil ich jetzt gedacht habe dass man vielleicht in der Liga nicht mehr macht.

00:29:18: aber Judith Williams sagt vielleicht jedem hier was also Hölle der Löbe.

00:29:22: mich will keine Werbung machen.

00:29:23: dafür ist eine Frau wo ich sage Die hat viel in ihrem Leben erreicht auf das sie stolz sein darf.

00:29:32: Und dann stand sie da in der Story und hat die Händen von ihrem Mann gebügelt.

00:29:38: Findet den Fehler?

00:29:39: Sie hatte scheinbar kein Problem damit, sie hat irgendwie erzählt ja, sie bügelt nur die Hände weil sie fliegt jetzt an den Urlaub.

00:29:44: vielleicht bügelt sich auch nur zweimal im Jahr die Hälften, weil sonst die Haushälterin büglt und könnte immer sagen aber ihr Mann muss die Hähnten bügeln.

00:29:52: Sie hat gesagt ich kann Hähnbügel ich mach du kümmerst dich das so lange was anderes vielleicht.

00:29:56: also weißt du am Ende des Tages Wenn jemand sagt, ich mache das oder ich nehme die Aufgabe und in allen anderen Fällen wo du eine Diskrepanz und eine fehlende Unterstützung hast also auch das Gefühl Frage ich dich heute ganz konkret Habt ihr euch schon mal hingesetzt?

00:30:23: Und die Aufgaben sauber verteilt.

00:30:27: Und vielleicht auch geklärt warum sie so anstrengend sind Warum Sie so überbürgen sind dass Du Dich in deinem Alltag so miserabel fühlst.

00:30:41: Weil ich glaube wir für vergessen einfach eins, dass wir auch ohne Kinder, ohne Partner, ohne sonstige Verpflichtung im Leben Haushalt hätten der zu tun ist.

00:30:55: und wir vergessen auch das wir uns nicht mit den als wir zwanzig waren sondern mit jedem Lebensjahrzehnt.

00:31:04: mit allen fünf Jahren Ist dein Energielevel geringer?

00:31:11: Du hast vielleicht früher auch zehn Stunden gearbeitet und konntest da noch zum Sport usw.

00:31:16: Mit vierzig, denkst du dir nach zehn Stunden?

00:31:18: die Glaube ist laut.

00:31:19: für heute!

00:31:19: Bin froh bin ich mit dem Hund nur runden Geco oder wenn ich mich nur aufrafen kann vielleicht keine Ahnung am Kopf wäscht zu bümmeln oder was immer.

00:31:27: aber ich denke mir immer haben wir das euch vergesst?

00:31:32: Haben wir das alle

00:31:33: vergessen?!

00:31:36: Und... Ich weiß es nicht, ich kann nur von mir reden.

00:31:44: Ich habe mich selber bewusst.

00:31:49: Vielleicht nicht im... Also mein Mann, wie sagt das immer?

00:31:54: Muss ich richtig formulieren!

00:31:57: Ich bin hergegangen und hab ja immer zu meinem Mann gesagt als wir Kinder groß waren.

00:32:01: Wenn wir Kinder haben dann wünsche ich mir zehn Jahre arbeitsfreie Zeit.

00:32:05: Ich wollte wenn du willst Vollzeithausfraße.

00:32:09: In meiner Vorstellung war es mein Ideal, ich hatte zu dem Zeitpunkt einen guten Job.

00:32:14: Ich hätte befördert werden sollen, ich hätte Führungskraft werden können... ...ich habe studiert und ich hatte alles!

00:32:21: Und hab gesagt, wie will das?

00:32:24: Mir war klar, dass ich drei Kinder will.

00:32:26: Das wusste ich schon vorher mit achtzehn.

00:32:28: Also mir gedacht okay gut, da sind es alle so aus dem Kröpsten raus und dann, dass sich mich mit Kind eins selbstständig mache.

00:32:38: Das war nicht auf meinem Plan.

00:32:40: dass ich in der Zeit wahrscheinlich mehr gearbeitet habe und weniger Mutterschutz hatte, und mehr funktioniert hab ich äußer.

00:32:48: Ich denk mir im Nachhinein... ...ich glaube es war gut für alle!

00:32:51: Es glaub' es war Gut Für Alle!

00:32:55: Ich glaube am Ende des Tages hat das mich zu dem Menschen gemacht den ich heute bin, der sich immer noch viel im Haushalt um diese klassischen Dinge kümmert.

00:33:09: aber nochmal mein Mann obwohl er wahnsinnig viel arbeitet ist nicht unhältig.

00:33:15: Der kümmert sich um Dinge, wo ich froh bin dass ich den Finger net dafür heben muss ja und zwar nett das ich ihm das anschaffen muss sondern er macht es einfach selber.

00:33:26: nochmal vielleicht habe ich einfach riesiges Glück mit meinem Mann dass er Arbeit zieht aber er sieht meine Arbeit nicht!

00:33:36: Das ist nicht seine Verantwortung.

00:33:38: nochmal Es ist klar getrennt wer kocht und einkauft, es ist klar Getrennt Wer die Strom, die Versicherung, die Urlaubs- und die Dingsgeschichten macht.

00:33:47: Dann gibt's Themen wo wir uns gemeinsam drüber unterhalten Und ausmachen wer sich heut drum kümmert.

00:33:52: Geschenke für Familie geschenke Für Kinder.

00:33:57: Soll man das oder das kaufen?

00:33:59: Ja Aber da kümmern sich dann nicht zwei drum Sondern wird entweder pro Kind getrenned Oder was auch immer.

00:34:06: Und die Kinder is so.

00:34:09: Es ist klar, wenn jemand zwölf Stunden am Tag nicht daheim ist dass er viele Dinge die mit den Kindern anfallen net erledigen wird.

00:34:15: Er wird nicht zum Kinderarzt gehen.

00:34:17: man muss sich extra frei nehmen dafür und andere Dinge nicht tun.

00:34:21: Und es ist auch keine Frage ob mein Mann kocht weil dann essen wir um zwanzig oder dreißig oder so.

00:34:29: So kann ich sagen wir essen um neunzehn Uhr habe ich vielleicht trotzdem selber bis um achtzehn uhr gearbeitet ja ganz häufig sogar.

00:34:39: aber noch mal Mein Part?

00:34:42: Ich bin verantwortlich.

00:34:43: Und wenn es mir nicht ausgeht zu kochen oder, wenn ich sage das wird knapp dann muss ich es organisieren!

00:34:48: Ich kann nett schreien!

00:34:51: Bin so überfordert zur Zeit und keiner hilft mir.

00:34:54: noch mal da muss sich klar sagen du nächste Woche ist beschissen.

00:34:58: Oder ich habe jetzt Kinder von denen ich auch einfach mal sagen kann Wenn ich denen... Wenn ich sage, ihr müsst euch da und da selber oder müsst halt einfach einmal halt den Toaster bedienen.

00:35:08: Und euch von drei Bananen ernähren?

00:35:11: Dann geht keiner um.

00:35:12: Aber es liegt in meiner Verantwortung die Dinge zu tun.

00:35:14: Es liegt nicht in meiner Verantwortung sie jeden Tag selber zu tun aber ich muss sie organisieren weil das ist mein Verantwortungsbereich.

00:35:22: Mein Mann hat zum Beispiel zu mir gesagt irgendwann mal total schön sagte Ich fahr dir am Samstag in zehn Geschäfte und kaufe dir irgendwelche Sonderlocken!

00:35:31: Aber bitte lass mich kein Wochenengauf machen.

00:35:34: den überfordern diese Wegen, die ich da vollpocke.

00:35:37: Und wenn du mal so irgendwas auf solche Miete zu empfeistet, dass der Wagen jede Woche voll ist Das findet er nicht toll.

00:35:45: Trotzdem hat er in ganz vielen Zeiten schon einen Wocheneinkauf erledigt.

00:35:49: nur das ist sehr spannend.

00:35:52: Da muss ich ihm ja einen Zettel schreiben und Wenn man nur diesen zettel einkauft dann ist ja nur des drauf was wirklich aus ist oder wo ich sagt es brauche Ich wenn ich einkaufen gehe Dann kaufe ich ja ganz viele Dinge, wo ich mir denke oh der SEMF die Marke, die mögen wir gerne ins Angebot.

00:36:08: Nimm's Dreithub mit ihr weiß ich ja gar nicht in einem Geschäft das da ein Aufsteller gibt wohl im Angebot also steht es da gar nicht drauf.

00:36:16: Wißt du dann ist das eher kompakt und dann kann man das erledigen oder?

00:36:20: Ich habe so einen wunderbaren Mann der auch dann irgendwann sagt Ja Es war dann als ich schwanger war oder so sagen soll ich dir Keine Ahnung.

00:36:30: schreibt mir die ganzen schweren Sachen auf eine Liste.

00:36:33: Ich kaufe das ein, ich trage es dahin wo's ist.

00:36:35: mach mal bisschen Vorrat damit du das nicht schleppen musst.

00:36:39: Wie cool oder?

00:36:39: Also ich mein und wenn ich das Gefühl hätte dass sich als schwangere Frau Die Milchpackungen immer schleppen will Dann hätte ich sie entweder gekauft und im Auto liegen lassen Und hat gesagt du Es wäre total nett wenn du mir hilfst.

00:36:52: Oder aber ich hatte gesagt du ich komme immer und dann kommt man halt auf die Idee auch zu teilen Wenn die Sachen halt nicht klar geklärt sind, wer sich für was verantwortlich fühlen darf, schrägstrich muss.

00:37:07: Das ist gleiche wie im Job!

00:37:10: Wenn der Chef zu zwei Menschen geht und sagt ja rauf zeig auf, wer was macht, das läuft scheiße.

00:37:17: Das funktioniert in den meisten Fällen nicht.

00:37:21: Aufgabe A mit Stelle A und Aufgabe B, mit Stelle B. Und dann gibt es vielleicht halt so zwei drei Themen wo sie sich im Urlaub ein bisschen vertreten können.

00:37:29: Natürlich gibt's auch Abteilungen, so werde ich ganz viele das Gleiche tun.

00:37:35: aber in ganz vielen Sachen wo es größer wird macht ja jemand a bis f von der anderen mach g bis l und den nächsten bist verstehst du was?

00:37:45: Ich meine ist ja trotzdem kein Profi an a bisf sondern er ist halt vom G bis L ziemlich gut.

00:37:51: und dieses Und wenn das halt net zauber geklärt ist, wie es läuft.

00:37:57: Und nochmal!

00:37:58: Wir haben eine Familien-Situation die halt einer arbeitet wahnsinnig viel außer Haus auf Geschäftsreise ist viele Abende einfach nett da.

00:38:11: und dann gibt's ja natürlich Familien wo Väter vielleicht um siebzehn Uhr nach Hause kommen oder alle die ganze Familie um sieben Uhr nachhause kommt.

00:38:19: Ja und dann sind halt Nummer hundertprozentige Aufgaben gleich zu verteilen.

00:38:28: Und wenn sich da jemand aktiv, aber nochmal das heißt nicht unbedingt dass ein Mann der kann kochen gern und wenn es dem besser passt, aber wenn er mir das nicht gerne macht du auch nicht gern dann kennst euch nur abwechseln.

00:38:47: Aber am Ende des Tages Es gibt so viel Arbeit, wenn man zusammen wohnt.

00:38:52: Wenn man Wohneigentum hat oder das heißt nur zur Miete, wenn du heute am Land Familien hast... Also ich würde jetzt mal sagen, fünfundinzig Prozent wohnen fast schon im Haus oder ähnlich oder in einer Gartenwohnung.

00:39:05: also wer hat denn das?

00:39:07: Dass er nur heim kommt mit drei Kindern in eine Wohnung hier heraßen bei uns, ja?

00:39:14: Und dann sich nur um die To-do's in einer Wohnung kümmern muss.

00:39:17: Also kein Garten, vielleicht nicht mehr ein Auto.

00:39:21: Okay... Streitet ihr immer noch was es zu tun gibt und wer den Müll grad runter drinnen muss?

00:39:28: Ich weiss das nicht!

00:39:28: Den Steuerscheid fort haust du ja und wenn der nächste runter geht nimmst du mit.

00:39:33: Geht da dran vorbei kannst du sagen hey bist schon groß schaffst du.

00:39:37: Aber so und jetzt sagt mir bitte wo das ein Emanzipationsthema ist.

00:39:47: Und weswegen immer, darf die Männer helfen nicht?

00:39:51: Also am Ende des Tages musst du jede Frau mit jedem Partner den sie hat klar auskarteln wer sich um was kümmert, wer für etwas verantwortlich ist.

00:40:05: und wenn ich als Frau das Gefühl habe dass gerade irgendwas zu match wird dann muss ich Da muss ich hergehen.

00:40:15: Ich muss sagen, du?

00:40:18: Die Woche ist scheiße!

00:40:21: Könnst Du das und es für mich mitmachen?

00:40:23: Und dann kommt der Song... Also ich meine jetzt gibt's Sachen da konntest nicht aus die Kinderappäude oder so.

00:40:28: ja Ja aber ob jetzt in der Wucht den Fenster budst weil das in einem Plan steht oder nie Das wird kein glücklicher Macher.

00:40:36: Dann passieren vielleicht manche Dinge auch einfach nicht Und das ist halt der Poket.

00:40:48: Ich muss meine Sachen halt irgendwann erledigen Und nicht mein Leben, der Job und was auch immer alles in Schuld.

00:40:54: Sondern ich habe mir das doch ausgesucht!

00:40:58: Ich frage mich immer... Ich habe Ja zu meinem Leben gesagt, ich habe ja zu meinen Kindern gesagt.

00:41:05: Ich habe ja dazu gesagt dass mein Mann beruflich eine in Anführungsstrichen vielleicht steile Karriere hinlegt und ich vielleicht für mich festgestellt hab... Nee, das ist jetzt... Ja, aber du bist ja dann zu Hause und es ist alles einfacher?

00:41:26: Ja.

00:41:27: Weiß ich nicht ob das immer für alle in meiner Familie einfacher ist wenn ich am Wochenende arbeite nicht da bin.

00:41:36: vier Stunden sechs Stunden acht Stunden mich am Wochenendexpert habe mein Buch zum Schreiben was ich nicht.

00:41:46: Da hätte mein Mann mir ja auch Vorwerfer kennen.

00:41:48: Du kümmerst dich nicht um deine Verantwortlichkeiten Nein!

00:41:52: Also Das Schönste war, dass es einfach mitgetragen hat.

00:41:57: Und trotzdem habe ich in der Zeit das was zu tun war notwendigerweise im Haushalt nett erwartet, dass das meinen Mann macht.

00:42:06: Noch mal!

00:42:06: Das Buch wollte ich schreiben.

00:42:09: Also ist meine Geschichte... Wenn ich jetzt sage mein persönliches Hobby Nein dafür ist zu viel Geld was da reinstickt ja?

00:42:24: Es tut mir wirklich leid.

00:42:26: und Wenn mich jemand gerne als altmodisch bezeichnen möchte, weil ich mich so entschieden habe.

00:42:32: Dann sag' ich dir einfach Ja Ich hab mich entschieden.

00:42:36: Wir führen altmodische Strukturen mit doch sehr modernen Ansichtsweisen und auch Verhalten usw.

00:42:48: Ich fahr gut mit meinem Leben!

00:42:50: Ich finde das nicht irgendwie dass mich das übermandt.

00:42:53: Ich bin glücklich mit dem und ich komme auch mit all meinen Tätigkeiten zurecht, und zwar egal wie alt die Kinder waren.

00:43:01: Ich habe davon immerhin drei Stück!

00:43:04: Ich hab meine Arbeit mit den Kindern erledigt – immer!

00:43:07: War ich fertig an manchen Tagen?

00:43:10: Ja!

00:43:11: Habe ich gewusst wenn du viele kleine Kinder hast, wirst du ein Tag lange?

00:43:14: Ja?!

00:43:15: Aber nochmal das ist ganz normal!

00:43:19: Und wenn du heute Mitte vierzig bist Vollzeit berufstätig bist und von einem zehn- stunden Arbeitstag nach Hause kommst, dann wirst du auch nicht unbedingt Bäume ausreißen.

00:43:30: Du wirst dir denken, poch schön ich setze mich jetzt erst mal hin schau ein bisschen blöd vielleicht muss ich erst mit Fernseh schauen damit der Kopf irgendwie und da meine mir was zum essen Und dann vielleicht doch immer oder ich geh ins Bett?

00:43:42: Vielleicht schon für eine paar Yoga Übungen nochmal!

00:43:49: Das ist das was ich in dieser ganzen Diskussion net verstehe.

00:43:56: Wollten die dann alle keine Kinder, dass das so schlimm ist?

00:44:00: Oder wollten die Kinder?

00:44:03: und haben sie dann gedacht... Die Männer wären dann automatisch zur Hausfrau.

00:44:07: Weil Sie haben jetzt ja die Kinder!

00:44:10: Ich weiß es nicht.

00:44:11: Und ich weiß auch nicht wo mein Fehler in der Geschichte ist.

00:44:14: Noch mal.. Ich habe das volle Paket an Tätigkeiten.

00:44:22: Ich habe mich mit meinem Mann dafür entschieden, es so zu tun und die Verantwortlichkeiten so aufzuteilen.

00:44:30: Ich habe auch an einem Nachmittag, an dem ich nicht arbeite, net frei.

00:44:35: Sondern ich habe Garten-, Kindervordienste- Ärztetermine... Was halt alles so in diesem scheiß Alltag anfällt manchmal?

00:44:45: Und es gibt halt manchmal auch total toll die Möglichkeit eben weil du zu Hause bist und sagst heute schönes Wetter!

00:44:53: Heute machen wir nett was ich von heute vor mir entspüren würde.

00:44:56: Hey, was ist denn das für ein Luxus?

00:44:58: Einfach zu sagen ich mache meine Arbeit irgendwann anders später.

00:45:01: Ich lasse es aus.

00:45:02: Ich putze das Bad drei Tage später als ich mein... Das ist doch im Grunde genommen luxuriös ohne Ende und... ...das ist deine Arbeit!

00:45:15: Du kannst sie dir selber anschaffen.

00:45:18: Sie wird kein anderer in der Zwischenzeit machen.

00:45:21: Man kann's auch nicht warten, dass du so lange lingelst besonder bist.

00:45:24: Das ist deinearbeit.

00:45:25: Und wenn du für Rasenmähen zuständig wärst, bei deinem Mann fürs Kochenzustellen liest dann musst du dich um den Rasen kümmern.

00:45:32: Und du musst büßen, wenn du vier Tage zu spät mäßt und musst dann den Korb fünf mal ausleeren.

00:45:38: oder die denken scheiße Schlutrian geht nicht!

00:45:44: Also... Und ist Kindererziehung mehr wert und eine schwierige Tätiglichkeit, wie wenn jetzt dein Mann Sanitäter ist und gerade ein Leben rettet?

00:45:53: Willst du diese Diskussion wirklich aufmachen was anstrengender ist oder was nervtötender ist.

00:46:00: Oder sonstwie?

00:46:01: ich glaube das ist halt einfach so.

00:46:05: Diese Zeit bringt gewisse Dinge mit und bringt auch vielleicht eine gewisse Einschränkung deines Lebens.

00:46:11: Wobei ich noch mal nicht sagen kann, dass ich irgendwas wegen der Kinder nie getan habe oder nicht getan hab oder die Möglichkeit nicht hatte.

00:46:17: Ich habe es möglich gemacht Und auch mein Mann macht sich die Dinge möglich.

00:46:24: Aber das erfordert halt ein bisschen Abstimmung und vielleicht ist es auch mein Ungleichgewicht Dass jemand gern häufiger weg will als jemand anderer.

00:46:36: dann ist es wie in jeder Partnerschaft, da musst du halt damit auch ein Kompromiss finden.

00:46:44: Und deshalb geht's mir nicht darum irgendwie zurück zu alten Zeiten zu wollen oder dafür zu animieren.

00:46:54: ich kann nur sagen Ich tue viele Dinge in einer Selbstverständlichkeit weil ich sie als meine Aufgabe angenommen habe In meinem Fall eben auch das Kochen und stelle fest, dass es für mich und meine Familie unheimlich gut funktioniert.

00:47:14: Und ich damit gewinne!

00:47:21: Das lassen wir jetzt einfach so in den Raum stehen und vielleicht animiert es dich mal gute Gespräche zu führen.

00:47:28: dafür solltest du vorher gut kochen weil dann geht das leichter.

00:47:31: in diesem Sinne eine wunderschöne Woche.

00:47:33: lass es dir gut gehen bis zum nächsten Mal.

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