Warum Perfektion deinen Mental Load befeuert!
Shownotes
Willkommen zum Podcast von Steffi Gericke!
Machen kommt von Tun. Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion, für Bodenständigkeit statt Social-Media-Schein.
In dieser Folge sprechen wir darüber was dein Perfektionsanspruch mit deinem Mental Load zu tun hat. Warum ich ihn nicht verspüre und es mir nur über die Bedeutung des "Kochens" erklären kann. Warum Pläne gut sind, aber heute manchmal zum Gegenteil führen. Herrlich ehrlich aus meinem Leben und Beobachtungen für dich ! Viel Freude dabei!
Du willst nachhaltig deinen Mental Load reduzieren, du willst wissen, ob mehr Ruhe in deine Systeme kommt, dann melde dich kostenlos und unverbindlich auf der Warteliste für die Academy an:
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Viel Freude beim Eintauchen und miterleben!
Liebe Grüße Steffi
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Podcasts.
00:00:06: machen, komm von tun.
00:00:07: Dieser Podcast steht für echtes Leben statt Perfektion für Bodenständigkeit statt Social Mediaschein.
00:00:14: Kein Jammern, sondern alltagstaugliche Lösungen.
00:00:16: und warum täglich kochen.
00:00:18: Oft meine Antwort ist und wie du gelassen bleibst in diesen medialen Wahnsinn.
00:00:23: Für Frauen, die nicht das Modell Sex in der City leben, sondern die aus Land.
00:00:28: Kleinstadt, Vorstadt, Dorf kommen, die Verantwortung tragen für sich, für Familie, für Haushof, Unternehmen, die einfach ihren Alltag leben und ihren eigenen Weg gehen.
00:00:39: Ehrlich, humorvoll und mit beiden Füßen fest im Leben.
00:00:42: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Machen kommt von tun.
00:00:47: Und heute haben wir einen ganz besonderen Anlass, der mich persönlich die ganze Woche schon umtreibt und über die ich mir jetzt ein bisschen Luft machen muss.
00:00:56: Das heißt, wenn ich an der einer oder anderen Stelle hier vielleicht ein bisschen polemisch oder stammtisch mäßig werde, dann nimm es im Gesamtkontext bitte und leg nicht jedes Wort auf die Waagschale, aber es sind einfach diese Dinge, die ich beobachte, die ich mit Frauen bespreche, die in diesem Metier tätig sind, also mit Frauen tätig sind.
00:01:17: Und am Ende des Tages wollen wir heute die Frage klären, warum Perfektion und diesen Perfektionsanspruch, den wir ständig hier vorgelebt bekommen, medial gesehen natürlich deinen Mental Load befeuert.
00:01:31: So, jetzt muss ich ein bisschen ausholen, warum ich da zusammengekommen bin, warum heute einfach Mai auf dem Punkt kommt, warum täglich kochen meine Antwort sein wird.
00:01:42: und das auch gegen deinen Mental Load helfen wird oder umgekehrt, warum es vielleicht Teil des Problems ist, dieses täglich Kochen.
00:01:50: Ich mache es einfach mal so.
00:01:53: Wenn ich eine Umfrage mache auf Instagram, so nach dem Motto, was würdest du dir wünschen bei dem Thema täglich Kochen, dann sagt mindestens fünfzig Prozent, dass es entspannter läuft.
00:02:06: Und ich denke mir immer, was ist denn an der Stelle entspannter?
00:02:11: weil ich selber empfinde es als unheimlich unaufgeregt im Leben zu kochen.
00:02:16: Ehrzeit darfst du mir immer vorhalten, ja aber Steffi, du machst es gerne.
00:02:22: Da hast du auch immer recht, denn jemand, der gerne Sport macht, wird auch nie verstehen, warum jemand unsportlich ist oder sich nicht so leicht tut, Sport zu machen.
00:02:34: Wenn wir das jetzt einfach mal aus dem Vorlassen, Sport kann ich machen, Essen muss ich.
00:02:39: Dann sage ich einfach, dieses Thema können wir nicht völlig ausblenden in unserem Leben, wenn wir weiter leben wollen.
00:02:46: Also es ist ein essenzielles Thema, ein Thema, das aus meiner Sicht so tagesfüllend ist für jede Familie, für jede Person.
00:02:55: dass man sich darüber Gedanken machen muss und wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir vorher den Säbelzahntiger nicht noch erlegen müssen, sondern wir können auch einfach sagen, okay, ich halte schnell an einem Supermarkt, an einer Bäckerei, an deinem Bio-Supermahouse immer und ich kaufe mir einfach etwas, das ich dann essen möchte.
00:03:11: So, dieser Prozess aber... was es sich wann es sich wie viel es sich in welcher Qualität es sich wer mag was kriege ich das hin das alle das ist natürlich das ist unheimlich viel information.
00:03:25: das ist etwas was zu deinem mental load sicher immer beiträgt wenn du dich da so getrickert wird.
00:03:31: ich sage das ganz bewusst weil es gibt ja auch frauen wie ich die sagen läuft.
00:03:36: und jetzt Sag ich dir einfach das mal so, das hat nichts mit der Thematik zu tun, ob du kochen kannst grundsätzlich oder nicht.
00:03:44: Weil ich sage es jetzt mal so, ein Spiegeleil wird jeder braten können und Nudeln mit Tomatensauce auch, damit können wir alle kochen.
00:03:53: Kannst du diesen Vorbereitungsprozess entspannt machen?
00:03:56: Das ist eigentlich die Frage.
00:03:58: Dieses Kochen ist ein nettes Thema.
00:04:00: Da kann ich dir zwar am Ende des Tages sagen, ich würde es ein bisschen so machen oder aber Das Benutzen von Küchenwerkzeug, von Pfannen und Töpfen ist also jedem mehr oder weniger geläufig.
00:04:12: Das unterstelle ich jetzt einfach mal, weil du musst ja bis dato auch irgendwie gelebt haben.
00:04:16: Und selbst wenn du jetzt der absolute Kochverweigerer bist und dich nur von Müsli ernährst, dann weißt du auch, wie man Sachen aufschreibt, wie man wieder zuschreibt, wie man den Apfel mit einem Messer schreibt.
00:04:26: Also du weißt, wo ich hin will.
00:04:27: So, warum ich überhaupt auf dieses Mental Load Thema komme und warum ich glaube, dass es heute ein Teil dieses dieses Alltagsproblems ist, dass viele einfach als so anstrengend empfinden.
00:04:42: Das war eine Frage von mir, die ich mir halt immer wieder stelle.
00:04:47: Ich stelle für mich als Steffi im Leben mit meiner Familie fest, dass ich mich nicht gestresst fühle, was mein Familienleben anbelangt.
00:04:57: Ich sage das so ganz deutlich getrennt, denn ich bin auch selbstständig.
00:05:01: Und ja, es gibt Zeiten, in denen meine Selbstständigkeit unheimlich anstrengend, kräftig sehrend und was noch immer ist, es ist einfach der Job.
00:05:11: Den kann ich nur selber ändern und an der Stelle reduzieren oder besser machen, wenn ich sage, jetzt ist es zu viel.
00:05:17: Also da kann niemand was dafür, da kann weder Gesellschaft was dafür, dass ich mir das so ausgesucht habe, noch sonst wie.
00:05:25: Da können wir kurz an die Politiker bitte nicht nur mehr auflagen oder so schicken, ja, aber am Ende des Tages kann man mit dem Status quo immer irgendwie zurecht.
00:05:35: Also es geht um dieses Familienleben.
00:05:37: Warum ist mein Familienleben für mich nicht anstrengend?
00:05:40: Ich stelle mir diese Frage wirklich, weil ich diese vielen Videos und Frauen und Geschichten und was auch immer sehe, wo ich merke, die Pumpen innerlich, die sind überhaupt nicht mal zufrieden, die Die laufen am Rad, die sind am Ende quasi ihrer Kräfte, weil sie diese Überladung haben.
00:06:01: Ich spreche noch nicht mal von Überforderung, von Überladung, weil die einzelnen Aufgaben, die dazu tun sind, die sind ja meistens banal, ja, aber die Masse macht es.
00:06:09: Und dann gibt es auch noch so nette Männer, die dann auf Social Media kontun.
00:06:14: Ja, also es hilft jetzt nichts, wenn du zweimal in der Woche die Spülmaschine ausräumst.
00:06:17: Du müsstest dich jetzt schon anders verhalten, damit deine Frau Entlastung verspürt.
00:06:22: Und ja, es ist tatsächlich ein Grundübel dieser Zeit, dass wir einfach uns für alles zuständig fühlen.
00:06:32: Und warum ist das so?
00:06:33: Das würde ich sagen, ist ein bisschen medial getrieben, weil die sagen natürlich, du als Mutter bist für das verantwortlich.
00:06:38: Du als Mutter musst den perfekten Kindergeburtstag machen.
00:06:41: Du als Mutter musst schauen, dass Haushof und Heim schön ist.
00:06:44: Du als Mutter, also du als Frau.
00:06:46: Also auch alle, die jetzt quasi keine Kinder haben oder die Kinder schon aus dem Haus haben.
00:06:51: Ich glaube, ihr versteht ein bisschen, wo ich hin will.
00:06:55: Wir ziehen uns manche Schuhe schon selber an.
00:06:59: weil wir Angst haben, wenn wir los sind, dass wir gesellschaftlich verurteilt werden.
00:07:05: Und das ist für mich aus meiner Sicht das Hauptproblem, weswegen da so ein Stau entstanden ist bei diesem ganzen Thema.
00:07:15: Ich sage es noch mal, das hat nichts damit zu tun, dass es mal Phasen gibt in unserem Leben, dass wir sagen, okay, gut, das war jetzt einfach wahnsinnig früh.
00:07:22: Die letzten vier Wochen waren wahnsinnig.
00:07:24: Das ist kein Mental Load.
00:07:25: Das ist etwas, wenn du abends ins Bett gehst, denkst und in der Früh schon wieder zum Denken anfangen, wenn du quasi, wenn du immer das Gefühl hast, du hast was vergessen, du, dass da könnte was sein, da könnte ein Anruf kommen und da ist, also wenn du nimmer entspannt im Liegestuhl liegst und ein Buch liest, weil jetzt einfach gerade eine halbe Stunde nix zu tun ist.
00:07:44: Also dann und dann ist man auch nicht im Burnout und so weiter, meine Lieben, das ist ein ganz ein anderes Thema, sondern ist man einfach, dann ist der Alltag, das sage ich jetzt, mir ganz böse schlecht organisiert.
00:07:56: Und jetzt sagst du, ich habe doch einen Plan.
00:07:58: Und daran liegt schon mal das erste Problem.
00:08:03: Du willst es besonders gut machen in dem Moment.
00:08:06: Du willst diese tausend Aufgaben zu schaffen, also auf ein Stück Papier zu bekommen.
00:08:11: Da gibt es dann die Frauen hier, die dann damit Werbung machen, ich schick dir hier die To-do-Listen, damit du dein Leben im Griff hast.
00:08:17: Und da stehen dann so Sachen drauf wie, du kannst im Juli schon mal checken, ob die Matchhosen im Herbst noch passen für die Kinder.
00:08:25: Wo ich mir denke?
00:08:26: Ja, grundsätzlich checkt jeder irgendwann die Matschhosen, aber sei mir nicht bös, weißt du, wie lange es dauert, dass eine Matschhose im Haus ist?
00:08:34: Acht oder vierzig Stunden ungefähr.
00:08:36: Da hast du auf Bestellen geklickt, ist da.
00:08:39: Was passiert, wenn das Kind zwei Tage keine passende Matschhose hat?
00:08:44: Also eventuell kann ich in der Einrichtung, in der mein Kind ist, fragen, ob sie eine Leimmatschhose hätten, wenn sie gerade in diesen zwei Tagen eine brüchten.
00:08:53: Warum wollen wir das nicht, diese Frage stellen?
00:08:55: Weil ja dann, wir glauben, dass die Kindergarten Erzieherin denkt, wir haben das nicht im Griff und wir sind die... Hey Leute, wenn ich da hingehe und sag, hey du, Annemarie, das tut mir total leid, ich hab einfach festgestellt, dass die zwanzig Matschosen, die wir schon zu Hause haben, einfach alle nicht mehr passen.
00:09:11: Hätst du für den nächsten zwei, sag ich hab schon eine Bestäute, aber die Kind erst mal.
00:09:14: Dann sagt Annemarie, du, gar kein Problem, mir wär's nur recht, wenn du die dann waschendatzt und wieder mitbringst.
00:09:20: So, Probleme erledigt.
00:09:22: Und so sind ganz viele Themen einfach erledigt, wenn du aufhören würdest, immer daraus rückzuschließen, dass jemand glaubt, dass du deinen Job schlecht machst, weil du in diesem Moment einfach nett performst.
00:09:34: Und das ist nicht so, sondern das ist einfach ganz normal.
00:09:37: Es ist ganz normal, dass man mal was vergisst.
00:09:39: Es ist ganz normal, dass man einfach mal irgendwas nicht auf dem Radar hat.
00:09:44: Und nochmal, es passiert in den meisten Fällen nichts.
00:09:47: Ja, was wird denn im schlimmsten Fall passieren, wenn Twentz-Torben-Matchhose nicht da ist?
00:09:53: Er muss drinnen spielen.
00:09:57: Gut.
00:09:57: Dann kann er maximal noch zu Dio's Mama sagen, hey Mama, ich bin der einzige gewesen, der drinnen sitzen musste und nicht raus durfte, weil ich hatte keine Matchhose.
00:10:07: Dann sagst du, schau her, das ist total toll.
00:10:09: Das tut mir auch leid, dass du es heute war, aber schau her, es ist passiert, wir haben halt einfach keine Matchhose mehr, die passt.
00:10:14: Morgen hast du wieder eine.
00:10:16: Ja, okay.
00:10:17: Wahrscheinlich ist das jetzt auch nicht die korrekte erzieherische Umgang mit Kindern, aber noch mal, ich kann doch meinem Kind einfach sagen, hey du, ich habe es verpeilt an der Stelle, morgen hast eine.
00:10:28: Man muss auch nicht immer die perfekte Mam wirken.
00:10:31: Also ich sage dir ganz ehrlich, ich fahre in meinem Alltag am allerbesten einfach mit Ehrlichkeit.
00:10:38: Und das empfehle ich dir, also von Herzen.
00:10:42: Mach es ehrlich, du musst nicht alles zu deinem Thema machen.
00:10:45: Und dieser Satz immer, ja, da haben wir das Heft vergessen.
00:10:48: Ja, wer hat das Heft vergessen, das Kind hat das Heft vergessen.
00:10:51: Aber ab wann kann ein Kind für sein Heft denselbe zuständig sein?
00:10:54: Ich sag's dir ganz ehrlich, Klasse eins.
00:10:57: Jupp, weil der hat im Kindergarten schon gelernt, dass er seinen Schot da aufräumen muss.
00:11:01: Da machen die nämlich einen fantastischen Job.
00:11:04: Und dann denken wir, oh, das arme Bully oder das arme Madey.
00:11:10: Nein, das ist Ihre Schule, das ist Ihr Alltag, da muss sie sich dran kümmern und nicht du.
00:11:15: Und wenn das Kind quasi ein regelmäßiger Vergesser oder Schlamper oder was auch immer ist, dann versucht es nicht zu kompensieren, sondern holt die Lehrerinnen ins Boot.
00:11:27: Meistens in der Grundschule eine Lehrerin und sagt einfach, das ist mein Problem.
00:11:31: Ich würde es gerne anpacken, haben Sie nur eine Idee, aber der muss jetzt einmal lernen, dass er sich sein Zeug selber kümmert.
00:11:36: Weißt du, was nämlich mit Kindern passiert, die nie selber mitdenken müssen?
00:11:40: Genau, die ziehst du zu diesen Kindern, Menschen und hinterher, vielleicht auch Männern, die dann auch nicht mitdenken im Alltag, weil ihnen immer alles gerichtet wurde.
00:11:48: Hausgemachte Probleme, ja?
00:11:50: Das ist nämlich auch in Beziehung so.
00:11:52: Wenn du neben dem Partnerinnenanteil auch gleich noch den Mamaanteil deines Ehemanns mitnimmst, ist klar, dass sich der um nichts mehr kümmert.
00:12:02: Also mein liebstes Beispiel ist immer, Wenn du deinen Mann mit deinen Kindern bei der Haustür raus schickst, wer kümmert sich darum, ob die Kinder richtig angezogen sind?
00:12:12: Dein Mann oder du?
00:12:14: Eine ganz einfache Frage.
00:12:16: Solange du dich darum kümmerst, hast du das Problem nicht gelöst.
00:12:19: Wenn du die selber loslaufen lässt, wenn die vielleicht Zweime umkehren müssen, wenn vielleicht dann schon jemand grandig in der Tür steht, weil wir jetzt die Handschuhe auch noch vergessen haben, dann ist das so.
00:12:30: Aber sie werden es alle zusammen nicht lernen, wenn du dich im Vorfeld darum kümmerst, dass das gut läuft.
00:12:37: Jetzt kann es Gründe geben, Urlaub, Gemeinschaftsausflüge, keine Ahnung, pünktlich zum Zug oder so, dass man vielleicht damals mit hinläuft.
00:12:45: Aber grundsätzlich solltest du dich ab jetzt ertappt fühlen, wenn du für alle mit denkst.
00:12:50: Ist nicht deine Aufgabe.
00:12:52: Du darfst für Säuglinge, die sich nicht äußern mitdenken, du darfst für Kleinkinder mitdenken, aber ganz ehrlich, auch ein Fünfjähriger, checked, dass die Hände, Mütze, Schal irgendwie dazugehören.
00:13:05: Und die kann er auch übrigens ganz alleine anziehen, weil das macht dem Kindergarten auch.
00:13:10: Fand ich total lustig mal, war ein Besuchskinder bei einem eines meiner Kinder.
00:13:16: Dann hält er mir die Sachen so hin, sag ich, was soll ich denn damit anziehen?
00:13:20: Sag ich, hey, du bist im Kindergarten, du kannst das erlore.
00:13:22: Dann schaut er mich an mit großen Augen und sieht da, auch dieses Kind hat sich alleine angezogen.
00:13:29: Selbst meine eigenen Kinder haben da so Schosen gebracht.
00:13:32: Also das schönste Beispiel ist ja, meine Tochter, ich war mit Kind zwei wirklich schon sehr schwanger und da hat sich die von mir immer noch in den Kindersitz heben lassen und bei meinem Mann ist die selber ins Auto gegrappelt.
00:13:45: Dann habe ich mir gedacht, das habe ich dann mal irgendwann beobachtet und da bin ich im falschen Film und habe gesagt, hey, Mausi, Du groppelst beim Papa auch selber rein, also groppelst du jetzt auch.
00:13:55: Also wenn du deinem Kind nichts zutraust, wenn du die Verantwortung nicht pauschal sauber übergeben kannst, dann wird es nicht besser.
00:14:02: So, jetzt ist es natürlich so und jetzt sind wir ein bisschen beim Kochen.
00:14:06: Da kann man die Verantwortung, wie soll ich sagen, da hat man Verantwortung übernommen, die häufig bei einem bleibt, denn es ist halt in diesem Land häufig so, dass die Frauen dafür zuständig sind.
00:14:18: Das ist nicht immer so.
00:14:19: Es gibt sicher auch viele Modelle, wo das alles rum funktioniert, aber das Gro dieses Landes funktioniert meistens so, dass wir einen, und ich habe keine statistischen Zahlen rausgezogen, aber wenn ich einfach in mein Umfeld blicke, dann gibt es drei Modelle.
00:14:36: Da gibt es das Modell, beide arbeiten ungefähr gleich viel, beide verdienen ungefähr gleich viel.
00:14:43: Das heißt nicht, dass die Aufgaben gleich viel verteilt sind.
00:14:48: Dann gibt die Variante einer verdient deutlich mehr, einer weniger und damit ist mit dem weniger auch mehr Kehrarbeit verbunden.
00:14:57: Und dann gibt es vielleicht noch das ganz, ganz klassische Modell.
00:15:00: Das habe ich aber in meinem Umfeld tatsächlich nicht mehr.
00:15:03: Also ich kenne keine klassische, also in meinem Alter, in meinem Freundeskreis muss ich jetzt einfach sagen, keine klassische Hausfrau mehr, die nur zu Hause ist.
00:15:14: Kenne ich nicht.
00:15:15: Also mein engstes Umfeld muss man dazu sagen, das heißt nicht.
00:15:18: Und ich erwerte es auch nicht, wenn es für dich und für dein Umfeld passt.
00:15:23: Und wenn jemand am Hof des Mannes mitarbeitet, hat ein Job, also nicht falsch verstehen.
00:15:28: Wenn jemand im Unternehmen mitarbeitet, sondern ich meine so dieses ganz klassische, ich bin nur für Haus Kindergarten zuständig und gehe... Ich trage nichts zum Erwerbseinkommen im weitesten Sinne.
00:15:40: Wobei das ja nicht stimmt, denn durch diese Tätigkeit sorgt man ja dafür, dass jemand anderer vielleicht seinem Job nachgehen kann.
00:15:49: Mach es einfach an der Stelle so, wie du es für richtig hältst.
00:15:52: Aber es ist natürlich klar, dass die Aufgaben über die Zeit, wie soll ich das jetzt sagen?
00:16:02: Nicht weniger wurden ja für uns und die Anforderungen aus der Gesellschaft heraus.
00:16:06: die nehmen gefühlt ständig zu und ich denke mir halt aber immer.
00:16:11: Warum fühle ich es nicht?
00:16:12: also warum fühle ich mich nicht?
00:16:14: oder habe ich mich mal gefühlt?
00:16:16: und dann bin ich ehrlich da muss ich schon ein paar jährchen zurückgehen.
00:16:19: Ich habe das tatsächlich ausprobiert.
00:16:21: also ich wollte das so mit alles nett und schön und wir gehen regelmäßig am Sonntag in die Kirche und wir machen das hier und da und wir sind aktiv und Fakt war nur glücklich und zufrieden.
00:16:37: hat mich das nicht gebracht.
00:16:39: Ich weiß, dass ich da irgendwie durch das Haus getiget bin und mir gedacht habe, so fuck, das ist nicht meine Welt.
00:16:47: Das erfüllt mich nicht.
00:16:49: So und Ob das jetzt halt, wie soll ich sagen, ob man in dem Prozess gefangen bleibt oder nicht, da bist du nur für dich selber verantwortlich.
00:17:01: Sagst dir einfach so, wie es ist.
00:17:03: Du entscheidest, wie die Kindergeburtstag gefeiert werden.
00:17:06: Du entscheidest, wie du dich da reinstresst.
00:17:09: Du entscheidest, ob du das mit einem gewissen Augenzwinkern machst oder ob du glaubst, ich muss mich da gut präsentieren oder so weiter.
00:17:18: Am Ende des Tages ist es immer eine einfache Entscheidung.
00:17:23: für mich, für meine Familie, in dem Moment wichtig oder nicht.
00:17:28: Und es ist auch ehrlicherweise unwichtig, was a bis y darüber denken, wenn du es jetzt anders machst.
00:17:36: Das ist aber das Schwierige und das ist Teil dieses Problems aus meiner Geschichte.
00:17:40: Wir sind wieder bei diesem Schulbeispiel mit dem Heft oder noch besser.
00:17:44: Zuletzt habe ich eine alte, alte, nein so wäre es nicht, eine wunderbare Lehrerin aus meiner ehemaligen Schule getroffen.
00:17:52: Auch schon im Pensionen, sehr genau.
00:17:54: Also ich ja auch schon viele Jahre daraus.
00:17:57: Und dann sagt Steffi, das kann ja auch nicht normal sein, dass er Mama in der zwölften Klasse, dem Burschall, sein Sportzeug noch fort.
00:18:04: Nein, das ist nicht normal.
00:18:06: Der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, der, Also ich würde mir sagen, das ist lebensbereichernd, wenn der Kerl in der zwölften Klasse Lernzeitgrafel dabei zu haben.
00:18:35: Du merkst, ich bin ein bisschen, weil ich mir einfach denke, so viele dieser Themen sind einfach ausgemacht.
00:18:41: Es ist nicht meine Aufgabe einem Zwölfklässler irgendwas nachzutragen.
00:18:45: Da kann man darüber reden, wenn es die Abschlussprüfung ist und er hat keine Ahnung sei ich Physik-Experimenter haben, steh lassen.
00:18:53: Weswegen auch immer, sorry, wenn jemand an so einem Tag so etwas vergisst.
00:18:59: Okay, wir reden nicht darüber.
00:19:00: Aber kann natürlich passieren, ich nehme mich auch nicht davon aus, dass man nicht kurz Fristaktionen hat oder vielleicht bei der Garage noch mehr umdreht.
00:19:07: Ich hab's vergessen.
00:19:09: Aber wer ist verantwortlich?
00:19:10: Bist du verantwortlich oder ist der in der zweiten Klasse verantwortlich?
00:19:13: Und nochmal, es kann in der ersten und zweiten Klasse bereits beginnen, weil du erlaubst dir auch, dem Kindergartenkind sich selber Mütze und Handschuhe selber auszusuchen.
00:19:22: Da fängt das nächste an.
00:19:23: Akzeptier einfach, was die Kinder anziehen.
00:19:26: Mach dir doch schon nicht den Stress in der Früh.
00:19:28: Das kann man nicht anziehen.
00:19:29: Das passt nicht zusammen.
00:19:30: Das ist aber nicht die richtige Jacke zu den richtigen Schuhen.
00:19:35: Ja, das gibt es und es ist manchen total wichtig und ich muss ganz ehrlich sagen, mir ist es egal, solange meine Kinder den Zweck des Tages erfüllt haben.
00:19:44: Vollständig angezogen, dem Wetter angemessen und das, was sie glauben, was sie gerne tragen möchten.
00:19:53: Ja, weil das passt dann nicht zusammen, Steffi.
00:19:56: Ganz ehrlich, wer wird das Problem haben?
00:19:59: Du, die Lehrerin oder das Kind.
00:20:01: Wer wird am Schulhof ausgelacht werden, wenn jemand glaubt, dass das nicht die richtige Kombination ist?
00:20:07: Du, die Lehrerin oder das Kind?
00:20:08: Das Kind.
00:20:09: So, jetzt hoffen wir, dass es dem Kind einfach scheißegal ist und es sich nicht von seinem Umfeld beeinflussen lässt.
00:20:17: Und einfach weiter ein Anzieht, was es lustig ist.
00:20:20: Und wenn es auch so wie Pippi Langstrumpf nochmal, dann bist nicht du die Mutter, die versagt hat, sondern das Kind hat seine eigenen Schei... Ja, Steffi, das geht überhaupt nicht.
00:20:28: Warum nicht?
00:20:30: Was wird das ändern in deinem Leben?
00:20:32: Was wird es an der Note deines Kindes ändern?
00:20:34: Wenn du das Bedürfnis hast, das Thema mal aufzuklären, dann kannst du im Elbensprechtag der Lehrer dann sagen, übrigens weiß Pippi Langström wieder mal besonders lustig ausschaut.
00:20:43: Es ist mir wichtig, dass es mein Kind selber macht.
00:20:46: Nord ist einfach ein, sagt es ist so.
00:20:49: Und dein Kind kannst du am besten Stelle, wenn du was noch fürs Leben lernen willst, Dann legt das Gewand am Tag zuvor raus, aber lasst das Kind selber mitentscheiden.
00:21:00: Nicht so, Pauli, was möchtest du morgen anziehen, sondern du sagst Pauli, jeans A oder B. So, jetzt ist es manchen Müttern wichtig, dass der Poli zu... Ja, aber für was?
00:21:09: Also, weißt du, das ist mental overload.
00:21:14: Das macht dieses Stresspotenzial so groß.
00:21:18: Und ich höre dich die ganze Zeit.
00:21:22: Doch, das geht.
00:21:24: Das ist entspannend.
00:21:26: Du kümmerst dich einfach nicht drum.
00:21:29: Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dieses Zinober mit diesem Interfühl aufstehen und wer wohnpünktlich irgendwo ist.
00:21:36: Das hat sich auch ganz schnell gelöst.
00:21:37: Lass einmal die Polizei kommen, wenn sie zu spät kommen.
00:21:39: Das ist so in Bayern.
00:21:41: Also da, wenn du nicht pünktlich in der Schule bist und keine Entschuldigung hast, checken die die Polizei oder das Sekretariat ruft an.
00:21:48: Ja, warum machen wir das nicht?
00:21:52: Weil wir dann als Mutterschreckstrich Eltern versagt haben, unsere Kinder pünktlich in die Schule zu schicken.
00:21:57: Jetzt bin ich auch die Erste, die losrennt und dafür sorgt, dass das halt pünktlich ist.
00:22:06: Aber nochmal.
00:22:08: Es muss jeden Tag so laufen.
00:22:10: Es gibt vielleicht Ausnahmen, wo es vielleicht halt irgendwie schiefgegangen ist.
00:22:13: Wenn aber jeden Tag die Ausnahme ist und das es fast immer schief geht oder regelmäßig schief geht, dann muss ich was am System tun.
00:22:19: Und dann muss ich mir ein bisschen vielleicht auch manchmal die Hilfe holen.
00:22:22: Also wir hatten auch immer ein bisschen... So, dann gab es mal eine klare Ansage, wie das morgens zu laufen.
00:22:29: Da waren die Kinder sehr klein.
00:22:32: Grundschule, maximal.
00:22:35: Ich kann es jetzt einfach nur sagen, seit dem Tag läuft das.
00:22:38: Und ich kümmere mich... um die Pausenboxen.
00:22:41: Ich weg meine Kinder auf, wer noch nicht wach ist.
00:22:44: Vielleicht gibt es auch noch mal so einen Schrei durch das Treppenhaus, soll es jetzt wirklich sein.
00:22:49: Aber ansonsten müssen sie sich selber angezogen mit ihrem Kratzel, was sie dann runterbewegen.
00:22:55: Das entspannt mich unheimlich, weil meine einzige Aufgabe morgens ist aufzustehen, um mich um Pausenboxen zu kümmern.
00:23:04: dass ich nebenbei in die Werkstättern vielleicht mal die Maschine anschmeißen, nebenbei schon irgendwas, vielleicht schon drei Nachrichten beantworten, einen ersten Prostabsetze oder so.
00:23:13: Das ist ja mein Leben, das hat nichts mit der Familie zu tun.
00:23:15: Also dann muss ich weniger Aufträge annehmen oder weniger.
00:23:20: Das kann man nicht sagen, das muss man tun.
00:23:24: Ne, dann, wenn es halt nicht geht, nochmal, ich bin selbstständig, ich muss es halt selber entscheiden, ja.
00:23:28: Und wenn du jetzt einen Arbeitgeber hast, dann kann der ab acht Uhr oder ab siehmal dreißig mit deiner Aufmerksamkeit rechnen, aber er muss nicht vorher mit deiner Aufmerksamkeit rechnen, ja.
00:23:37: Du musst auch nicht schon vorher die E-Mails checken und so weiter.
00:23:42: Nein, es gibt dafür kein Gesetz.
00:23:44: Wenn du es tust, aus welchem Grund auch immer, musst du wissen, ob du es erträgst oder nicht an der Stelle.
00:23:49: Ich habe diese Woche etwas gelesen.
00:23:52: wo ein Kardiologe aus Wien irgendwie gesagt hat, also der Hauptgrund für die Menschen, die einen Herz im Fakt erleiden ist, dass die quasi eine zu aggressive Morgenroutine entwickelt haben.
00:24:06: Also quasi aufstehen, Handy angucken, dann schon mal das erste Mal, sondern die einfach vergessen haben, dass der Tag ruhiger beginnen darf.
00:24:13: Der redet nicht von der Stunde, sondern er redet von zehn Minuten.
00:24:16: Die ersten zehn Minuten nach dem Aufstehen gehören dir und deinem und nicht schon irgendeine Poweraktivität.
00:24:23: Das kann auch sein, dass diese ersten zehn Minuten, wenn du da schon quasi dich mit deinen Kindern zockst, lecker.
00:24:30: Das wird ein Tag, da wirst du schon so richtig in Stimmung.
00:24:33: Wenn du aber schon mal die ersten zehn Minuten einfach für dich vielleicht einmal gesagt hast, okay, gut, alles gut, dreimal tief durchatmen und so weiter.
00:24:41: Das hängt alles mit zusammen.
00:24:46: Und um jetzt noch mehr auf dieses Schulthema und dem Aufstehen und so weiter zurückzukommen, ich würde das nicht den Kindern überlassen, da kein Auge drauf zu haben.
00:24:57: Aber diesen Terror, den wir hier haben, den würde ich abstellen.
00:25:00: Ja, weil das ist doch, da brummt die Hütte.
00:25:04: Wenn es einfach immer den gibt, der zu spät kommt und den man dann dreimal innen muss, der muss auch vielleicht noch mal zur Schule laufen.
00:25:11: Ja, da kommt er zu spät.
00:25:12: Ja, ich sage es jetzt einfach mal so.
00:25:16: Das sind so spezielle Kandidaten, die würden dann viermal in der Woche zu spät kommen, wenn du nix dagegen tust.
00:25:21: Die sind dann meistens oft schon zwölf, dreizehn oder vierzehn Jahre alt, also die sind also schon in der Lage ihr Leben, die kriegen ja sonst jeden Scheiß in ihr Handy rein, ja.
00:25:29: Also dann vielleicht auch den Bäcker und die Erinnerung, da einfach mal klar Schiff zu machen.
00:25:34: Da kann man auch sich Unterstützung von der Schule holen und kann sagen, ja.
00:25:39: Und dann kommt er vielleicht auch halbe Stunde später und dann wird er vielleicht damit drei Mal in der Woche noch sitzen.
00:25:44: Das regelt sich dann meistens von allein, weil Kinder haben dieses Zusammenhang zwischen, oh, da kommt dann Arbeit auf mich zu, die könnte ich aber mit einem anderen Verhalten vermeiden.
00:25:55: Meistens total gut drauf.
00:25:56: Also die meisten tickt noch.
00:25:58: Da gibt es nur ein paar Ausnahmen, ja auch das gestehe ich dir zu.
00:26:01: Aber am Ende des Tages, wieder für dich etwas, was dein Leben ein bisschen leichter macht.
00:26:07: Und jetzt sind wir bei diesem Essen.
00:26:09: Und jetzt mache ich da mal einen Ausflug, warum mich das immer so umtragt.
00:26:15: Dieses Essenkochen ist für mich kein großes Thema.
00:26:17: Ich mache es auch nicht jeden Tag vielleicht immer zu hundertprozentig gern, aber in der Regel, wenn ich mit meinen Pausenboxen fertig bin, dann weiß ich schon, was es Mittag gibt, dann weiß ich vielleicht noch nicht immer, was es abends gibt, aber da gibt es an diesen Informationen auch an meinen Kindern, es gibt heute Mittag das.
00:26:35: Dann ist auch dieses Gemäckere weg, wenn man nach Hause kommt, weil die wissen dann schon, also das ist diese Info, das ist wie dieser Plan von der Kantine, wo einfach steht, Montagsnudeln, dann wissen die, weil.
00:26:45: wenn dann jemand sagt, Mama, schon wieder Nudeln, dann sage ich, hey, ist okay, heute Nudeln, morgen mache ich dir gerne Kartoffeln, dann ist das schon wieder, das ist Management, das ist gute Kommunikation mit deinem Umfeld.
00:26:57: Dann gibt es auch mittags keine Kinder, die sich jetzt sagen, du hättest vorher meckern können.
00:27:03: Und wenn er in der Früh meckert, im Sinne von Mama, schon wieder oder In der Regel oder du bist so, dass sagst, man kann mal Nudeln oder Reiß dazu machen, dass du sagst, hey Mädels oder Jungs, was willst du heute?
00:27:17: Und dann machst du genau das, was sie an dem Tag wollen.
00:27:20: Ist das jetzt ein Verbiegen einzig?
00:27:22: Nee, das ist eher so.
00:27:23: Das hat was mit Kommunikation zu tun.
00:27:25: Das ist wie wenn du deine Arbeitskollegien fragst, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, Was ist dahinter, dass es so ein Thema ist für ganz viele, die dann mittags heimkommen und diese Frage noch nicht beantwortet haben?
00:27:50: Weil halt dieses, was mache ich halt nicht so schnell in den Sinn kommt.
00:27:54: Das ist keine Wertung darüber.
00:27:55: Das ist keine Wertung über dich.
00:27:57: Das ist keine Wertung, ob du kochen kannst.
00:28:00: Diese Frauen können alle kochen.
00:28:01: Die können alle kochen.
00:28:03: Nur diese Idee fehlt.
00:28:05: Und diese fehlende Idee folgt, führt zu einem weiteren Mental Overlord.
00:28:10: Und ich denke mir immer, geil, ich könnt's dir beibringen, wie du rauskommst aus dem, aber du brauchst mich ja nicht, weil du kannst ja schon kochen.
00:28:21: Ich nehm dir nicht das Kochen ab.
00:28:23: Nein.
00:28:24: Aber ich nehm dir diesen Mental Load von der Weg ab.
00:28:27: Und warum ich da überhaupt drauf gekommen bin, ich musste Chatchi Pity fragen.
00:28:32: Weil ich selber das nicht kenne.
00:28:34: Ich kenne keinen Overload.
00:28:36: Ich kenne kein stressiges Vermiedernleben.
00:28:38: Ich kenne es einfach nicht.
00:28:39: Ich weiß nicht, in welcher Welt man leben kann.
00:28:43: Ich höre es nur und ich nehme wahr, dass Frauen wirklich leiden.
00:28:47: Also nicht so leiden im Sinne, dass man es dir schon ansieht, sondern einfach so... Das war aber zu den ganzen Dorg, die ganze Woche so irgendwo hin und so wirklich entspannt und frei und lebenslustig fühlt sich dann niemand mehr.
00:29:00: Das heißt nicht, dass du nicht Spaß haben kannst am Freitag auf Nacht mit deinen Freundinnen mehr oder so eher, sondern ist es einfach immer so dieses, ich bin verantwortlich dafür, ich soll kochen und dann motzen alle.
00:29:12: Also so ein weiteres, boah, ich mach mein Job nicht toll.
00:29:16: Und Mädel, du machst einen hervorragenden Job, nur vielleicht darfst du an der Kommunikation üben und vielleicht wären meine Tipps gar nicht so schlecht damit dieses gar nicht mehr auftaucht.
00:29:27: Weil das hat nichts mit dem Kochen zu tun, sondern etwas mit Management zu tun.
00:29:30: Und das ist, glaube ich, tatsächlich das, über das auch niemand spricht.
00:29:33: Alle sprechen immer dann drüber und ich mache das ja auch, sagt, hier habe ich einen Wochenplan kocht, die sechs Sachen einfach Themenwelle nicht.
00:29:40: Ja, Netzzeit fängt es nämlich an, komplex zu werden.
00:29:42: Jetzt musst du nach diesem Wochenplan einkaufen gehen.
00:29:44: Wo ich mir immer denke, das finde ich schon komplex.
00:29:47: Da muss man sich schon wieder hinsetzen, da muss ich schon wieder Zeit investieren, das schon wieder äußert irgendwie ein bisschen.
00:29:53: Das habe ich nicht.
00:29:54: Ich weiß nicht, wie das ist, weil ich schreibe kein Plan.
00:29:57: Es kann sogar sein, dass ich für zehn Leute koche und kein Plan habe, sondern erst mal einkaufen war und dann koche.
00:30:02: Und dann überlege, was es gibt.
00:30:04: Meistens überlege ich erst mal, was es in der Gefriertruhe ist, was ich nur machen kann, wenn mehrere Menschen da sind.
00:30:08: Das ist mein erster Gedanke.
00:30:10: Das hat ja aber nicht jeder.
00:30:12: Nicht jeder knallt sich ja das Gefrühschränkchen voll mit Dingen, die man nur zu speziellen Anlissen kochen kann.
00:30:20: Aber vielleicht weißt du auch, was ich meine.
00:30:23: Also, das Kochen ist nicht das Thema.
00:30:25: Wenn die Frauen sagen mir alle, Steffi, wenn ich weiß, was ich zu tun hab, hey, das ist mir dann auch egal, ob ich dreizig Minuten wirklich so ein bisschen stärker tut, dahin koche oder ob ich nach zehn Minuten was ins Backrohr schieb und dann halt nur warte, bis es fertig ist.
00:30:38: Das ist tatsächlich für niemanden das Problem, weil die meisten tatsächlich im Leben schon begriffen haben, dass das mit dem Essen kochen Sinn macht, wenn man weiter am Leben bleiben möchte.
00:30:47: Also, man hat sich damit abgefunden, dass es heute zum Leben dazugehört.
00:30:52: Das ist so ein notwendiges Übel dann für mich.
00:30:56: Jetzt gibt es aber Frauen, die sagen einfach, Steffi, ich hasse Kochen.
00:31:00: Okay, ist für mich auch in Ordnung.
00:31:02: ganz ehrlich, du, ich hasse auch Sport und trotzdem mache ich ständig.
00:31:04: Warum?
00:31:05: Ja, so ein bisschen wie mit dem Essen, ohne dem ist halt auch scheiße im Leben.
00:31:09: Beim Sport ist halt allerdings so, dass ich ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz lang ohne Sport auskomme und dann halt irgendwann Probleme oder Übergewicht oder was auch immer hab.
00:31:18: Beim Essen merkst du es halt nach achtervierzig, ich glaub nach sieben Tagen ist man, oder sieben, drei Wochen, glaub ich, kann man ohne Essen leben oder überleben, aber ohne Trinken, achtervierzig Stunden oder so.
00:31:28: Also ... Und nachdem ihr meistens an deiner Familie und deinen Kindern gelegen ist, wirst du kochen.
00:31:35: Diese Diskussion und dass du dafür einkaufen musst, über das müssen wir auch nicht diskutieren, aber wie anstrengend einkaufen ist, über das können wir schon diskutieren.
00:31:45: Es wird einer dieser Punkte sein, die dein Hirn immer noch weiter zumölen.
00:31:50: Und jetzt willst du das vielleicht auch noch besonders gut machen.
00:31:52: So, jetzt sind wir bei der Perfektion.
00:31:55: Jetzt willst du saisonal, regional, gesund, ausgewogen, mit Vollkorn, frisch und sonst was machen, zuckerfrei, zuckerfrei ist auch ganz wichtig.
00:32:03: und habe ich irgendwas vergessen.
00:32:06: Vielleicht willst du noch irgendwelche besonders wichtigen Sachen integrieren, ab Proteine.
00:32:10: Wir brauchen ganz, ganz, ganz, ganz viele Proteine, weil wir sonst ja, so.
00:32:16: Und jetzt frage ich dich ja mal, ja, das sind vieler Anforderungen, die du da auf deinen Plan schreiben willst.
00:32:27: Jetzt sage ich, wer sich eher traditionell ernährt, wer mit einer großen Abwechslung lebt, der kann am Ende des Tages, wenn er kein Backalbufal und Scheiß verwendet und dazu zähle ich auch den Prüwürfel mittlerweile, also der macht nicht viel falsch.
00:32:50: Also wirklich nicht.
00:32:52: Und ich möchte mal so gerne so ein Video machen, wo ich so über zuckerfreie Ernährung lästere, weil Da schiebe ich den Schweinebraten rein, der ist zuckerfrei.
00:33:02: Da schiebe ich die Rindsrohle rein, die ist zuckerfrei.
00:33:04: Da schiebe ich den Salat rein, der ist mit Zucker.
00:33:06: Warum?
00:33:07: Weil ein Salatdressing mit etwas Süße, und sei sie auch Honig, ist auch Zucker am Ende des Tages, ein bisschen anders zusammengesetzt, aber halt einfach geiler schmeckt wie wenn keiner drin ist im Dressing.
00:33:18: So, hättest du es geklaut, dass es so einfach ist und alle und ein Fett reduziert muss es auch noch sein.
00:33:24: und genau Kartoffeln, Sahne, Butter.
00:33:29: Ah, am besten lassen, weil es macht alles lustig.
00:33:33: Ich frag mich aber tatsächlich, warum diese Frauen, die das alles verwenden und das in einer großen Ausgewogenheit gar nicht das Gefühl haben, dass sie irgendein Figurproblem haben.
00:33:46: Da kommt Figurtechnisch, das haben wir in der letzten Folge oder vorletzten Folge geklärt.
00:33:52: Es hat oft gar nichts mit Essen zu tun.
00:33:54: Für die natürlich, die im Essen viel falsch machen, hat es viel damit zu tun.
00:33:57: Aber wenn du im Essen eigentlich grundsätzlich Alles richtig machst.
00:34:01: So, jetzt ist die Frage, warum ist da so ein Stress um dieses?
00:34:06: Und ich sage immer, komm zu mir, ich löse es mit dir.
00:34:08: Ich habe die Antwort darauf.
00:34:10: Denn ich habe keinen Stress.
00:34:12: Und das heißt ja, dass wenn du meinen System adaptierst, auch keinen Stress hättest.
00:34:16: Und ich find's so geil, weil weißt du, du brauchst ja dann immer jemanden, der bei dir im Kurs war, der dann sagt, genauso ist es.
00:34:22: Und jetzt hab ich sie.
00:34:23: Ich hab die Frauen, die sagen, Steffi, ich hatte vorher so ein Schachtel mit so Fixtüterl.
00:34:29: Das ist jetzt leer und ich brauche das auch nicht.
00:34:32: Das kommt jetzt weg, weil ich verstehe gar nicht, wie man das noch brauchen kann.
00:34:36: Oder eine zweite Frau, die sagt, ich habe vorher überreue Gemüsebrühe drin.
00:34:40: Seitdem ich mit dir koche, ich brauche keine mehr.
00:34:42: Ich verstehe, was du sagst.
00:34:44: Und dann gibt es noch solche Frauen, die sagen, Steffi, dein System ist genial.
00:34:48: Ich gehe ohne Einkaufszettel einkaufen, weil ich verstanden habe, wo du hin willst.
00:34:52: Ich koche jeden Tag.
00:34:53: Wir schmeißen mal nichts weg.
00:34:54: Wir essen mal mehr Gemüse.
00:34:55: Das Essen schmeckt besser.
00:34:57: Und jetzt kommt dieser Punkt.
00:34:59: Das Familienleben ist entspannter.
00:35:01: Seit es mehr warmes Essen bei uns gibt, ist es entspannter.
00:35:06: Ich habe entspannter Kinder, ich habe einen ruhigeren Tisch da, ich habe weniger Aufregung, ich habe einfach eine Grundzufriedenheit und ich habe jetzt eine absolute Theorie für dich.
00:35:19: Essen ist ein Grundbedürfnis von uns allen.
00:35:22: Das ist wie schlafen, wie geliebt sein.
00:35:26: Es gehört damit dazu.
00:35:28: Wenn du dieses Grundbedürfnis nicht erfüllst, dann ist dein System Unrundpunkt.
00:35:34: Ich wiederhole es nochmal.
00:35:35: Wenn du dieses Grundbedürfnis nicht sauber erfüllst, läuft es im Leben unrund.
00:35:41: Das heißt jetzt nicht, dass du sofort, ich sage jetzt mal, irgendwelche Krankheiten entwickelst oder so.
00:35:46: Das ist auch ganz gefährlich, sowas zu behaupten, wirst du von mir nie hören.
00:35:50: Ich sag dir aber einfach, dass meine Familie kaum krank ist.
00:35:54: Das kann ich nicht beweisen.
00:35:55: Das kann ich nicht belegen.
00:35:56: Ich kann einfach nur sagen, wir sind alle relativ gesund.
00:36:00: Wir haben meine Erkältung.
00:36:01: Aber die Kinder sind sechs oder acht Wochen krank gewesen.
00:36:05: Und noch mal, es gibt einfach Kinder, die sind anfälliger uns.
00:36:08: Aber in unserem Kontext, ich kenne es nicht.
00:36:11: Ich kann es aber auch nicht belegen, ob beweisen, ob es so ist oder nicht.
00:36:13: Aber es wäre natürlich statistisch schon einmal schön, zu sehen, ob es einen Zusammenhang gibt.
00:36:20: Wenn dieses Grundbedürfnis, das sich sauber ernähren, nicht sauber erledigt ist und jeden Tag kochen, heißt nicht unbedingt es jeden Tag gut zu machen.
00:36:30: Weil wenn du in diesem Kochen sehr viele halb und fertig Produkte drin hast, dann hast du sehr viel Zuckerscheiß und irgendwas dabei, den du eigentlich gar nicht bräuchtes in deinem Leben.
00:36:41: Und jetzt müssen wir vorsichtig sein.
00:36:47: Ich unterstelle dir an dieser Stelle nicht fehlenden Perfektionswahlen.
00:36:52: Ja, ist ganz wichtig, denn wir müssen schauen, wo du stehst.
00:36:56: Ich möchte nicht, dass du sagst, das hat sie mich erwischt.
00:37:01: Ich nehme noch die Fertigen oder ich nehme da hinter.
00:37:04: Die Frage ist an der Stelle, wie oft machst du es?
00:37:08: Weswegen machst du es?
00:37:11: Und was wäre die Alternative, wenn du es nicht verwenden würdest?
00:37:14: Hast du dir schon mal und nicht, weil ich sage, deine hast du, deine Familie ist schlecht oder so weiter.
00:37:19: Ja, so, was?
00:37:20: Deine Familie wird sich im Laufe ihres Lebens noch so viel Scheiß bei irgendwelchem Schachtel wird zwischen die Chiementbindend schicken, ob du jetzt dann keine Ahnung, dreimal im Monat noch irgendwas anderes dazu legst.
00:37:31: Also, wir wollen die Kirche im Dorf lassen, ja?
00:37:34: Aber wenn du da halt einfach feststellst, aha.
00:37:39: Da bin ich schon ganz weit vorn dran, also da vieles davon zu verwenden.
00:37:44: Ansonsten ist... Vielleicht könnte ein Zusammenhang bestehen.
00:37:49: Also ich möchte dir kein schlechtes Gewissen einreden, dass du so tust, weil wenn alles gut ist in deinem Leben und du happy bist und deine Familie und so weiter, dann passt das System ja für dich.
00:38:00: Ich stelle halt ganz oft fest, dass das System unrund läuft, aus welchem Grund auch immer.
00:38:07: Das können Kinder sein, die anstrengend sind.
00:38:10: Das kann sein, dass du mit deinem Partner dir denkst, ein Gespräch war auch wieder mal schön.
00:38:15: Also, wenn du das ... dann schau da mal hin.
00:38:18: Das ist einfach etwas, wo ich mir sage, warum kenne ich als Steffi das alles nicht.
00:38:23: Warum ist es mir fremd?
00:38:25: Und mein Leben ist nicht jeden Tag easy-peasy und nicht schön und ich streite mich mit meinen Kindern, ich streite mich auch mal mit meinem Mann.
00:38:30: Ich bin einmal ... könnt die Welt kotzen und mir braucht keiner entgegenkommen.
00:38:35: Die Frage ist immer, wie kommuniziere ich das?
00:38:37: Und kann ich drinnen zwischen, piste mich eine Situation an, piste mich äußern oder piste ich mich gerade einfach selber an dem Tag?
00:38:44: Also willkommen, vier Wochen-Rhythmus.
00:38:46: Da ist man vielleicht auch manchmal dünn heutiger.
00:38:49: Es gibt auch Frauen, die wirklich schwer leiden in diesen vier Wochen-Rhythmus.
00:38:54: Vielleicht muss man es auch einfach mal kommunizieren und sagen, hey du, die nächsten drei Dopp, lasst mich einfach in Ruhe.
00:38:58: Es gibt hier ein Notfallprogramm.
00:38:59: Da gibt es dafür genau diese sechs Gerichte im Tiefkühler und die macht sich jetzt ein bisschen... nochmal auch das und gibt Frauen, die sich jahrzehntelang trotzdem mit Schmerztabletten und alles in die Arbeit schlippen.
00:39:13: Ob jetzt es an der einen Stelle besser oder schlechter ist, da kann man tief diskutieren, da würdest du auch für jede Variante für Fächte finden.
00:39:22: Ich glaube einfach, es gibt halt Ausnahmeltage und Zustände und es gibt halt ein großes Normal, das einfach normal laufen muss.
00:39:29: So, jetzt zurück zum Essen.
00:39:32: Jetzt habe ich das, also das Essen per se kochen und so weiter.
00:39:36: Okay, stresst mich nicht.
00:39:37: Aber dass davor und danach und vor allem wie die Familie vielleicht auch mit meiner Leistung umgeht, das stresst mich schon.
00:39:44: Und da sage ich euch jetzt einfach auch wieder etwas, was nicht sehr schön ist, aber nur du kannst es ändern.
00:39:50: Du kannst nicht von deiner Familie erwarten, dass sie sich anders verhält oder dass die ihre Kommentare zurückhält oder so weiter, sondern du bestimmst, wie die Sache läuft.
00:40:02: Und wie du damit umgehst und wie entspannt du bist in diesem Ganzen.
00:40:07: Und ich sag's dir halt einfach, wenn ich in dich mitnehme eine Zeit, dann zeige ich dir die Dinge.
00:40:16: Ich zeige sie dir jeden Tag, wenn du willst.
00:40:18: Du kannst sie dir einmal in der Woche anschauen, du kannst dich... Aber du wirst ein System an die Hand bekommen, wo es viel, viel, viel entspannter wird für dich.
00:40:27: Nicht gleich, weil du musst dich erst einkufen, wenn das... Aber wenn die Frauen hier aus meinen Kursen bestätigen, dass das System funktioniert, sollte dir das doch die Chance geben, zu sagen, ja, da lass ich mich drauf ein.
00:40:38: Denn drauf einlassen musst du dich.
00:40:40: Und ich sag's dir ganz ehrlich, du wirst mehr kochen, wie du jemals zuvor gekocht hast in deinem Leben.
00:40:44: Weil du merkst, was es tut in der Familie.
00:40:50: Wir haben eine Frau dabei, die ist Hebamme.
00:40:52: Ganz liebe Grüße an der Stelle.
00:40:53: Ich bin immer von der Nachtschicht quasi die Begleitung.
00:40:56: Sowas erd mich unheimlich, ich möchte es immer wieder sagen.
00:41:00: Berichte mir gerne, wann ich an deinem Ohr sein darf.
00:41:04: Und sie sagt einfach, in Familien, in denen gekocht wird, läuft es, ich meine, die ist Hebamme, die macht Hausbesuche, die sieht, wie es läuft, wenn die Kinder auf die Welt kommen und wie, ja, durcheinander die Familien da manchmal sind.
00:41:17: Und sie sagt, da, wo regelmäßig gekocht wird, läuft es eigentlich ziemlich entspannt.
00:41:21: Und da, wo quasi mit Eintritt des Kindes die Welt in... Und ich rede jetzt nicht von Frauen, die eine starke Wochenbettdepression entwickeln, sondern einfach die, die halt einfach ihren Alltag dann erschwert in den Griff bekommen, weil das Kind überall steht.
00:41:38: Wer aber täglich sich schon mal Zeit nimmt, zu kochen und wieder in diesem Rhythmus zu kochen, der lernt ganz schnell wieder zurück ins Leben zu kommen.
00:41:45: Meine Philosophie.
00:41:46: Noch mal, ich hatte ein Schreikind.
00:41:51: Ich habe trotzdem jeden Tag gekocht.
00:41:53: zweimal am Tag, mittags und ab.
00:41:55: Das war keine schöne Zeit.
00:41:57: Ich möchte das auch ehrlicherweise nicht noch mehr erleben.
00:42:00: Aber ich habe trotzdem jeden Tag warm gegessen.
00:42:04: Ich habe auch selber gekocht, weil am Dorf gab es einfach keine große Möglichkeit.
00:42:10: Da konnte ich nicht irgendeinen Lieferdienst oder so oder so.
00:42:13: Und mir war bewusst, dass wenn ich in dem Moment nicht auf mich acht gebe, durch gutes Essen, dann wird die Situation noch viel schlimmer.
00:42:22: Und das ist eigentlich das, wo ich mir denke, wenn ich dieses Thema nicht präsent in meinem Alltag als etwas sehe.
00:42:31: Und das ist jetzt jetzt zum Beispiel so dieses, dieses, dieses, wenn man für die Familie kocht und vielleicht länger wie dreißig Minuten in der Küche gestanden ist.
00:42:43: Also selbst wenn du in Ruhe ist, musst du mal auf die Uhr schauen.
00:42:47: Also es sind glaube ich fünf bis sieben Minuten.
00:42:50: wenn du ein langsam Kauer bist, vielleicht ziehen.
00:42:53: Also in zehn Minuten ist verputzt, was du vielleicht in neunzig Minuten gekocht hast.
00:43:00: Und dann kommt ja auch ehrlicherweise kein großes Danke meistens rum, sondern wenn du Glück hast, dann sagen sie noch Servus, sondern verschwinden sie vom Tisch weg.
00:43:12: Ich geschweige denn ein Tischgespräch.
00:43:15: Ich sage es euch ganz ehrlich, bei uns gibt es mittags meistens kein großes Tischgespräch.
00:43:19: Warum?
00:43:20: Weil alle gerade aus sechs Stunden Druckbetankung kommen.
00:43:24: Ich verstehe jeden einschließlich mich, wenn man mittags eine Klappe halten will.
00:43:28: Es gibt aber Kinder, die haben Erzählbedürfnisse.
00:43:30: Das heißt, die kann man erzählen lassen, aber man muss auch akzeptieren, wenn da welche sitzen.
00:43:33: Und das Allerbescheidste, was du natürlich tun kannst ist.
00:43:36: Und was war heute bei euch los?
00:43:39: Ein guter Tipp einer Erzieherin war mal, man berichtet selber, was bei einem los war, dann fangen die anderen auch oft an.
00:43:45: Das heißt, der Ball liegt wieder bei uns.
00:43:46: Wir müssen mit etwas beginnen.
00:43:48: So, jetzt kann ich zum Beispiel auch anfangen, dieses Thema des Essens nicht mehr ganz alleine auf mich zu wälzen.
00:43:55: Ich sag eine tolle Geschichte, die meine Mutter gemacht hat, die hat das auch irgendwann wahnsinnig angekastet, vor allem nachdem jeden Mittag irgendeiner an den Tisch gesessen ist und ... Und das war teilweise so, dass ich als Tochter schon darunter gelitten habe, wenn das jemand am Tisch gesagt hat.
00:44:13: Das macht was mit einem.
00:44:16: Meine Mutter ist ja eine sehr patente Frau, also hat die irgendwann gesagt, ihr seid groß genug, hier ist der Zettel, hier ist die Stiftel, ihr schreibt jetzt vierzehn Tage im Voraus, was ihr Mittag essen wollt.
00:44:27: Sehr cool.
00:44:28: Damit mussten wir uns als Geschwister einig sein, was es gibt.
00:44:31: Das war relativ einfach, weil wir hatten keine vegetarischen Ansprüche, sondern eigentlich mehr, sieben mal Fleisch in fünf Tagen wäre vollkommen in Ordnung.
00:44:38: So viel zum Thema Kinderschnitzel.
00:44:42: Und dann stand es da und es gab exaktes.
00:44:44: Du konntest in der Früh auf diesen Zettel schauen.
00:44:46: Den hat meine Mutter auch nie geändert.
00:44:48: Der war genau so.
00:44:49: Und die einzige Prämisse, die war, glaube ich, eingericht in der Woche ohne Fleisch.
00:44:54: Das hieß dann meistens Fischstäbchen, oder?
00:44:58: Und nett, weil meine Mutter nicht großartigen Fischen macht, sondern weil wir verzogene Bande hat nichts anderes gegessen haben.
00:45:03: Das möchte ich an der Stelle einfach auch sagen.
00:45:05: Und dann war noch alternativ ein Mehlspeisentag.
00:45:12: Nudeln mit Tomatensauce sind ausgeschieden, sage ich euch auch ganz ehrlich, weil dieses Gericht habe ich erst gekocht, als ich ausgezogen war, denn bei uns zu Hause gab es tatsächlich nur Nudeln mit Bolognese-Sauce und dies bekanntlich mit Fleisch.
00:45:24: Das mit der Tomatensauce haben wir nicht verstanden, weil da fehlt ja die Erektive vom Geschmack.
00:45:30: Es gibt hervorragende Nudeln mit Tomatensauce, ich wollte es nur gesagt haben, aber es ist auch vollkommen okay, über diese Dinge zu sprechen, dass es ein Normal gab.
00:45:39: So, und jetzt kannst du das dann ein bisschen delegieren, du kannst auch die Regeln an einem Tisch festlegen und so weiter.
00:45:46: Du kannst es dir, aber es gibt halt Phasen, Momente, wo das noch nicht geht, weil deine Kinder noch nicht so groß sind, weil du halt so... Und ich denke mir halt immer, gerade diese Phase, wo du dir denkst, woher braucht eigentlich fünf Essen am Tag?
00:46:01: Ich werde wahnsinnig, ja?
00:46:03: Das kann man managen.
00:46:04: Das ist überhaupt kein Thema, weil das brauche ich auch täglich.
00:46:08: Und es geht mal besser und mal schlechter.
00:46:10: Und ich habe so ein jüngstes Kind, zu dem ich sage, hey, was ist du eigentlich, also diese fünf Gerichte noch?
00:46:17: Ich glaube, ich sind nicht mehr.
00:46:18: Aber sie ist sehr dankbar und sehr genügsam und sie ist auch mit ihren Alternativen, die sie dann halt immer glücklich.
00:46:23: Muss ich mir Sorgen um ihre Ernährung machen und dass sie vielleicht, nein, muss ich mir halt nicht, weil ich halt weiß, dass sie von all dem, was wichtig ist, genügend die Woche mitbekommt.
00:46:31: Sie ist es nur anders wie wir.
00:46:33: Stresst es mich?
00:46:34: Nein, gestern habe ich so ein Ding gehabt, wo meine Kinder gesagt haben, Du hast jetzt aber nicht in drei Sekunden hier zwei Appel aufgeschnitten.
00:46:41: Das sage ich, Mäuse, es mache ich seit jetzt seit gefühlt fünf oder dreißig Jahren, also nicht ganz, doch, kann man sagen, seit fünf oder dreißig Jahren, sag ich.
00:46:51: Und das ist mein To-do, meinst du, wie das hier sonst alles funktioniert?
00:46:54: Und dann haben die Kinder so, okay, gut.
00:46:58: Man muss auch darüber sprechen, was man tut.
00:47:01: Man muss auch mal sprechen, man muss die Kinder auch mitnehmen.
00:47:04: Man muss auch mal, wenn es möglich ist, auch mal Männern zum Einkaufen schicken.
00:47:08: Also mein Mann und ich zum Beispiel haben ein wunderbares Agreement.
00:47:11: Er sagt zu mir immer, Steffi.
00:47:13: Lass mich bitte keinen Wochenankauf machen.
00:47:15: Aber ich fahre am Samstag mit drei Kindern in die Supermärkte, wenn noch irgendwas ist oder wenn ich mir was einbilde und ohne Probleme.
00:47:23: Das stört mich gar nicht.
00:47:24: Und das ist etwas, da würde ich austicken.
00:47:27: Also mit drei Kindern einkaufen gehen ist schon erstens mal was, was ich schon im kleinsten Alter irgendwie vermieden habe.
00:47:32: und nett, weil meine Kinder sich im Supermarkt aufgeführt haben.
00:47:35: Gott bewahre.
00:47:36: Das war gut organisiert.
00:47:37: Aber ich brauche das nicht.
00:47:40: Ich brauche das nicht.
00:47:40: Ich mag gern mit meinem Einkaufswagen da allein durchschieben.
00:47:45: Und ihm stört das gar nicht.
00:47:47: Wir haben die Zuständigkeiten, wer für was zuständig ist, getrennt.
00:47:51: Und wenn ich zu meinem Mann sage, ich habe keinen Bock zum Kochen, dann sagt er, soll ich Dünner holen?
00:47:55: Auch das, ich erwarte nicht, dass sich mein Mann in die Küche stellt, weil das ist unser Lebensagreement.
00:48:01: Das ist unsere Aufgabe.
00:48:02: Ich kümmere mich aber dafür um ganz viele andere Dinge nicht, die er nicht tut.
00:48:06: Und wenn du jetzt zu denen gehörst, die erwarten, dass dein Mann es auch mal tun könnte, dann stell dich hin, ob du auch bereit wärst, die Dinge zu tun, die dein Mann tut.
00:48:17: Und wenn dein Mann davon nichts tut, dann habt ihr quasi grundsätzlich mal ein Zuständigkeitsproblem zu klären, wer was tut.
00:48:23: Es gibt hundert Prozent des Aufgaben, die in einem Familienalter geledigt werden müssen.
00:48:26: Du kannst nicht.
00:48:28: Also es muss zum Job und zu dem Ganzen, muss es sauber geteilt sein.
00:48:31: Und wenn einer da viel zu viel hat oder zu viel zu wenig, dann ist es deine Aufgabe, da mal klar Schiff zu machen.
00:48:37: Das ist ein großer Teil des Mental Load.
00:48:40: Du musst nicht alles auf deinen Schultern haben.
00:48:42: Und du musst aufhören zu glauben, nur weil du dann irgendwelche Kleinigkeiten vergisst, weil es sind nur diese Kleinigkeiten.
00:48:49: Es passiert nichts.
00:48:52: Was wird passieren, wenn dein Kind die Mütze vergisst?
00:48:57: Also in den meisten Sachen, wo man unterwegs ist, gibt es einen Kistall voll mit Mützen, den man sich ausleihen kann.
00:49:02: Oder aber vielleicht hat er Ohrenschmerzen.
00:49:05: Vorteilhaft.
00:49:06: Da hat er nur Ohrmüsse und Mützen vergessen.
00:49:08: Ja, da muss man durch.
00:49:10: Das ist ungefähr genauso wie so Absperrgitter vor heißen Kachelöfen.
00:49:16: Da muss ich einmal lachen, wenn ich da irgendwo bin.
00:49:18: Diese Angst davor, das Kind könnte an die heiße Ofentür langen.
00:49:22: Sagst dir ganz ehrlich, der langt genau einmal hindern ist, das Thema erledigt und du spaßt dir deinen scheiß Ofengitter.
00:49:27: Und dann gibt's ganz seltene Fälle gelangen, zweimal hindern, aber selbst ich hab so einen Fall, der gern zweimal hindern wird, nur einmal hingelangt.
00:49:34: Ist so?
00:49:35: Ja, das kann man nicht.
00:49:37: Weißt du was?
00:49:38: Manchmal ist, wenn etwas passiert, besser wie.
00:49:41: Und das sind Netzsachen, wo du es kennst.
00:49:44: Also, man muss immer vorsichtig sein mit den Aussagen, ja, aber ganz ehrlich, wenn es wo heiß ist, lässt du die Hände drauf liegen, nein, du ziehst sie sofort weg, so.
00:49:53: Ist es jetzt noch mal, es gibt Kinder, da reicht es, es ist heiß und es gibt Kinder, da reicht es nicht.
00:50:00: Aber woher soll es denn lernen, wenn du immer diese Schutz- und Wattehülle außen rumpackst und diese Perfektion hat ganz viel mit dieser Watte- und Schutzhülle zu tun, weil wir immer Angst haben vor der Bewertung von außen.
00:50:13: Und ich denke mir immer, was wird denn passieren mit der Bewertung von außen?
00:50:16: Meinst du, dass eine Bauersfrau, die einen Kachelofen zum Einschüren hatte, der das halbe Haus und die Familie ernährt hat, da ein Gitter drum rumgesteuert hat?
00:50:26: Die hatte zehn und zwölf Kinder.
00:50:30: In einem Beispiel wohlgemerkt.
00:50:32: Das hat keiner gemacht.
00:50:33: Das hat auch meine Tante nicht gemacht, die einen drin hat und auch nicht meine Oma.
00:50:37: Und das war halt so.
00:50:39: Da hat man seine Praxen wegzulassen.
00:50:42: Und es gibt halt Kinder, die müssen Arme hinlangen.
00:50:44: So, jetzt nochmal, ich weiß es nicht, aber dieses Inwattepacken wird es für dich nicht besser machen.
00:50:54: Und ich weiß, dass ich heute Beispiele habe, über die man krass diskutieren kann.
00:50:58: Das ist auch vollkommen in Ordnung, aber ich finde krasse Beispiele immer gut für den Waren dieser Zeit.
00:51:04: Und es gibt ja auch genug, die dir sagen, ja, und da kann man die Sicherheitsvorrichtung noch kaufen.
00:51:09: Und da ist Desno und hier haben wir Desno.
00:51:11: Und übrigens, wenn du dich nicht so viel Proteine ernährst und wenn du nicht sorgst, dass deine Kinder zuckerfreisiche, dann passiert das und das.
00:51:17: Immer diese Drohhaltung, dann passiert was.
00:51:20: Und ich denke mir immer, schau doch einmal einfach, wie du groß geworden bist und was passiert ist.
00:51:27: Jetzt sage ich es ganz ehrlich.
00:51:29: Bei uns wusste man das alles nicht.
00:51:31: Also wir haben teilweise als Kinder Auflösbaren Tegsoffen, da war wahrscheinlich mehr Zucker wie Fenchel drin.
00:51:38: Sind wir alle adipös heute?
00:51:39: Haben wir alle Zuckerprobleme?
00:51:41: Sind wir alle nah?
00:51:43: Bei manchen wird das vielleicht dazu geführt haben.
00:51:45: Vielleicht hat auch der eine oder andere schlechterer Zähne, weil er den Schnuller zu lang im Mund gehabt hat.
00:51:50: und vielleicht gibt es ganz viele, die kein Thema mit dem Schnuller hatten und auch nicht mit ihrer Zahnstellung.
00:51:56: Immer dieses, es könnte etwas passieren, wenn ich etwas tue.
00:52:00: und ich denke mir immer, schaut doch einfach mal rum.
00:52:02: Schaut ihr die Kinder an, schaut ihr das Gebiss an, fragt die Mama, wie lang hatte der ein Schnuller?
00:52:07: Macht deine eigene Statistik dazu und dann hör auf, irgendwas zu glauben.
00:52:11: Noch mal.
00:52:12: Warum sagen wir denn das alles?
00:52:13: Ja, weil es gibt natürlich Zahnärztliche, die sagen, bei einer Kindergruppe Signifikant schlag mich tot, gibt es eine Zahnfehlstellung, also ihr könnt im... Ja, es steht auch überall drauf, rauchen gefährdet die Gesundheit.
00:52:26: Also tun trotzdem ganz viele und glauben, dass es bei ihnen nichts ausmacht.
00:52:29: Das ist genauso wie Alkohol, Drogen.
00:52:32: saufen alles im extrem, auch zu viel Sport, zu viel Geschlechtsverkehr, zu viel ist immer ein Extrem von irgendwas und kann eine gewisse... Ich auch.
00:52:40: Hey!
00:52:42: Einfach mal schau dein Kind im Mund und wenn da nix ist, dann fehlt da nix.
00:52:47: Zelle putzen täglich, ja?
00:52:49: Das ist schön.
00:52:51: Aber mit welcher Zahnpasta, mit welcher Zahn, da muss man da vorher eine Recherche machen um dem Kind... Ja, da fragst du jetzt mal dein Oma und dein Opa, wie viel die zu dem Thema gehabt haben und ob da alle nur mit dem Schwarzen Gebüß durch die Gegend laufen sind.
00:53:05: Oder deine Eltern.
00:53:06: Da gab es dann schon was so schon regelmäßiger, ja?
00:53:09: Die haben jetzt auch alle keine schlechten Zähne.
00:53:11: Vielleicht schlechter wie wir, weil sie ja Zahnsprange und Kohle vielleicht noch nicht, aber noch mal.
00:53:17: Also wir kümmern uns in diesen Mental Load um verdammt viele Themen, wo ich mir einfach denke, wenn du weniger gewusst hättest, zu weniger zum Denken gehabt, hättest einfach das Kaffee, das es geben hätte und du.
00:53:25: Noch mal.
00:53:29: Ich glaube, es gibt kein überregulierteres und kontrollierteres Land wie wir sind.
00:53:33: Und ja, nicht alles wird vielleicht von den päpstlichen Anforderungen eines Menschen, der sich mit dem Problem ausschließlich beschäftigt, erfüllen wird.
00:53:44: Aber es erfüllt zumindest so viele Kriterien, dass eine Prüfkommission sagt, ja, das können wir zulassen.
00:53:51: Und ob du jetzt halt dir mit einer Plastik Zahnbürste die Zähne putzen möchtest oder mit einer anderen, weil das Plastik im Mund So, ich habe da ein ganz einfaches Thema dazu.
00:54:02: Wir sind verdammt froh in diesem Land, dass wir Einwegspritzen aus Plastik haben.
00:54:06: Und da fragt auch niemand, ob du die vielleicht im Glaskolben vorher aufziehen möchtest und wieder verwenden.
00:54:11: Es gibt einfach Sachen, die haben vielleicht auch ihre Berechtigung in einem anderen Material, außer dem Besten zur Verfügung zu gestellt werden.
00:54:20: Und wenn du vor allem Angst hast und bei jedem Ding ließ weniger, informiere dich weniger, Ich sag's dir ganz ehrlich, wenn es ein signifikantes Problem mit einem Produkt gibt, das lebenskritisch ist, dann wirst du es mitbekommen.
00:54:33: Und bis dahin, tja, wenn das Kind Gummistiefel braucht, kauft Gummistiefel.
00:54:39: Und zwar das, das dem Kind gefällt und nicht die dir gefallen.
00:54:41: Weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie freiwillig angezogen werden, dass er sie nicht vergisst und so weiter, sind höher wie in dem anderen Fall.
00:54:49: Wir machen uns viele dieser Themen selber, weil wir Angst haben vor der Beurteilung von Außen.
00:54:56: Das ist mein Konzept.
00:54:58: Und in manchen Fällen fehlt uns eben auch vielleicht die Organisationssitzung.
00:55:02: Dazu stehe ich.
00:55:03: Dass es im Thema Kochen nicht drum geht, ob du kochen kannst, kannst du.
00:55:09: Vielleicht an mancher Stelle sogar manche Dinge dann besser wie ich.
00:55:14: Auch das haben wir regelmäßig, weil du halt das einfach, ich sag jetzt mal, Glück hat es, eine gute Lehrmeisterin oder einen Lehrmeister zu haben oder halt das schon ausprobiert hast und dir schon zwanzig YouTubes-Videos angeschaut hast, ja.
00:55:27: Trotzdem... glaube ich, dass dein Essen hinterher besser schmeckt.
00:55:31: Vor allem natürlicher schmeckt und du halt keine Backelbüffel und Körbüffel mehr brauchst.
00:55:35: Ja, da stelle ich mich hin, weil dafür stehe ich.
00:55:37: Und ich sage auch, manchmal ist es okay, das zu verwenden, aber an den meisten Tagen versuchen wir halt einfach ordentlich zu machen für diesen ganzen positiven Ratten.
00:55:46: Aber wenn dieses davor dich belastet, dann kann man dagegen was tun.
00:55:53: Diese Entspannung kann ich dir bringen.
00:55:56: Und Dann kommst du halt einfach zu mir in die Academy.
00:55:59: Und wenn es dir dann da so gut gefällt, dann sagst du, krass.
00:56:02: Dann kommst du zu mir im Club und kochst auf der richtigen.
00:56:05: Aber nicht weil du musst, sondern weil du willst.
00:56:07: Und das ist das Schöne.
00:56:12: Selbst wenn du sagst, Boah, Steffi, läuft alles.
00:56:16: Alltag ist wirklich für mich.
00:56:17: Dann kannst du trotzdem sein, dass du dir denkst, ich möchte mir raus aus dem Trott.
00:56:21: Ich möchte auch gerne mal was anderes kochen.
00:56:23: Ich möchte auch gerne mal was Neues kochen.
00:56:26: Ich fände es auch total schön, wenn dieses Kochen wieder so ein bisschen ein Familien-Event wird, der dann auch Respekt und Anerkennung für mein Tun ist.
00:56:34: Denn es ist halt so, dass was jemand täglich leise und unbemerkt zauber erledigt, bleibt irgendwann... verschwindet aus dem Fokus.
00:56:44: Und das kennst du von dir in der Arbeit, das kennst du von deinen Arbeitskollegen, das kennst du von diesen stillen Mäusen, die immer pünktlich da sind, die immer pünktlich aus erledigt haben.
00:56:54: Und dann ist die mal krank.
00:56:56: Dann erst stellen alle immer fest, was da eigentlich, die macht dir nur das.
00:57:01: Nö, die hat die fünfhundert anderen Sachen auch gemacht.
00:57:03: Und das ist bei dir doch das Gleiche, als Mama.
00:57:06: Du machst die fünfhundert Sachen auch einfach mit.
00:57:08: Über manches denken wir ja gar nicht mehr noch.
00:57:10: Die tun wir einfach so.
00:57:11: Wenn wir an einer Strecke vorbeigehen und da liegt was am Boden, wir heben es auf.
00:57:15: Weil wir keinen Bock mehr haben, denjenigen, der es dort liegen gelassen hat, zusammenzuschressen.
00:57:19: An manchen Tagen haben wir Energie, dann tun wir das auch.
00:57:22: Aber es löst unser Problem nur, sagen wir mal, kurzfristig.
00:57:26: Es wird keine längerfristig außer.
00:57:29: Du versuchst am System halt grundsätzlich was zu schrauben.
00:57:31: Ich verstehe, warum Frauen in ein Ordnungscoaching gehen, weil sie sagen, da muss was passieren.
00:57:37: Ich alleine finde mir keinen Weg daraus.
00:57:40: Und das ist zum Beispiel total erstaunlich, wenn ich immer aufräume zu Hause.
00:57:45: Also so, nicht dieses normale Aufräumen, sondern dieses wirklich so ausmisten, anfangen, auszutieren, umdekorieren.
00:57:53: Also, die ganze Familie merkt, inklusive meiner Stimmung, okay, das ist was im... fangen fast alle meine familienmitglieder zeitversetzt auch an in ihrer umgebung etwas zu verändern schreckstrich zu verbessern.
00:58:08: das ist mir jetzt schon so oft aufgefallen.
00:58:10: das heißt das würde das gleiche gelten für das kochen.
00:58:14: wenn du diesem kochen mit einer anderen stimmung begegnest dann wird es positive auswirkungen auf alle haben.
00:58:23: es wird etwas mit sich reißen und das ist das spannende an diesen an diesem Tun, von diesem Kochen.
00:58:32: Und das ist, ich sag immer, du bist nicht der Dep, der dafür zuständig ist.
00:58:39: Du bist die Königin, die weiß, welchen Schlüssel sie damit in der Hand hält.
00:58:44: Aber als Königin ist es deine Aufgabe, es königlich für dich zu organisieren.
00:58:49: Da kommst du nicht raus.
00:58:50: Und nochmal, die einfachste Geschichte, dass du nur sagst, Ich bräuchte einfach nur zwei Ideen in der Woche.
00:59:00: Wunderbar, dafür drückt ihr meine Wocheninspiration aus dem Newsletter jede Woche aus.
00:59:05: Da hast du Inspiration.
00:59:06: Da sind sechs Gerichte drauf, die erfüllen alles.
00:59:09: Fleisch, vegetarisch, mal aufwendiger, mal kurz.
00:59:12: Sucht ihr einfach zwei weitere, dass das Thema erledigt.
00:59:15: Wenn du aber sagst, es ist jetzt logisch, was du gesagt hast, weil je mehr du kochst, umso besser wird's.
00:59:25: Wer zweimal am Tag warm kocht und ist, wird es noch besser haben, wie es nur einmal.
00:59:30: Da wird noch mal etwas passieren.
00:59:32: Aber noch mal, wenn du bist da davon, es nervt mich total, dann muss man erst einmal Step eins machen, zu sagen, okay, mich nervt einmal am Tag weniger.
00:59:42: Und das zweite Mal gönn ich mir diese Brotzeit, weil dann weiß ich wenigstens, was läuft.
00:59:46: Und wenn du den Step fertig hast, dann kann man auf den nächsten gehen.
00:59:51: Und das ist eigentlich, ja, wie soll ich sagen, Das ist dann die Königsdisziplin.
00:59:55: Das ist aber dann auch die schönste Disziplin am Ende des Tages mit allen.
00:59:59: Und da weiß ich wieder, wo ich hin wollte.
01:00:02: Für die Frauen, die das quasi schon haben, die sind dann gerne bei mir im Dinnerclub.
01:00:05: Die sagen dann, boah, so einmal im Monat, mal so ein bisschen... anders kochen, mehr kochen, also richtig Gas geben.
01:00:12: Und was mich so freut ist, dass auch die sagen, ihre Familien zelebrieren diese Tage mittlerweile.
01:00:19: Da nimmt man sich Zeit als größeres Kind und bleibt bei der Mama beim Essen.
01:00:24: Da bleibt man am Tisch sitzen, da akzeptiert man, dass es länger dauert.
01:00:27: Da gibt es andere Regeln, da macht man den Tisch hübsch.
01:00:31: Da freut sich die ganze Familie darauf, dass du das tust.
01:00:36: Das ist noch mal ein, wie soll ich sagen?
01:00:39: Das ist noch mal ein ganz anderes Level.
01:00:41: Also das ist dann die Kühe, wenn du sagst, es läuft alles.
01:00:46: Und jetzt halt, weil du mit solchen Events dann wirklich Alltagsmomente kreierst, über die gesprochen wird.
01:00:57: Und damit wird dein Tun auch in einem anderen Licht gesehen.
01:01:03: Also und nicht, weil du dich da aufopferst und engagierst für die Familie, sondern weil du sagst, Das, was ich dafür bekomme, ist es wert, es zu tun.
01:01:13: Und das muss dein Gefühl sein.
01:01:15: Es muss nicht dieses Pflichtgefühl sein, ich bin der Dept der Kochung, sondern du musst in deinem Gefühl merken, hey, es ist gut, was ich tue, ich weiß, weswegen ich dafür Zeit investiere.
01:01:28: Und dann wird auch dein Mental Overlord besser, weil wenn du kochst, kannst du wenig denken.
01:01:32: Es tatsächlich so, ich versuch das immer wieder, also während des Kochungs bist du mit Schnippeln, deine Hände sind beschäftigt und so weiter.
01:01:39: Wer gut ist, und jetzt wird es spannend, jetzt wird es auch ein bisschen, wer ist, kann keine Angst haben.
01:01:45: Also es ist ein psychologisches Gesetz, wenn du ist, kannst du keine Angst haben.
01:01:50: Und viele dieses, Entschuldigung, viele dieses Overloads, ist auch mit einer Angst einhergehend in dieser Zeit.
01:01:59: Also schaffst du dir Momente der Zufriedenheit.
01:02:03: Und weswegen dieses gemeinsame Essen mit der Familie und nochmal gemeinsames Essen funktioniert immer dann gut, wenn das Essen besonders gut ist.
01:02:15: Nein, du kochst richtig gut, aber nochmals wird es einen Unterschied geben.
01:02:19: Also wenn mir die Frauen immer sagen, die Kinder mögen das alles nicht, dann denke ich mir, warum essen die bei uns immer alle alles?
01:02:25: Also warum essen die Krisenockerl mit Suppe und warum essen die einen Rahmsuss mit Nudeln?
01:02:29: Ja, weil das sind die Sachen, die die Kinder halt einfach schon immer mochten.
01:02:35: Gibt es jetzt vielleicht noch die, die kein Fleisch mögen oder die keine Spätzle mögen, also aber... Im Grunde genommen, du musst das Rad nicht neu erfinden.
01:02:42: Du musst es einfach nur ganz traditionell handhaben wie die Oma.
01:02:46: Auch die gleichen Gerichte kochen, sofern sie gesundheitlich... Milchbeißen sind halt einfach mal net der regelmäßige Plan mittlerweile.
01:02:55: Und du wirst einfach merken, was an diesem Tisch passiert.
01:02:59: Du wirst auch ein Bohrmama.
01:03:02: Lecker!
01:03:02: Wann gibt es das wieder?
01:03:04: Das wird einfach Gerichte geben, wo du merkst, dass die Kinder so richtig oder deine Familie in so einem Wohlgefühlen falten.
01:03:11: Und nicht, weil du es nicht vorher gut gemacht hast, sondern weil du diese Stellschrauben dann kennst, um es quasi auf dieses Eins weiterzubringen.
01:03:24: Und das ist ganz, ganz schwierig, dieses Thema anzupacken, ohne dir noch mehr schlechtes Gewissen zu machen.
01:03:31: Aber ich sage es dir ganz ehrlich, du tust dir keinen Gefallen, wenn du in diesen Unmut verharst.
01:03:38: Das macht das mit einem.
01:03:39: Wenn du ständig so geht daraus, macht das einfach anders.
01:03:44: Und wenn du daraus willst, dann melde dich wirklich unten heute mit dem Link für die Akademie an und hör dir am Anfang wenigstens an, wo die Reise hingeht.
01:03:53: Da wirst du die Lösung nicht bekommen, weil dafür musst du mit mir arbeiten, soll ich dir auch ganz ehrlich.
01:03:57: Aber du kannst ein Gefühl dafür kriegen.
01:04:00: ob du das möchtest.
01:04:01: Und ich sage es auch immer gleich dazu, es ist nie der richtige Zeitpunkt und du hast nie richtige Zeit dafür, du musst immer hergehen, du musst dir Zeit dafür schaffen, musst sagen, und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, du musst halt hinten auch mal was stehen bleiben.
01:04:12: Dann ist halt einmal ein bisschen weniger gebügelt, dann ist halt vielleicht ein bisschen weniger Fenster geputzt, dann ist halt vielleicht einfach keine Ahnung, der Hausvorgang, nicht dreimal in der Woche zusammenkehrt oder so weiter, aber wenn es essengeil wird, du wirst sehen, du wirst auch mehr Energie dafür haben.
01:04:25: Insgesamt als Familie.
01:04:27: Und dieses Warum, dieses Essen, sich so auswirkt auf deine Familie.
01:04:34: Also, wenn ich sage, bei uns läuft es einfach entspannt und ruhig, dann sagst du, das kann ja jeder sagen.
01:04:41: Jetzt, ich bin kein Fan davon, so Studien zu zitieren.
01:04:46: Und es ist auch immer so, dass wenn du keine Studie in Deutschland zitierst, dann bist du angreifbar.
01:04:51: So, jetzt habe ich mir die Mühe gemacht und habe einfach mal ein bisschen was rausgezogen, ob sich denn schon mal irgendwer mit irgendwie so einem Thema beschäftigt hat.
01:04:59: Und jetzt zitiere ich wenigstens die Universität dazu, weil damit man einfach weiß, dass es schon Untersuchungen auf dem Gebiet gibt, dass das, was ich erzähle, sich schon auch mal wissenschaftlich jemand zu eigen gemacht hat und dass es eben ein Thema ist, das sich wirklich positiv auswirkt.
01:05:18: Und am Ende des Tages eben positiv auf deinen Mental Load, auf dieses Gefühl verständlich für alles und jedes und überhaupt verantwortlich zu sein, ein Teil davon ist.
01:05:27: Das ist nicht alles.
01:05:29: Das wird auch am Ende des Tages nicht alle Probleme lösen, aber es wird einen Großteil Ruhe in dein System bringen.
01:05:42: Kinder, die mindestens viermal in der Woche mit ihrer Familie zu Abendessen haben, oft schulisch bessere Leistungen.
01:05:48: Kann ich das jetzt so widersprechen?
01:05:50: Kann ich das so unterschreiben?
01:05:53: Ich würde sagen, es hängt auch ein bisschen vom Kind ab.
01:05:56: Aber grundsätzlich schulische Themen haben wir auch mal.
01:06:03: Aber es ist grundsätzlich so, dass Schule an sich kein Thema ist.
01:06:10: dieses ich gehe dort hin, ich habe meine Aufgaben zu machen, dieses ich muss mich, das ist, das läuft eigentlich ziemlich entspannt muss ich sagen, ja.
01:06:18: Dann mit mir weiter haben.
01:06:22: Oxford University, ein Studie, das gemeinsames Essen zu höherer Lebenszufriedenheit und stärkeren sozialen Netzwerken führt.
01:06:36: Dann wäre regelmäßig hier ein Medizin-Magazin aus Amerika, American Journal of Pediatrics.
01:06:45: Wer regelmäßig Familienwahlzeit in der Gemeinschaft einemzenkt, sein Risiker für Adipositas.
01:06:50: Also für übliche Wichte.
01:06:52: Wenn du dann jetzt auch noch das Richtige ist, kannst du sowieso überhaupt nichts mehr dazu beitragen.
01:06:58: Das ist nämlich auch so eine schöne Geschichte.
01:07:00: Da können wir jetzt noch ein Fass aufmachen, was sonst überwächst.
01:07:02: Dann haben wir Max Blank-Institut.
01:07:06: Familienmahlzeiten, eine wichtige Lernumgebung für gesundes Essen halten.
01:07:13: Also du siehst, dass gemeinsam Essen in Gesellschaft essen, Kinder, die in Gemeinschaft essen mit ihrer Familie, dass das immer eine positive Auswirkung hat.
01:07:26: Das kann man natürlich sagen, je nachdem, was man untersuchen will.
01:07:29: Und es gibt immer wieder Frauen, die mir schreiben und sagen, Steffi, ja, du hast recht.
01:07:37: Ich merke, dass wenn ich nicht regelmäßig koche, dass meine Teenager viel unruhiger laufen, wie wenn wir essen und kochen.
01:07:46: Das ist doch eine geile Geschichte.
01:07:47: Da gibt es Frauen, die kennen das, die haben das schon gespürt, die konnten das quasi rückschlüsse.
01:07:53: Und ich denke mir immer, geil.
01:07:56: Ich kenne sie ja gar nicht anders.
01:07:57: Es war noch nie anders bei mir.
01:07:59: Ich kann dir nicht sagen, ich war von der total mutter mit ausgeflippten Teenager und dann habe ich das getan.
01:08:06: Das kann ich nicht.
01:08:07: Ich kann dir einfach nur sagen, dass es läuft, dass es ruhig läuft, dass ich mich nicht stresst mit dem Thema, dass es einfach für uns als Familie eine runde Sache macht und dass meine Kinder sehr wohl respektieren, was ich Zeit investiere, mein Mann das respektiert, dass es da auch keine, wie gesagt, einen Fragestellen gibt, dass ich mir dafür Zeit nehme.
01:08:33: Also das ist... Und ich sehe als absolut meinen Beitrag in diesem System Familie.
01:08:40: Es ist mein Agreement mit meinem Mann, das ist unsere Aufteilung.
01:08:44: Und nochmal, du brauchst eine klare Aufteilung in deiner Beziehung, weil du kannst nicht hundert Prozent machen und jemand macht zwanzig Prozent oder achtzig, zwanzig oder so, sondern du brauchst eine solide Aufteilung.
01:08:58: Und dann ist halt immer noch die Frage Job dazwischen.
01:09:03: Gibt es Gründe, warum vielleicht jemand mehr oder weniger von der Aufteilung oder so?
01:09:08: Aber die Aufgaben, die man als Mensch also zu erledigen hat in seinem Leben, die hat man unabhängig von Familie und Kinder zu erledigen.
01:09:18: Du musst dich um deine Stromrechnung, um dein Telefon und was auch kümmern, wenn du solo allein und vogelfrei bist.
01:09:25: Das darf man halt auch nicht vergessen.
01:09:28: Und wenn du dich auf dieses Projekt Familie einlässt, das kann auch Unternehmen mit Mitarbeiter sein, das vollkommen wurscht, dann hast du in der Regel nicht nur für dich zu denken, sondern für mehr.
01:09:39: Aber wie viel mehr und ob wirklich bei jedem Thema so viel mehr oder ob es nicht auch eine eigene Selbstverantwortung gibt, das stelle ich schon in den Raum.
01:09:49: Und ich möchte mit etwas Enden einer kleinen Geschichte die natürlich, bis ich jetzt sagen, vielleicht ein bisschen meine Färbung hat, aber damit du ein bisschen verstehst, weshalb ich so gerne sag, koch einfach.
01:10:03: Mein Mann und ich waren in einer größeren Stadt in einem Hotel.
01:10:07: Wir saßen beim Frühstück und zwei, drei Tische weiter saß eine kleine Familie, Mutter, Vater und Sohn.
01:10:16: Und nachdem die Unterhaltung etwas über die normale Lautstärke hinausging, war also zu hören, dass die Frau ein bisschen auf gut Deutsch angepisst war, weil ihr Mann irgendwie nicht in die Puschen kam, um mit der Schwiegermutter zu klären, ob die am Wochenende das Kind jetzt nimmt oder nicht, weil sie muss jetzt ja mal wissen, was da los ist und so weiter.
01:10:37: Dazwischen kam noch raus, dass sie, das ist heute ganz schlecht, weil sie hat Migräne und so weiter.
01:10:43: Und dann habe ich mir die da so angeschaut.
01:10:46: Das Kind war... Ja, es war halt ein einzelnes Kind, das wollte halt ein bisschen Aufmerksamkeit und Bespassung auch ein bisschen.
01:10:53: Was natürlich, wenn du halt als Eltern schon grundsätzlich genervt bist, halt eine ungute Gesamtkonstellation bist, dann dampft Vater mit Sohn und Mann ab und beide kommen freudestrahlend mit Bergen von, ich sag jetzt mal, Pfannkuchen und Kuchen wieder.
01:11:10: Und man hat so richtig gemerkt, wie sie sich jetzt in dieser Situation etwas Gutes tun wollen.
01:11:16: Es war aber ehrlicherweise auch klar, wer mit solchen Bergen zurückkommt, dass es meistens nicht ein Normal gibt, sondern dass das halt besondere Ausnahmen sind, dass man das zurückkommt.
01:11:25: Und mein erster Gedanke war jetzt einfach nur so, was wäre jetzt, wenn du so richtig regelmäßig gut kochst, Miel?
01:11:34: Das würde ich dann tatsächlich gerne mal wissen.
01:11:36: Und ich sage das jetzt so, das ist eine Geschichte, die ich wahrnehme.
01:11:41: Ich tue der Familie vielleicht unrecht, ich tue der Frau vielleicht unrecht, ich tue der Gesamtsituation nochmal.
01:11:46: Das ist einfach nur das, was ich in dem Moment wahrnehme, aber ich kann so ich ganz ehrlich sagen, ich habe ein verdammt guter Radar für die Sachen, die so laufen.
01:11:54: Und ich denke mir immer, das wäre alles, was da laufen müsste.
01:11:57: Sicher noch ein paar andere Themen, aber das System war unrund.
01:12:03: Und... diese Unzufriedenheit und diese unausgesprochenen Erwartungshaltungen.
01:12:10: Und ja, das ist alles auch ein Thema.
01:12:12: Das spielt auch alles damit hinein.
01:12:16: Aber wenn wir aufhören, quasi die Dinge immer nach, es hat so zu sein, zu tun und überhaupt einfach, wenn wir sie ein bisschen danach sortieren, was uns wichtig wäre, ist es uns wichtig.
01:12:36: Mach das was mit dem Moment.
01:12:39: wird etwas passieren, wenn du deinem einjährigen Kind keinen Pinterest gemäßen ersten Kindergeburtstag ausrichtest, sondern es vielleicht einfach so machst, wie es bei dir damals früher war.
01:12:52: Wird was passieren?
01:12:54: Außer, dass du keine Bilder rumschicken kannst, wo du diesen kleinen, perfekten Geburtstag zelebriert hast.
01:13:01: Und das kannst du jetzt über alle fest und über alles des, was du hast.
01:13:05: Was und was geht es wirklich in diesem Moment?
01:13:12: Und jetzt haben wir wirklich lange heute über dieses Thema gesprochen, aber am Ende des Tages kann ich nur sagen, schau dir deine Systeme an, schau dir, frag dich immer, ist es meine Zuständigkeit oder habe ich Angst davor vor der Beurteilung, wenn ich etwas anderes mache, wenn ich vielleicht etwas vergesse, wenn ich nicht immer wieder zinn soll, da hinter allem stehe und alles auffange, was passiert wirklich?
01:13:39: Wie viel Unterstützung kann ich mir zum Beispiel holen, damit diese Sachen geklärt sind?
01:13:45: Und kann ich beobachten, dass an Tagen oder Wochen, wo das mit dem Kochen irgendwie ein bisschen, ob es mir nicht und meiner Familie insgesamt, ob ich das Gefühl habe, es läuft leicht.
01:14:03: Und ich lade dich wirklich ein, wenn du es nicht mit Liebe und mit Leichtigkeit machst, komm zu mir in die Academy und sorg dafür, dass dieser große Part in deinem Leben so läuft.
01:14:22: Und ich kann es dir nicht versprechen, aber das, was mir die Frauen berichten, es wird sich wirklich in ganz vielen anderen Lebensbereichen einfach auswirken.
01:14:33: Und jetzt wünsche ich dir einen wunderbaren Start wieder mal in diese Woche.
01:14:37: Lass es dir gut gehen und... Du bist gut.
01:14:42: Nie vergessen.
01:14:43: In diesem Sinne.
01:14:44: Ciao, ciao!
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