Warum dir saisonal Leben, Entspannung bringt!
Shownotes
Willkommen zum Podcast von Steffi Gericke!
Machen kommt von Tun. Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion, für Bodenständigkeit statt Social-Media-Schein.
In dieser Folge möchte ich dich mitnehmen auf eine Gedankenreise, warum es sich für dich lohnen könnte, stärker im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben. Warum dieses immer als "Erste" dabei sein, deine bewusste persönliche Entscheidung sein darf, vielleicht es aber dein Gefühl von "getrieben sein" verstärkt. Ein Plädoyer für mehr jahreszeitliches Bewusstsein, für ein geerdetes Leben. Für beide Beine auf dem Boden.
Den wunderbaren Blogbeitrag zu Maria Lichtmess und wunderbaren Gedanken von Anette findest du hier: [https://anettesjardin.com/2026/02/01/maria-lichtmess-woherwohin-und-ein-pdf-zum-ausdrucken/ ]
Annette auf Instagram: Linkbeschreibung
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Liebe Grüße Steffi
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00:00:02: Ein herzliches Willkommen zu einer weiteren Folge zum Podcast machen, komm von tun.
00:00:08: Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion für Bodenständigkeit, statt Social Mediaschein.
00:00:15: Kein Jammern, sondern alltagstaugliche Lösungen, warum täglich kochen oft meine Antwort ist und wie man gelassen bleibt im medialen Wahnsinn dieser Zeit.
00:00:26: Für Frauen, die alles andere sind wie Sex in the City, die aus der Kleinstadt, Vorstadt oder vom Dorf kommen, die Verantwortung tragen für sich, für ihre Familie, für Haushof oder Unternehmen, die in ihrem Alltag leben und ihren eigenen Weg gehen.
00:00:43: Ehrlich, humorvoll und mit beiden Füßen fest im Leben.
00:00:48: Ein herzliches Willkommen zu einer weiteren Folge, die aktuell noch keinen Titel hat.
00:00:54: Aber es wird um ein Gedankenspiel heute gehen, in dem ich Eine Theorie auf Stelle, warum das Leben in der Jahreszeit und mit den Saisonen dich durchaus erdet und dir eine gewisse Ruhe schenkt.
00:01:12: Und ich häufig sehe, dass wir uns selber überholen.
00:01:17: Der Anlass ist natürlich jetzt Weihnachten und wer räumt wann seinen Weihnachtsschmuck weg.
00:01:22: Aber ich möchte auch gleich am Anfang vorne weg schicken, mir persönlich.
00:01:27: muss und darf es vollkommen egal sein, wann du wie, wie viel dekorierst und wann du es wieder in die Schachtel packst.
00:01:35: Aber ich möchte, weil es mich seit vielen Jahren umtreibt, mit dir eine kleine Reise durch dieses Jahr gehen, das an der einen oder anderen Stelle vielleicht einen christlichen Bezug hat.
00:01:49: Denn viele Traditionen und auch große Feste, die wir feiern, haben natürlich einfach einen christlichen Ursprung.
00:01:54: Also ich würde sagen, dass auch Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, nach wie vor Weihnachten feiern oder Ostern.
00:02:00: Und in dem Kontext bitte ich das auch zu verstehen.
00:02:06: Dieses Thema ist für den ein oder anderen auch nicht neu.
00:02:09: Wenn du mich schon ein paar Jahre kennst, wenn du vielleicht auch schon ein paar Jahre in meine Newsletter liest, dann weißt du, dass ich dafür plädiere.
00:02:17: dass quasi nach diesen Weihnachten nicht gleich die Höhe sind, die Tulpe und die Frühlingsdeko kommen, sondern erst mal sowas wie Ruhe und Stille eintritt.
00:02:27: Denn ich glaube, dass es uns gut tut.
00:02:31: Und wenn wir uns die Natur anschauen, die Natur uns ja, dass gerade auch nicht alles schenkt, sondern die meisten von uns haben gerade draußen Wind, Eis und Schnee, dazwischen auch immer wieder schöne Sonne, zumindest hier im südlichen Bayern.
00:02:46: Und es ist eine Zeit und das finde ich heute so so wunderbar, dass sich Just in diesem Tag heute von einer Kollegin auf Instagram einen sehr coolen Impulse dazu bekommen hat, die auch einen sehr coolen Blogartikel dazu geschrieben hat und den verlinke ich dir auch unten in den Shownutz, weil ich es wirklich bezeichnen finde für das, was ich selber empfinde.
00:03:12: Und es ist Annette.
00:03:14: Annette lebt wirklich sehr In der Saison lässt alles wachsen und ist nicht quasi so am ersten Advent parat, sondern hat ein ganz eigenes Konzept, das in der heutigen Zeit tatsächlich ein bisschen entrückt wirkt.
00:03:31: Aber ich meine es absolut positiv.
00:03:33: Ich bewundere, dass unendlich sie ist.
00:03:36: seit vielen, vielen Jahren in dieser Materie da drin und macht es mit einer großen Liebe.
00:03:41: Deshalb eine Herzensempfehlung an der Stelle und schau dir den Blogartikel und was die Annette dazu sich gedacht hat.
00:03:47: Bitte unbedingt an willkommen, aber noch mal später drauf.
00:03:51: Warum beginnt dieses Thema immer wieder für mich oder diese Gedanken?
00:03:56: Man muss es wieder ein bisschen trennen.
00:03:57: Du kennst es seit Folge eins, dass wenn ich über den medialen Wahnsinn berichte, indem ich mich halt einfach auch täglich bewege.
00:04:06: Das Grund meines Toons mit Instagram und vielen anderen Social Media Plattformen, da muss man unterscheiden zwischen den Mädels, die sozusagen die jetzt schon die Frühlingsideen präsentieren, damit du weißt, was du an Ostern tun wirst.
00:04:20: Und zum anderen aber auch ganz viele, wenn ich jetzt sage, normale Frauen sind alles normale Frauen, der falsch verstehen, sondern die, die es vielleicht einfach so aus privaten Spaß machen.
00:04:33: Und dann gibt es auch noch diejenigen, die sich dann so stammtisch mäßig unterhalten und sagen, wir werden dieses Jahr der erste Seite ein Grissbäume rausschmeißen und dann gleich die Höhe zünden in die Kamera hält und so weiter.
00:04:47: Ja, so sind wir halt mal in dieser Branche.
00:04:49: Wir machen das ein bisschen und es ist tatsächlich so, du kannst die Uhr danach stellen, dass später ist es am achtundzwanzigsten, die gezeigt wird, wie die ersten Grissbäume fallen und rausfliegen und dann sofort gleich das mit Tulpen gekrönt wird.
00:05:05: Noch mal, das Das darf mich überhaupt nicht jucken.
00:05:11: Aber es macht etwas mit uns als Gesellschaft.
00:05:14: Denn ich habe das schon mal erklärt.
00:05:16: Diese Mädels, die dann so nett wie die Freundinnen um die Ecke kommen, machen das.
00:05:19: Und dann fühlt sich natürlich eine ganze Herde getriebenes auch so zu machen.
00:05:23: Oder fühlt sich schon wieder falsch, weil sie es gerne anders hätte.
00:05:27: Noch mal, egal was ich heute erwähne und in welche Richtung ich es erwähne, für mich sind das heute Gedankenspiele, Gedanken, die ich habe, die ich heute einfach gerne mit dir teilen möchte, die ich nicht bewerte, sondern das ist so ein bisschen für die gedacht, die es vielleicht gerne ein bisschen langsamer hätten, die sich vielleicht denken, bin ich im falschen Film, ich habe überhaupt nicht das Bedürfnis am ersten Advent mit allen fertig sein.
00:05:52: Für mich heißt es Adventszeit und ich mache jede Woche ein bisschen was.
00:05:57: Annette, von der ich gerade erzählt habe, ist so jemand, der sagt, es darf wachsen.
00:06:02: Und ich möchte dir auch ein paar Beispiele geben, warum dieses es darf wachsen und mehr werden, tatsächlich etwas ist, was du wahrscheinlich in deinem Leben auch schon mehrfach praktiziert hast oder miterleben durftest und was es tatsächlich mit dir gemacht hat.
00:06:23: Ich habe diese Woche entweihnachtet und ich habe dieses Wort einfach gewählt, weil es mir in den Sinn kam, weil es natürlich auch schon mal sicher irgendwo gefallen ist.
00:06:34: Das war tatsächlich früher wie sonst.
00:06:36: Also und jetzt sind wir bei einem Fest, das tatsächlich eher im süddeutschen Raum bekannt ist, aber wir hier im Süden von Deutschland weiß ich nicht in Österreich, vielleicht mag es mir jemand schreiben, der ist dieser Ecke oder der ist der Schwarz.
00:06:50: Am zweiten, also am zweiten Februar wird Lichtmess gefeiert.
00:06:55: In der aktuellen Generation, würde ich sagen, ist das kein riesiger Feiertag oder so weiter, aber wenn wir ein paar Jahrzehnte zurückschreiben, dann hat dieses Fest oder dieses Schwellenfest durchaus eine ganz signifikante Bedeutung und das ist halt sehr viel mit Brauchtum und auch mit so Ritualen einfach verbunden.
00:07:19: Also, normalerweise, wie gesagt, würde alles bis zum zweiten, zweiten stehen.
00:07:24: Danke an alle, die mich darauf hingewiesen haben, dass es nicht der erste, zweite ist.
00:07:27: Also so, ich war halt einfach auf Sonntag, aber es ist ein Montag in diesem Jahr, wie schön.
00:07:33: Dieses Marie-Licht-Fest ist ein Schwellenfest und in der Kirchenliturgie während dort Kerzengewalt, Marie Lichtmess, also es wären einfach Kerzengewalt, teilweise für das ganze Jahr als geplichte Prozession.
00:07:50: Im Brauchtum und das, was wir quasi so in diesem Landstrich zelebriert haben, wahrscheinlich unsere Großeltern und Eltern noch mehr, wie wir jetzt sind, ist es so, dass man den Grissbaum und das Weihnachtszeug vor allem die Grippe bis zu diesem Zeitpunkt stehen lässt.
00:08:04: Und dann erst ist Weihnachten vorbei, denn dieser zweite Zweite ist genau vierzig Tage nach Weihnachten.
00:08:11: In dem zugefrage ich mich tatsächlich, was die vierzig im liturgischen Rahmen auf sich hat, denn wir machen auch vierzig Tage Fastenzeit.
00:08:17: Also scheinbar ist es eine gute Zeitspanne, sich mit etwas zu beschäftigen.
00:08:23: Also wir haben dieses Fest, dass das Ende der Weihnachtszeit sozusagen einläutet.
00:08:31: Also dann Schluss.
00:08:34: Und ob man das jetzt noch länger stehen lassen will oder nicht, ob man seine Lichterketten und Lichterhäuser und ob du noch Winterdeko in dem Wald ist, vollkommen egal.
00:08:43: Also es geht tatsächlich, wenn ich über so was spreche, dann meine ich Grissbaum, Grippe, Dinge, die Engelchen vielleicht so, die so klassisch weihnachtlich sind.
00:08:53: Ja, was dazwischen dann Winterdeko in heutigen Zeiten ist, so wie es dir gefällt und so wie du es richtig hältst.
00:09:00: Und es ist halt eben der Eindruck, Das ist in der heutigen Zeit spätestens am sechsten, ersten vorbei ist.
00:09:07: Jetzt ist es tatsächlich so, dass ich glaube der Norden auch noch ein bisschen anders tickt wie der Süden, auch ohne Wertung.
00:09:16: Vielleicht ist es aber auch nur eine Wahrnehmung.
00:09:19: Vielleicht möchte auch hier jemand mir kundtun, was er denn so für seinen Landstrich als gegeben sieht.
00:09:26: Also auf jeden Fall hier im Süden, zweiter, zweiter und wer es zuvor macht.
00:09:32: Der hat jetzt keinen Stempel, aber ich glaube, es trennt sich an der Stelle tatsächlich so ein bisschen.
00:09:38: die Verfechter, die diesen Maria Lichtmesstermin nehmen und die anderen, die sagen, fliegt heute raus, wenn ich will.
00:09:44: Wir haben auch festgestellt, dass die Entsorgung des Grissbaums tatsächlich oft durch Aktionen von freiwilligen Feuerwehren und Pfadfinder und ähnliches zusammenhängt, die halt dann einfach zwischen sechsten und sehnten hierher kommen.
00:09:56: und die Dinger wieder abholen.
00:09:57: Und ich sage es dir ganz ehrlich, wenn ich mir überlege, was ich für einen Saustall beim Abbau meines Grissbaums hatte, dann kann ich dem natürlich durchaus Respekt zollen, dass man das Ding am Stück und ohne tausend Nadeln aus dem Haus oder der Wohnung wieder raus haben will.
00:10:16: Noch mal, es geht gar nicht darum, ob der eine Tag oder der andere Tag richtiger oder besser ist.
00:10:24: Damit endet es eigentlich, ja?
00:10:26: Und wenn du es noch länger stehen lassen willst, dann bitte.
00:10:29: Es fängt ja eigentlich aus meiner Sicht das Problem fängt viel früher an und hat nichts mit dem zweiten, zweiten zu tun, sondern wir stehen ja teilweise ab Mitte November parat für den Advent.
00:10:43: Also spätestens Ende November pünktlich zum ersten Advent ist dann alles fertig, alles dekoriert, alles steht, am besten auch noch alle Plätzchen gebacken.
00:10:54: Und dann darf sie kommen in die Adventszeit.
00:10:55: Und dann ist die Adventszeit ja so besinnlich und beschaulich und da ist ja dann auch total entspannt und ruhig.
00:11:01: Schön, dass nicht alle sehen, wie ich gerade mein Gesicht ein bisschen verziehe, denn bei den Wenigsten ist es beschaulich und ruhig in der Adventszeit.
00:11:11: Auch hier, ich kann verstehen, wenn du es so organisierst, aber dieses Warten auf Skrisskind nimmt man sich damit ein bisschen.
00:11:21: Denn... Da ist dann alles parat zum ersten und ab dem ersten wartest du.
00:11:26: Aber ohne Aktion, ohne Tun, ohne... Und ein Adventsmarktbismuch ist jetzt nicht unbedingt etwas, was das Warten auf das Christkind, ich sage jetzt mal, euphorischer macht.
00:11:39: Wenn ich mir überlege, dass ein so schönes Beispiel ist Kommunion oder Konfirmation.
00:11:47: Wenn du eines dieser beiden Feste erlebt hast... Dann gab es eine sehr intensive Vorbereitungszeit.
00:11:54: Man darf gerne mit mir darüber streiten, ob das alles sinnvoll und richtig ist, denn auch ich finde nicht alles sinnvoll und richtig in dem Zusammenhang.
00:12:00: Aber was mir meine eigene Erfahrung zu tun hat, man wurde in so kleinen Häppchen auf diesem besonderen Tag vorbereitet und quasi je näher es rückte, wurde es besonderer, weil man diese ganzen Events gemacht hat.
00:12:14: Und wenn du jetzt diesen Weihnachtsreiden quasi am ersten Fertigter stehen hast, also quasi Kleidkärze, Gästeliste, Einladung, so quasi alles fertig und du wartest noch vier Wochen, wo dann so Weihnachtsmarkt besucht, dein Event ist, der dich auf Weihnachten vorbereiten sei, dann glaube ich tatsächlich, dass das mit einem weniger macht, als wenn du dir das so pürpür arbeitest.
00:12:45: Warum ich auch glaube, dass dieses rasante Vorziehen den Beginn der Weihnachtszeit eben so kritisch macht mit uns, denn zu dem Zeitpunkt ist noch Herbst.
00:13:01: Ich glaube, was viele einfach immer nicht auf dem Radar haben, diese Winter-Weihnachtszeit, dieses wirkliche Weihnachtenbeginn am XXI.
00:13:09: Sitzember.
00:13:11: Ja, ich weiß, wir haben die vier Adventssonntage und so weiter, ja, aber das ist tatsächlich Die Jahreszeit wird immer dunkler.
00:13:18: Am dreizehnten Dezember gibt es ein weiteres heiligen Fest, das feste heiligen Luzier.
00:13:23: Es kommt aus dem Norden heraus.
00:13:25: Aber das wird in Schweden deshalb gefeiert, weil es quasi der kürzeste Tag ist im Jahr.
00:13:31: Und man kann jetzt ja auch einfach sagen, die Adventskranz-Kerzen sind auch dazu da, um immer mehr Licht auf dieses besondere Ereignis zu bringen.
00:13:39: Also es ist nicht sofort Mumspot an, Licht da, sondern es ist so in Etappmann.
00:13:43: Wenn man jetzt am anderen Ende quasi Maria Lichtmessen nimmt mit vierzig Tagen Nachweihnachten, das ist der Zeitpunkt, in dem dann langsam die Tage wieder länger werden und wir uns sozusagen Richtung Flülling bewegen.
00:13:56: Also... Egal ob man gläubig ist, ob man diese Feste jetzt kennt oder nicht, aber ich finde tatsächlich einfach spannend, welche Dynamik sich da insgesamt verknüpft und was es tatsächlich mit uns macht, wenn wir uns gegen diese Dynamik eigentlich stellen.
00:14:16: Etwas, was, wo ich jetzt sagen kann, ja, ich glaube weder an links noch rechts ist mir Wurst, aber an den Sonnenstand, der ist einfach Fakt.
00:14:23: Also die kürzeste und die längste Zeitpunkt, dass die Tage sehr kurz sind, der ist einfach da.
00:14:29: Und da macht es doch auch Sinn, quasi diese Zeit auch genau so zu nutzen, ob das jetzt für dich alle schlüssig klingt oder nicht.
00:14:42: Dazu braucht es vielleicht noch ein paar Minuten, also bleib unbedingt weiter dran.
00:14:50: Dieses immer ein bisschen zu schnell sein, immer zu den ersten Gehören zu wollen.
00:14:56: Das ist, je nachdem in welcher Branche du unterwegs bist, ja auch essentiell und sorgte für, ob du Umsätze hast, ob du dein Heft verkaufst, ob du.
00:15:06: Und ich denke mir immer, ich stecke so mitten drin.
00:15:09: Ich kenne so beides und alles.
00:15:11: Ich fühle das eine, ich brauche das andere, ich nehme dich mit.
00:15:14: Ich selber fühle tatsächlich.
00:15:17: Für mich beginnt Weihnachten so in dieser Stimmung.
00:15:20: Jetzt ist Weihnachten, jetzt wird es besonders, jetzt wird es dekoriert und so weiter.
00:15:24: Das ist für mich wirklich erst ab Mitte Dezember.
00:15:28: Jetzt hängt es vielleicht mit meiner Tätigkeit zusammen, dass wir in der Werkstatt sehr viel Arbeit haben vor Weihnachten und ich diese Arbeit auch brauche.
00:15:37: Auch das hast du schon ein paar Mal gehört.
00:15:41: Und einfach bis dahin gar kein Kopf ist, sich um diese Themen zu beschäftigen.
00:15:46: Auf der anderen Seite, denke ich mir immer, würde ich es fühlen und brauchen, hätte ich mehr Antrieb, es vorher zu tun.
00:15:52: Also ich habe auch irgendwo innerlich so eine Geschichte.
00:15:55: Und dann beginnt das mit diesem Weihnachten und bei uns steht der Weihnachtsbaum ab dem XXIII.
00:16:00: in der Nacht.
00:16:03: Und dann schmeiß ich den nicht am XXIII.
00:16:04: wieder raus.
00:16:06: Und wenn du dein gern am ersten Dezember aufstellst, noch mal, ich wiederhole mich an der Stelle, du, es wird seine Gründe haben, aber Ich glaube, wir überholen uns ein bisschen das, was die Natur mit uns macht, das, was diese Rituale, die im Hintergrund ablaufen, egal, ob man das glaubt oder nicht.
00:16:27: Das passiert an einer anderen Stelle.
00:16:28: Und das ist zum Beispiel auch ganz spannend.
00:16:32: Wir feiern ja neuer am ersten Ersten.
00:16:35: Die Chinesen feiern neuer jetzt erst am siebzehnten Februar.
00:16:39: Dort ist erst chinesisch neuer.
00:16:40: Und ich denke mir ganz oft, dass es viel besser in diesem Zeitrhythmus gepackt wie unser erster erster.
00:16:49: Ich glaube tatsächlich auch, dass dieser erster erster, dieses wir müssen ins neue Jahr, es muss alles frisch sein und es muss alles aufwärts gehen und nicht brauchen Plan und alles, dass das uns das auch quasi immer nach vorne schiebt.
00:17:02: Also wenn am ersten ersten alles fertig und neu gerichtet sein muss, dann muss ich natürlich sechs Wochen vorher anfangen.
00:17:08: Ja, wenn ich am ersten ersten anfertigen Plan will, dann fange ich im Oktober schon an mir Gedanken über und Ich selber, ich habe tatsächlich in diesem Jahr Anfang Januar für mich Pläne gehabt, was ich noch nie hatte und für mich endet tatsächlich auch das Jahr immer erst gefühlt Ende Januar und ab Februar denke ich im neuen Jahr.
00:17:30: Ich möchte damit weder sagen, dass es gut oder schlecht ist, sondern ich denke mir einfach nur, das ist so ein Gefühl, dem ich halt als Selbstständige jetzt ja auch nachgehen kann.
00:17:39: Ich kann meine Termine legen, wie ich lustig bin.
00:17:42: wenn das jemand so nennen will oder mir ist es an der stelle wirklich egal wenn man jetzt sozusagen noch mehr auf diesen auf dieses marie licht fest zurückkommt.
00:17:54: also ich habe schon mal gesagt es gibt diesen liturgischen teil dass man die kerzen für das ja segnet, dass es Lichterprozessionen gibt.
00:18:02: Und es gibt eben auch diesen Brauchtumsgeschichte.
00:18:04: Und das ist jetzt eben ganz spannend mit diesem Neubeginn und Neuanfang.
00:18:08: Und das ist ja eigentlich nicht am ersten, ersten Nix, sondern an diesem Zeitpunkt.
00:18:11: Denn hier im Süden gibt es ein paar Brauchtümer, die sozusagen rund um diesen zweiten, zweiten verankert sind.
00:18:24: Ein sehr signifikanter finde ich die Tatsache, dass zu dem Zeitpunkt früher Märkte und Knechte ihre Arbeitsstellen wechseln konnten.
00:18:34: Also wer bei dem Hof nicht mehr bleiben wollte, konnte zu dem Zeitpunkt wechseln.
00:18:38: Und ich erinnere mich auch daran gelesen zu haben, dass die die Bäuerinnen an diesem Tag quasi die Eier, die die Hühner gelegt haben, ihren Märkten geschenkt haben, damit die diese verkaufen durften, um sozusagen ihre Aussteuerkasse oder was auch immer zu füllen.
00:19:00: Also ich finde ich total spannend, dass dieses Arbeitsjahr der Menschen die so sehr von diesen Saison und Jahreszeiten abhängen, genau zu dem Zeitpunkt geendet hat.
00:19:12: Nicht zum ersten, ersten, nicht gleich nach Weihnachten raus und Schuss, sondern hat man quasi dieses Jahr wirklich erst bis zum Ende Januar werden und dann ging es neu.
00:19:20: Und ich finde das, das ist ziemlich bezeichnend.
00:19:25: Und dann gibt es noch so ein paar andere Sachen.
00:19:27: Ich habe schon gesagt, dass dann erst die Grippe abgebaut wurde, weil ich frage dich wirklich, wenn du deine Grippe am ersten Dezember aufbaust, ich spreche jetzt nicht von Institutionen, was ist da los?
00:19:37: Also du stellst ein Haus hin, das ist leer, da sind vielleicht Ochsen und Esel drin, aber ansonsten... Okay, du kannst die Hirten schon hinstellen, weil vielleicht waren die schon immer da, aber ansonsten... Also ich meine, die restliche Festgemeinde kannst du dann ab Heiligabend einquartieren und die Heiligen Drei Könige kamen halt auch erst ein paar Tage später.
00:20:00: Und dann waren die da ein bisschen... Also... Es waren sicher harte Zeiten, aber auch da gab es so eine bisschen, eine Zeit bis es quasi wieder alles im Laufen war.
00:20:17: Und ob und wann die da aus dieser Hütte rausgeschmissen wurden, ja, das dürfen andere beantworten.
00:20:22: Aber ich finde es einfach wirklich interessant, was wir so geschichtlich, nennen wir es einfach mal geschichtlich für Geschichten haben, wo ich mir denke.
00:20:32: Das passt mit der heutigen Zeit und der Schnelligkeit einfach nicht zusammen und ist es wirklich gut für uns.
00:20:38: Ich stelle einfach immer nur die Frage, ist es gut für uns?
00:20:41: Und nochmal, diese Frage heute, ist es gut für uns?
00:20:44: Brauchst du dir auch nur stellen, wenn du ein innerliches Gefühl hast, dass Artikel langsamer, Artikel mehr mit der Zeit dir echt helfen würde?
00:20:53: Weil nochmal, wenn du glücklich bist mit deinem Rhythmus, mit deiner Schnelligkeit, mit deinem immer also ein bisschen eher, bisschen schneller bist, Ich bin es dann auch, weil das einzige Anliegen, das ich habe, ist, dass dir gut geht.
00:21:04: Aber ich stelle in dieser verdammt medialen Zeit einfach fest, dass wir so zerrissen sind, indem wir uns gar nicht mehr wohl fühlen, wenn wir es anders fühlen.
00:21:14: Und ich sage dir einfach, ich fühle anders.
00:21:16: Ich versuche es, bis zu einem Großteil anders zu machen.
00:21:20: Und auch wenn ich heuer schon am dreißigsten Jahr nur außer Raus geschmissen habe und nicht am zweiten, zweiten.
00:21:24: Ich habe auch meinen Grisbaum schon zehn Tage eher gemacht, weil die Grisbaumkugeln schon den... Boden geküsst haben und ich ehrlicherweise kein Bock habe, dass meine Weihnachtsschmuck jedes Jahr runter semmelt und kaputt geht.
00:21:36: Ja, es hat ganz pragmatische Gründe.
00:21:38: Und trotzdem, bis jetzt alles wieder im Dachboden, es wird es vielleicht jetzt auch noch fünfter Februar.
00:21:43: Ich weiß es nicht.
00:21:44: Das ist mein, wie soll ich sagen, das ist der Teil, den ich an der Dekoration immer hasse, weil wir haben so ein Dachboden mit so einer Hühnerleiter.
00:21:53: Genau, dieses Rauf und runter ist jetzt nicht unbedingt mein, mein Spannung.
00:21:58: Wenn wir jetzt jetzt sagen, dass da in der Gesellschaft, also Ahne dazu mal, hier die Mäkte und Knechte so gewechselt haben, und auch so eine Bestandsaufnahme für die Menschen stattfand.
00:22:14: Also was haben wir noch an Vorräte?
00:22:17: Denn da war nicht einfach mal Supermarkt und dann holen wir uns noch drei Grautköpfe, sondern wenn das da ein bisschen knapp würde, musste man Hauswirtschaften.
00:22:25: Und ich sage es euch ganz ehrlich, Diese Fastenzeit möge sie noch so grüßlich unterlegt sein, aber ich glaube am Ende des Tages ist sie eine ganz banale Erfindung, um alle in einer Zeit, wo die Vorräte knapp wurden, zu mäßigen, dass man quasi alle im Kollektiv ein bisschen hungern, in Anführungsstrichen, damit es reicht.
00:22:54: Denn so wirklich es dauert noch.
00:22:59: bis Mai, bis wieder signifikant, was wächst, was dann auch satt macht.
00:23:06: Das ist eine verdammt lange Zeit, wenn du viele Münder zu füttern hast jeden Tag.
00:23:13: Und dass die Kost einseitig war und dass wir nicht Tiefkulturen hatten und dass wir nicht ins Ausland gucken konnten.
00:23:20: Also wenn wir uns das quasi einfach, wo wir groß geworden sind, in welchem breiten Grad wir einfach... Historisch gesehen, unsere Wurzeln haben, wo, wenn man ein bisschen spirituelles einfach sagt, unsere Wurzeln einfach gegeben sind, dann ist da nicht auf einmal mit dem zweiten, zweiten Frühlingseuphorie, wie die Annette entsteht, sondern du musst nochmal Ordnung schaffen.
00:23:45: Du musst dich konzentrieren auf das, was da kommen soll, wo du hin willst und Vorbereitungen treffen, was dann wachsen soll.
00:23:53: Also ganz banal.
00:23:55: Du musst dich dann um dein Saatgut kümmern, damit da auch dann irgendwann mal was aufgeht.
00:24:01: Und mit diesen Gedanken verknüpft, finde ich, das total spannend immer.
00:24:06: Dieses mit der Zeit und in der Zeit bleiben.
00:24:10: Und es ist total verführerisch und ich sage euch immer, wo ich selber in diese Pridulje komme.
00:24:18: Ich habe immer alle drei Facetten bei mir.
00:24:22: in mir, an mir, um mich.
00:24:26: In meiner Arbeit in der Werkstatt sind wir immer vor der Zeit.
00:24:29: Das heißt, es war Januar, wir haben zur Arbeit begonnen und wir haben auf Ostern getickt.
00:24:34: Warum?
00:24:35: Weil wir brauchen Ostermodelle, wir müssen was in die Kamera halten, die Menschen müssen sich dafür begeistern können und wir müssen dann auch noch Handmade in Bavaria dafür sorgen, dass wir es in einer angemessenen Zeit durch die Werkstatttür rausbringen.
00:24:47: Das heißt, wenn du jetzt sagst, okay, so Ende Februar, Darfst dann ein bisschen frulingshaft werden für dich, weil dann doch die Fastenzeit beginnt und dann nur noch dreißig Tage im Osten ist, da müssen wir liefern.
00:25:01: Also wir sind dann an dieser Stelle uns voraus.
00:25:04: Das ist tatsächlich nicht immer leicht.
00:25:10: Es fällt mir über die Jahre auch immer schwerer, weil du auch immer das Gefühl irgendwann hast, wa!
00:25:19: Es war eh schon alles da, wir haben eh schon alles gemacht.
00:25:22: Wie machen wir es denn in dem Jahr?
00:25:24: Und das ist etwas, das begleitet, glaube ich, jeden, der so Kollektionen macht.
00:25:35: Nennen wir es mal so.
00:25:37: Ich glaube, es kommt der Punkt, wo es gut ist, wenn irgendwo Frischerwind von irgendwo herkommt.
00:25:42: Für mich selber... habe ich jetzt gerade mal Weihnachten weggeräumt.
00:25:45: Also ich bin jetzt gerade mal so, dieses Fest, der Fest ist jetzt erst erledigt.
00:25:51: Und ich mache jetzt erst Termine fürs neue Jahr.
00:25:55: Alle meine Kurse, alles was ich anbiete, Ende zu Ende Januar.
00:25:59: Der Februar ist mein Sondierungsmonat, in dem ich meine verfügbaren Kapazitäten in diesem Jahr aufteile.
00:26:10: Und es ist etwas, Was mich unheimlich viel Kraft kostet, weil ich quasi in einer Zeit, wo ich weder Sommer noch Herbst fühle, weil ich in dieser Jahreszeit drin stecke, mir aber über diese Dinge schon Gedanken machen soll.
00:26:28: Ich soll quasi jetzt wissen, am besten schon mit Farbkonzept, wie der Tisch erscheint, wie das Menü erscheint, was im Oktober passiert.
00:26:36: Mir fällt es schwer.
00:26:39: Das mag vielleicht für jemand anderen einfacher und leichter sein, aber mir fällt das schwer.
00:26:44: Es ist tatsächlich leichter, im Oktober in die Natur zu schauen und zu sehen, oh, wir hatten einen wunderbaren Herbst und es gibt eine Üblichkeit von verschiedenen Früchten und Blüten und dann Agierichter draus.
00:26:58: Dass es in dieser Zeit leben ist tatsächlich... viel viel leichter für mich.
00:27:04: So und dann gibt es noch dieses Thema, dass ich jetzt quasi Weihnachten zusammenträume.
00:27:08: Jetzt muss ich noch zum dritten Punkt kommen, dass ich eine Idee habe, die mit Frühlingsblüren, Narzissen und dem restlichen Weihnachtszeug quasi in Kombination wäre.
00:27:19: Ich mir aber denke, wen überfordere ich jetzt in den Moment oder welche Geschichte brauche ich dazu, damit man das versteht, wo ich hin will.
00:27:26: Denn ich stell mich hin und sag, bleib in der Saison.
00:27:30: macht es immer dann, wenn es richtig ist und galoppier nicht immer vorne weg.
00:27:35: Aber nett, weil du es nicht anders tun darf, sondern weil ich für mich persönlich einfach feststelle, dass es mir so einen gewissen Halt und Ruhe und auch eine gewisse Zuversicht gibt, nicht zu spät oder zu früh zu sein, sondern sie erdet mich tatsächlich genau in dem Moment, in dem ich tatsächlich jetzt gerade stecke.
00:27:54: Und das ist im jetzt und hier leben und nett nach vorne und nach hinten denken müssen.
00:28:00: Also wenigstens für diese einfachen banalen Dinge, der einfachen Alltags- und Tagesstruktur, das ist was Unheimlich Bereicherndes.
00:28:07: und ich sage ja, dass dieser Podcast dafür steht, dass ich mit beiden Füßen im Leben stehe und dass ich es einfach so nehme, wie es gerade ist.
00:28:19: Und wenn ich mich dahin stelle, dann kann ich jetzt im Garten keine Frühlingsblühe ausgraben, weil da sind nur nettermal Schneeklöckchen grad in der Höhe, sondern da ist jetzt einfach grad nix.
00:28:29: Der Garten schaut aus wie grau und rühm.
00:28:31: Es ist mehr braun wie grün.
00:28:33: Du weißt nicht, was im nächsten Jahr noch kommt.
00:28:34: Das ist einfach hierzu Ein innehalten.
00:28:38: Ein Kraft sammeln und ein hoffen, dass es noch ein paar kalte Tage gibt, damit die meisten Schnecken vielleicht schon ein bisschen gar nicht erst zu schlüpfen beginnen.
00:28:47: Ja, okay, man darf noch wünschen, haben wir es Gartenbesitzer.
00:28:53: Und das finde ich eben so schön, die Annette schreibt es, dass es noch mal so eine innere Ordnung braucht zu diesem Zeitpunkt.
00:29:03: So ein Ausrichten, wo geht denn ja das jetzt hin?
00:29:06: Und nicht am ersten, ersten, sondern wirklich erst diese fünf Wochen später.
00:29:11: Und überleg mal für dich, warst du am ersten, ersten bereit für das Jahr?
00:29:15: Oder war es nicht tatsächlich schön, in diesem Lichterglanz und in dieser Freude von Weihnachten einfach noch ein bisschen zu verharren?
00:29:24: Wurscht jetzt mit Christbaum ohne?
00:29:25: Also einfach so viele haben mir in dieser Woche geschrieben, Ach, ich habe schon mal was über sich, das rote Entfernt oder den Christbaum Entfernt, aber alles, was so winterlich ist, darf stehen bleiben.
00:29:38: Es ist so schön, in dieser Zeit, wo jetzt auch der Schnee und alles liegt, in dieser winterlichen Stimmung, in dieser Lichtstimmung, in diesem sich heimelig machen, einfach verharrt.
00:29:51: Und wenn wir jetzt mal so schauen, was jetzt gesellschaftlich passiert, jetzt kommt Faschik, keine Wahl.
00:29:56: Ja, warum haben wir das denn früher gemacht?
00:29:59: Ja, weil wir die Menschen in der dunklen Jahreszeit auch irgendwie ein bisschen aufmuntern mussten.
00:30:04: Das ist jetzt meine Theorie wieder zu faschen.
00:30:09: Es wäre im August keine Zeit gewesen, Faschingsmasken zu schnitzen.
00:30:13: Die Menschen hatten andere Sorgen zu dem Zeitpunkt, die mussten zur Ernte.
00:30:17: Das hätte gar nicht gepasst, das wäre gar nicht gegangen.
00:30:20: Außerdem, dieses Faschling kommt ursprünglich davor, den Winter auszutreiben mit Krawall und Lautstärken, sonst zu sorgen, dass diese dunkle, driste Jahreszeit diese kurzen Tage vorbei sind.
00:30:33: und wir schieben das raus quasi.
00:30:36: und freuen uns auf das, was kommt.
00:30:37: Also quasi von dem Fasching weg in die Fastenzeit, in diese nächsten vierzig Tage des Wartens auf das nächste große Fest.
00:30:46: Und auch da ist es so, bin ich am Tag eins, vierzig, also quasi hänge ich die Faschingsgeland ab und bin ich bereit für Ostern mit Alain Pipapot.
00:30:56: Oder lasse ich mich auch da quasi wieder auf diese vierzig Tage ein, auf diese Rituale.
00:31:02: Selbst wenn man diese vierzig Tage sich eher so auf diese drei vier Tage vor Ostern für viele beschränken.
00:31:09: Aber vielen ist es tatsächlich wichtig Gründonnerstag, Karfreitag und so weiter zu begehen.
00:31:15: Es gibt auch in den Familien quasi ganz oft zu Rituale.
00:31:18: An dem Tag werden die Osterer gefärbt, an dem Tag wird gebacken, an dem Tag egal, ob du an Ostern in die Kirche gehst oder nicht.
00:31:28: Ich sage es an der Stelle auch ganz ehrlich, mal mehr, mal weniger.
00:31:34: Aber diese Wenn du schon mal wirklich eine Osternacht erlebt hast, in der ein Osterfeuer entzündet wird und es wird einfach in manchen Gemeinden so schön gemacht, dann ist es stockdunkel in der Kirche und dann wird dieses Osterfeuer entzündet und dann wird es hell.
00:31:55: Also du merkst wieder dieses Licht, es wird hell, so, das zieht sich durch dieses, immer wieder durch dieses Jahr durch.
00:32:03: Und das finde ich tatsächlich total spannend.
00:32:07: Und wenn du dieses Licht quasi schon vierzig Tage vorher anknipst, weil alles quasi schon wieder bombastisch ist, nehmen wir uns nicht ein bisschen die Besonderheit dieser Tage.
00:32:18: Und ist dieses da drauf hinwarten?
00:32:20: Also ich möchte das gerade anhand dieser Fastenzeit sagen, dieses Osterfest, also wenn du wirklich dir eine Fastenzeit gibst und etwas bewusst verzichtest.
00:32:31: egal ob medialer Konsum, ob Süßigkeiten, Alkohol, keine Ahnung, toxische Menschen, was auch immer so in deiner Umgebung los ist.
00:32:42: Und du verzichtest Bewusstung, hast über diese ganze Zeit Momente, wo du dich bewusst gegen etwas entscheidest oder für dieses Fasten entscheidest.
00:32:52: Das klingt positiver, glaube ich.
00:32:55: Dann ist dieses ab diesem Ostersonntag wieder sich erlauben etwas doch... ganz Erhabenes und Besonderes.
00:33:04: Und wenn ich das nicht habe, also wenn ich keine Zeiten des Aushaltens dazwischen habe, dann wären diese Momente so viel weniger besonders im Alltag.
00:33:17: Und dann ist es immer gleich.
00:33:19: Dann ist da kein Besonderes.
00:33:23: Dann ist auch kein Wunder, dass wir dann alle immer gestresst sind auf diese Feste, weil wir Diese Besonderheit gar nicht mehr wahrnehmen können, weil es uns gar nicht bewusst ist, dass diese Besonderheit auch einfach manchmal ein besonderes Engagement erfordert.
00:33:39: Und nein, es geht nicht immer.
00:33:40: Manchmal gibt es einfach Zeiten von Krankheit, Umständen, Familie, wo du vielleicht gerne wollen würdest und es geht einfach nicht.
00:33:48: Dann bin ich die Erste dieser Glas alles und achte auf dich.
00:33:50: Aber es gibt ja viele Wege dazwischen.
00:33:53: Es gibt sehr viel Grau.
00:33:54: Man muss nicht alles immer perfekt machen.
00:33:56: Man kann auch die Dinge, die gehen, einfach zelebrieren und kann das mit den Kindern machen.
00:34:01: Und jeder, der das schon mal mit kleinen Kindern gemacht hat, egal ob beruflich in Form von Kindergärten oder dieses Eierfarben, diese Handlungen, diese Rituale rund um Ostern sind einfach das, was dieses Osterfest zum Osterfest machen.
00:34:20: Und wir haben das ja immer wieder.
00:34:22: Das bringe ich wieder ein Lichtgeschichte, zu der ich eine gesportene Meinung habe, aber das wäre dann quasi Sankt Martin am elften.
00:34:34: Elfte, Elfter leutet aber auch zugleich bei allen Faschingsnationen den Fasching ein.
00:34:39: Das sind wir auch wieder ein bisschen früh und schnell dran.
00:34:42: Ja, aber es hat sich heute so eingebürgert.
00:34:45: Aber auch hier fangen wir an in einer Zeit, wo die Tage dunkler werden, quasi wieder Licht hineinzubringen.
00:34:53: Und nein, ich sage es euch ganz ehrlich, wir müssen es nicht unbenennen auf Lichterfest, weil alle anderen Nationen machen auch kein Schäß da drumherum, so viel Statement an dieser Stelle.
00:35:02: Aber trotzdem muss man auch manchmal schauen, wie zeitgemäß noch manche Aktionen einfach in die heutige Gesellschaft passen.
00:35:15: immer so eine Geschichte, wo ich sage, so sehr ich es mag, dass wir so traditionellen Rhythmus haben.
00:35:25: Da muss man aber auch immer die Frage stellen, ist alles, was die Tradition beinhaltet, immer noch zeitgemäß oder braucht es vielleicht Adaption?
00:35:32: Und das sage ich deshalb, weil es halt Ein Unterschied ist, ob sich eine berufstätige Mutter noch mal dreimal zusätzlich im Jahr frei nehmen muss, damit sie die Termine irgendwie unterkriegt oder ob wir halt Termine wählen, die halt außerhalb von reguläreren Arbeitszeiten liegen.
00:35:51: Also halt nicht namit docksum-sechzehn Uhr, sondern halt ab achtzehn Uhr oder halt am Wochenende oder dann auf Freiwilligkeitsbasis.
00:35:58: Ein sehr, sehr schwieriges Thema, ich weiß, aber an der Stelle immer ein, das ist dieses Gleiche, wo ich mich drin befinde, ob man jetzt einfach was jetzt gerade richtig ist.
00:36:10: Jetzt gehen wir zurück zu meinem Beispiel mit den Osterkissen und so weiter.
00:36:14: Jetzt stehe ich da in meiner Küche und denke mir, so eine geile Idee, würde ich total gern zwar und gefällt mir jetzt irgendwie, wäre eine schöne Reste für Wertung, passt total in meinen Kontext.
00:36:25: Aber dazu muss ich jetzt ein paar Frühlingsblühe kaufen, die es eigentlich gar nicht gibt.
00:36:31: und dieses, um sich besonders auf den Frühling freuen zu können.
00:36:38: Und auf dieses erste zarte Grün, wenn ich das jetzt seit ersten, ersten mache, dann habe ich die Frühlingszeit um zwölf Wochen verlängert oder um acht.
00:36:50: Und ich weiß gar nicht, ob ich mich an Ostern dann noch über diese ganzen Sachen so wirklich freuen kann.
00:36:56: Und trotzdem vergönne ich es jedem, der nachdem er alles rausgeschmissen hat und geputzt, tatsächlich kauft mir einen Strauß, holt mir zwei, das muss sein.
00:37:02: Oder jemand, der sagt, Ansel Wester, ich... Wir haben Geburtstag gefeiert, schon ein paar Mal im Januar.
00:37:09: Da standen überall Tulpen auf dem Tisch.
00:37:10: Das war schön, ausarmen.
00:37:12: Aber ich selber, für mich, stehe jede Woche im Supermarkt vor diesem Regal und denke mir, jetzt komm, jetzt kaufst du.
00:37:21: Dann denk mir, nein, deine Bäumchen von Weihnachten, die sind ja einfach nur grün, die sind noch so schön, halt dich noch zurück.
00:37:29: Also dieses... Bisschen wie bei der Fastenzeit, sich Maß zu regeln, sich nicht dem hinzugeben.
00:37:36: Es ist bei ein Euro neun neun neun neunzig.
00:37:39: Gott sei Dank kein finanzielles Kriterium es nicht zu tun, aber halt einfach dieses sich noch ein bisschen mehr daran zu erfreuen oder in der Zeit zu bleiben.
00:37:49: Einfach nur als Gedanke, einfach nur darin zu leben.
00:37:53: Denn weswegen es uns doch umtreibt es zu tun, da sind wir bei der Ernährung.
00:37:59: ist doch dieses ständige, aber bitte, seasonal, regional und wird gern auch noch bio.
00:38:08: Über dieses bio, das trennen wir jetzt hier mal ganz kurz, aber wir wollen regional und seasonal, weil wir hören, dass es uns gut tut.
00:38:15: Übrigens, weil wir ja immer lieber auf die Sachen hören, die ein bisschen ausländisch sind, dass Ayurveda predigt genau das Gesang ist von dem, was in der Region wächst, in der du aufgewachsen bist und was gerade Saison ist.
00:38:34: Und davon kannst du en masse essen, es wird dir nicht schaden.
00:38:38: Also wir haben aus verschiedenen Hinsichten gelernt, inklusive natürlich auch so Nebenschaubilätzen wie Klimawandel und sonst was, dass das in der Saison bleiben einen größeren gesellschaftlichen Nutzen hätte.
00:38:55: Und jetzt sage ich auch gleich dazu, bevor er wieder sagt, aber du sagst, das geht nicht.
00:38:58: Ja, ich sage ganz bewusst, es ist nicht unmöglich, es zu tun, aber es ist schon eine harte Nummer, sich daran ganz schwer zu halten.
00:39:07: Und ich denke mir halt immer, bevor mein Essen hundert Tage gleich ausschaut, dann kaufe ich mal den Paprika oder die Gurke, weil es mir heute möglich ist, weil wir diese Möglichkeit haben.
00:39:18: Das ist das, wo ich immer sage, nicht schwarz oder weiß, sondern so gut, wie es geht und dann ein paar Ausnahmen.
00:39:24: Also meine Lieblingsformulierung ist so viel wie geht aus eigenem Land vor der eigenen Haustür, aber es wird zu einem kleinen Teil geben, der wird einfach von außen kommen.
00:39:33: Und es ist wurscht, ob das dein täglicher Kaffee ist, der einfach nicht in Bayern wächst, auch nicht in Borden-Württemberg und nicht in Hessen.
00:39:41: Das sind aber auch so Sachen wie, muss ich mal sehr lachen, wo ich gesagt habe, ja, da hätten wir heute dann den Apfel bis Mai, bis die Erdbeere kommt.
00:39:52: Ja, warum?
00:39:53: Wir haben doch jetzt... Mandarinen und Orangen.
00:39:56: Ja, ich finde, ich fand es in dem Moment lustig, aber ich möchte damit niemanden zu neu treten.
00:40:03: Es ist heute auch kein regionales Gewächs jetzt so wirklich, ja?
00:40:06: Aber es hat grundsätzlich Saison, es hat einen guten Geschmack, es gibt es gerade über euch in Hülle und Fülle und bis zu einem gewissen Grad gehört es zu diesem Reigen von Apfelmus und Mandelkern halt einfach mit dazu, dass da auch Orangen und Mandarinen drin liegen.
00:40:22: Deshalb sage ich, ich kann es schon sehr, sehr gut machen, aber wir dürfen dankbar sein, um dieses, ich sage immer, um dieses Drittel, deshalb trotzdem existiert.
00:40:33: Ich muss jetzt ja, und bei unserem deutschen Lieblingsbeispiel beim, keine Erdbeere kaufen.
00:40:38: Und ich sage es dir ganz ehrlich, ich habe viele Jahre Erdbeeren das ganze Jahr gekauft.
00:40:43: Und ich würde wahrscheinlich auch jetzt Erdbeeren kaufen.
00:40:47: Nicht regelmäßig, nicht immer, aber Sonntags als Zucker statt Zucker in Form von Schokolade oder irgendwas anderes.
00:40:56: Aber die Qualität ist einfach scheiße in diesem Jahr.
00:40:58: Ich sag es euch einfach mal so wie es ist, das Zeug macht mich gar nicht an.
00:41:01: Also lass ich es einfach liegen.
00:41:03: Ja, vielleicht hat sich dieses Thema mit der Erdbeere einfach von selber gerade geregelt.
00:41:07: Aber auch da ist es so, weswegen wir immer auf diese Erdbeere rumhacken, man macht mal meine eigene Sendung dazu.
00:41:16: Aber wenn du dich quasi das ganze Jahr mit Erdbeeren zu knallst, dann hast du überhaupt kein Verständnis dafür, was denn der erste geile Geschmacksintensive Erdbeerkuchen wirklich heißt.
00:41:31: Du kannst dich auf den ja gar nicht mehr freuen.
00:41:34: Weil vielleicht hattest du den schon zwanzigmal.
00:41:36: Ja, auch die Bäckereien und Konditoreien bieten dir schon Erdbeerkuchen an, ob dem Zeitpunkt was geht.
00:41:40: Warum?
00:41:41: Weil das ist wie mit dem ersten Lebkuchen.
00:41:44: Ich will den ersten Lebkuchen, ich will das erste Stück Erdbeerkuchen.
00:41:47: Aber dass die eigenen Erdbeeren nur sechs Wochen brauchen und du dann erstellen.
00:41:51: Und das mache ich damit.
00:41:53: Ich verstehe total, wenn sich Menschen für eine gewisse Zeit lang gewisse Dinge versagen, weil sie sagen, das macht diesen Moment so besonders oder das macht diese Zeit so besonders.
00:42:04: Und ich kann sie dann so rundum genießen.
00:42:08: Ja, bei der Erdbeere sind wir jetzt ehrlich, an Ostern haben wir die meistens, da war ein Großteil, der sie schon kauft, sagen wir es einfach mal so.
00:42:16: Und wenn du sie da nicht kaufst, dann ist das cool.
00:42:20: Dann verurteilt bitte aber auch nicht die anderen, die es tun.
00:42:23: Weil wir können an der Stelle einfach, sage ich da, nur Kaffee.
00:42:30: Genau.
00:42:31: Und dann kaufen wir auch das ganze Jahr und das ist genau so.
00:42:35: Weil wir halt die Erdbeeren auch selber produzieren können und mittlerweile schon wirklich lange selber produzieren, also auch Deutschland produziert jetzt Erdbeeren in Gewächshäusern und kann bis Oktober oder November heimisches Zeug liefern, ja.
00:42:47: Ob das gut ist oder schlecht.
00:42:49: Noch mal, Leute.
00:42:50: Das sind alles Themen, wo ich mir denke, wenn wir uns mit denen beschäftigen können, haben wir sonst keine Probleme in diesem Land.
00:42:56: Aber es sind so schöne Beispiele für diesen.
00:42:58: Das ist mit Spargel so.
00:42:59: Das ist mit... Hätte ich gleich ein neues Kapitel rein.
00:43:04: Schmeißen Frühkartoffeln, genau.
00:43:06: Die Frühkartoffelernte fällt in den meisten Regionen Deutschlands übrigens nicht mit der Spargelernte zusammen.
00:43:11: Wenn du keine alte gelagerte Kartoffel kaufst, du Kartoffeln, die in dieser Zeitpunkt nicht aus deinem Land kommen.
00:43:17: Ah, schon wieder den nächsten Fehler begangen.
00:43:19: Ja, aber kulinarisch gesehen sind wir halt manchmal einfach in der Prädolie.
00:43:24: Da dürfte ich auch nie das ganze Jahr Schokolade essen.
00:43:26: Schokolade ist übrigens auch so eine Geschichte, die wir nur haben werden, wenn wir akzeptieren, dass das von irgendwo außerhalb der Reinkotzer.
00:43:34: Jetzt sitzen wir bei dieser saisonalen Ernährung und Spoiler habe ich ja schließlich ein ganzes Kochbuch darüber geschrieben, weil es einfach ist im Sommer zusammen.
00:43:45: Oh, machen wir mal saisonal.
00:43:48: Auch im Herbst ist saisonal ... easy peasy.
00:43:52: Winter ist viel, viel geiler, wie alle denken, kann ich euch einfach nur sagen.
00:43:56: Früher ist mau.
00:43:58: Früher ist einfach mau, weil da wächst immer noch nicht wirklich viel.
00:44:03: Es ist zwar euphorisch hell und licht und alles spriest, aber erntbare Ware zum Überleben, zum Essen, zum Satzwerden, ist da nicht viel.
00:44:12: Warum?
00:44:13: Ja, da wächst der Schnittlach, da wächst die ... Der Spinat wird dann gefolgt von Frühbeetkopfsalat, Schrägstrich, Kolrabi, Radieschen.
00:44:27: Das sind jetzt alles keine Lebensmittel, wo du so richtig satt wirst.
00:44:33: In Kombination aber mit der Lagerware, wenn du Glück hast und noch was vom Winter über ist, also Kartoffeln, Rüben, was auch immer, macht das natürlich einen frischen Kick, den wir alle wollen.
00:44:46: Du siehst also auch, wenn wir einfach das nehmen, was wir in der Nährung haben, dann braucht es nach dieser, in dieser Winterzeit ist es das Bedürfnis nach, ich sage immer nach fettigerem, sättigenderem, wärmenderem Essen.
00:45:00: Und dann haben wir die ersten Zeit, wo wir schauen müssen, dass es noch reicht für alle und dann können wir quasi ab Ostern wieder ein bisschen Gas geben oder kriegen Komponenten dazu, damit wieder mehr Abwechslung und Freude entsteht.
00:45:14: Aber es dauert noch eine ganze Zeit, bis wir aus heimischen Landen wieder in der vollen Üblichkeit greifen.
00:45:19: Und ich spreche natürlich jetzt nicht im Sinnblick von großen Betrieben mit Gewächshäusern und Zeitversetzten, sondern einfach, wenn du und ich, so wie Anuhaar, keine Ahnung, zwanzig noch so ein Küchengarten haben und was da noch so wächst und nicht und wie wir das schaffen, unsere Familie täglich zu ernähren.
00:45:41: Aber die Menschen waren in der Saison.
00:45:43: Und zwar täglich, knallhart, ob denen das gefreund hat oder nicht.
00:45:47: Die waren aber nicht getrieben.
00:45:49: Von denen, sagt man, die waren geerdet.
00:45:51: Und ich glaube tatsächlich, dass Menschen, die mit und in der Natur leben, tatsächlich sich auch geerdete fühlen wie diejenigen, die halt keinen Bezug mehr dazu haben.
00:46:02: Die nicht wissen, was es heißt, in welcher Saison was wächst oder von was sich jetzt gerade ganz viel essen dürfte.
00:46:09: Denn sind wir ehrlich.
00:46:11: Unser Supermarkt bietet alles zu jeder Zeit und immer von mir ist es gut so, dass manches auch in frischer Form verfügbar ist, aber halt nicht alles aus eigenem Landen zu der Zeit.
00:46:22: Und dann halt, wenn es von weiter weg kommt, vielleicht ein bisschen mäßigend damit umgehen, aber ohne den Fingerzeug von mir, weil wie gesagt, ich bin die erste, die jede Woche Paprika kauft, weil es halt einfach in Massen hier gegessen wird.
00:46:36: Ich versuche aber auch Massen von Wintergemüse zu essen.
00:46:40: und halt gewisse andere Sachen einfach jetzt hinten runterfallen zu lassen.
00:46:46: Ob das jetzt dein Weg ist oder nicht, da werden wir keinen guten Mittelweg finden, aber ich denke mir einfach, es muss gangbar sein in der Praxis und ja, es geht komplett darauf zu verzichten.
00:47:02: Aber ich muss in heutiger Zeit nicht.
00:47:04: Und ich muss mir auch keine zwei Tiefkulturen noch ins Haus holen, die auch Strom und Energie haben, damit ich dann irgendwie durch die Saison komme.
00:47:12: Aber noch mal ein ganz eigenes Thema und sehr speziell, aber wenn wir uns überlegen, was ist jetzt gerade da?
00:47:21: Mit was kann ich jetzt Hauswirtschaften oder was ist jetzt einfach, ich sage jetzt mal, mit guter Energie gefüllt?
00:47:27: Ich nenne das immer so.
00:47:29: Also meine Vorstellung ist immer, dass ein Lebensmittel das kurze Wege hat, dass jetzt gerade noch frisch gewachsen ist, einfach mit guter Energie gefüllt ist.
00:47:42: Und etwas, was halt vom Abschneiden bis zu mir weniger gute Energie.
00:47:48: Und trotzdem nehme ich in Kauf Lebensmittel mit Anfahrtszeit, also quasi weniger Energie zu mir zu nehmen, aber nur deshalb, weil ich die anderen in einem hohen Maße versuche, in meine Ernährung zu integrieren.
00:47:58: Und dann ist es für mich ein guter Mittelweg.
00:48:00: Und ich glaube, das ist halt auch insgesamt für unser Leben dieser Mittelweg, dass wir uns bewusst werden, was ist gerade eigentlich los?
00:48:10: Ist gerade ruhelos, ist actionlos, ist aufbruchlos, ist Winterstimmung, ist innehalten und mit sich klar kommen oder ist quasi die Bäume ausreißen gerade?
00:48:22: Was ist gerade los mit uns in der Natur, in dem Allen?
00:48:26: Und wenn du dann quasi für dich feststellst, ups!
00:48:32: So habe ich es noch gar nicht betrachtet.
00:48:34: und da könnte vielleicht auch für mich was dabei sein, um mich in ein ruhigeres, geerdeteres Leben zu bringen oder mich nicht so treiben lassen und einfach das, was außen herum passiert, auszublenden, weil ich sage, den Weg gehe ich, das finde ich richtig, ich mache so.
00:48:50: und nochmal bitte mache es unbedingt so.
00:48:52: Also wenn dir am ersten Advent nach voller Weihnachtsdekuis, ich sage es wieder, unbedingt, weil du möchtest es so.
00:48:59: Aber für alle diejenigen, die sich getrieben fühlen, dass es so sein muss, nein, es muss nicht so sein.
00:49:03: Jeder darf an diesen Dingen frei entscheiden.
00:49:06: Und wenn du eben mehr dieses Gefühl kennst, wie ich, dass es wachsen darf, dass es Zeit haben darf, dass diese Zeiten auch gelebt und ausgelebt werden dürfen, dann ist es heute die Einladung gewesen, einfach mit dir und für dich in der Saison zu bleiben.
00:49:23: Jetzt sind wir am Ende dieses Podcastes angelangt und ich weiß immer noch nicht, wie ich diese Folgen nennen werde.
00:49:33: Aber es würde mich wahnsinnig freuen, wenn sie dir ein bisschen Ruhe in diesem Jahr schenkt.
00:49:39: und wer weiß, vielleicht schenkst du dir, wenn der Reigen wieder von vorne beginnt, bevor wir uns wieder über Lichtmess unterhalten, einfach die Zeit ist in deinem Rhythmus.
00:49:53: zu tun.
00:49:54: und das dazu lade ich dich immer ein in deinem Rhythmus zu bleiben, denn das sorgt für Zufriedenheit in dir und diese Zufriedenheit strahlst du nach außen aus.
00:50:05: und dann gibt es auch wenig Diskussion.
00:50:07: und wenn du mit jemanden diskutieren musst, warum du ist nicht die Aufgabe, ist auch nicht mit mir die Aufgabe, wie gesagt, heute sollen es Impulse sein, einfach Gedanken zu dem Ganzen.
00:50:20: Ich hoffe, du konntest meinen meiner Hüpferei folgen und bevor ich jetzt den fünften Abschluss versuche, hören wir jetzt einfach auf.
00:50:27: Ich freue mich auf nächste Woche, wenn es wieder heißt machen kommt von tun.
00:50:36: Bis dahin eine schöne Woche und tschau tschau.
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